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140 Kündigungen: Das Hotel Sacher in der Krise15. Sep. 18:35

140 Kündigungen: Das Hotel Sacher in der Krise

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105 Mitarbeiter müssen in Wien gekündigt werden, 35 in Salzburg. Geschäftsführer Matthias Winkler spricht dennoch von einer "lösbaren Krise". Nein, es ist nicht die erste Krise des ehrwürdigen Sacher. Das Sacher gab es im Ersten Weltkrieg, das Sacher gab es im Zweiten Weltkrieg, das Sacher war auch schon einmal pleite. Dienstagfrüh gab Sacher-Chef Matthias Winkler bei einem Termin mit Finanzminister Gernot Blümel und Martin Selmayr, Vertreter der EU-Kommission in Österreich, bekannt (siehe dazu Seite 7), dass das Sacher 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kündigen muss. Und zwar 105 Mitarbeiter aus dem Hotel Sacher in Wien (das entspricht einem Viertel der Belegschaft) und 35 Mitarbeiter im Hotel Sacher in Salzburg (15 Prozent der Belegschaft). Betroffen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Hotelbereichen, nur die Manufaktur – in der etwa die Sachertorte hergestellt wird – ist von den Kündigungen ausgenommen. Der Rest des Personals bleibt in Kurzarbeit, sagte Winkler. Und er wisse nicht, ob er diese Mitarbeiter – wie vorgesehen – zu 30 Prozent beschäftigen können wird. „Dramatischer kann eine Situation nicht sein“, sagte der Sacher-Chef.
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