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7. Dez. 21:51 Netrebkos nächste Gala
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Applaus für "Andrea Chénier" bei der Inaugurazione an der Scala, einige Buhs. Aber für wen? Die Mailänder Scala eröffnete die Saison 2017/’18 mit Giordanos "Andrea Chénier" – die Produktion könnte optisch auch aus den 1980er Jahren stammen, als Riccardo Chailly die letzten Aufführungen dieser Verismo-Oper dort dirigierte. Zugegebenermaßen ist die Regie von Mario Martone aber elegant, mit schönen Effekten, jedoch nicht erkennbarer Personenführung. Musikdirektor Chailly ist um zarte, geradezu lyrische Gestaltung bemüht, zwischendurch lässt er es ordentlich donnern. Anna Netrebko als Maddalena di Coigny singt vor allem die berühmte Arie "La mamma morta" traumhaft schön, die Aufführung wird wieder zu ihrer Gala, es ist aber nicht ihre beste Rolle. Yusif Eyvazov singt Chenier mit enormer Kraft und wenig differenziert. Am Ende gab es keinen Solovorhang für ihn, man weiß also nicht, wem die paar Buhs galten. Luca Salsi ist exzellent als Carlo Gérard.  
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7. Dez. 17:26 "A Ghost Story": Trauerarbeit unterm Bettlaken
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Ein Bettlaken mit zwei Löchern, mehr braucht David Lowery nicht um Casey Affleck in einen Geist zu verwandeln. Ein Paar liegt nachts auf der Couch. Sie(Rooney Mara) will in ein neues Haus umziehen, er(Casey Affleck) will bleiben. Der Streit um ihren gemeinsamen Wohnort stellt ihre Beziehung vor neue Herausforderungen, doch dann verstirbt er plötzlich. In ein weißes Bettlaken gehüllt kehrt er als Geist(auch Casey Affleck) zurück und beobachtet machtlos die Trauerarbeit seiner Hinterbliebenen.  
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7. Dez. 1:00 Tennis - das neue KURIER Magazin mit großem Gewinnspiel
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Der KURIER verlost tolle Preise zum Thema Tennis.
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6. Dez. 22:00 Was Donald Trump bei McDonalds vertilgt
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Das Buch zweier Ex-Kampagnen-Berater Donald Trumps legt unter anderem die Ernährungsgewohnheiten des US-Präsidenten offen. Dass Donald Trump gerne Fast Food isst, ist kein Geheimnis. Ein Bild des US-Präsidenten, das zeigt, wie er mit Messer und Gabel Hühnerkeulen von KFC schlemmt, ging während des Wahlkampfes im vergangenen Jahr um die Welt. In dem Buch "Let Trump Be Trump", das von Trumps ehemaligen Kampagnen-Beratern Corey Lewandowski und David Bossie geschrieben wurde, erfährt man nun mehr über die Essensvorlieben des 71-Jährigen.
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6. Dez. 18:49 Yello in Wien: Gut gemacht, aber wenig mitreißend
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Im Pensionsalter spielen Dieter Meier und Boris Blank ihre erste Tournee. Mit fast 40 Dienst- und rund 70 Lebensjahren gehen die meisten Bands auf Abschiedstour. Yello fangen dann erst damit an. Mittwochabend trat das Schweizer Duo im Rahmen seiner ersten Konzertreise in der Wiener Stadthalle auf. Nur 2500 waren gekommen. Aber auch wenn es natürlich in Frage zu stellen ist, ob Yellos elektronischer, immer leicht skurriler, tanzbarer Sound überhaupt auf eine Bühne gehört - wie Sänger Dieter Meier (72) und Sound-Bastler Boris Blank (65) das, was heute als die Wurzeln von Techno gilt, für die Bühne umsetzen, ist schon sehr gut gemacht. Schon der Auftakt mit „Magma“ zeigt das: Blank, wie ein EDM-DJ hinter einem Pult aus LED-Schirmen, drückt ein paar Knöpfe und schickt schwebende Klänge in die Stadthalle. Doch schon bald kommen zwei Trompeter auf die Bühne, setzen behagliche, vertraute Tonfarben in diese mysteriöse Soundlandschaft. Das hat Atmosphäre. Dann kommen Meier, drei weitere Bläser, zwei Dummer, zwei Backgroundsängerinnen und ein Gitarrist auf die Bühne und legen mit dem tickenden, zwingenden Tanzbeat von „Do It“ los. In der Folge zeigt das Ensemble, wie gut sich Live-Instrumente mit den Beats von Blank paaren, wie viele verschiedene Stimmungen diese Mischung ergeben kann. Mal treten die Bläser in den Vordergrund, geben den Rhythmen einen jazzigen Touch oder Latin-Feeling. Dann wieder ist der Gitarrist am Ruder, macht „Limbo“ zu einem funkigen Erlebnis. „Si Senor The Hairy Grill“ ist elektronischer Punk. Und „The Rhythm Divine“, das Yello 1987 mit Shirley Bassey aufgenommen haben, bringt James-Bond-Flair in die Stadthalle.
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