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28. Nov. 2020, 23:53 Lecker ist leiwand
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Blaukraut mit Knedl: "An" Weihnachten prallt österreichisches wieder auf deutsches Deutsch. Zu Beginn ein Geständnis, nach dem Sie mich vermutlich nicht mehr mögen werden: Ihr Autor verwendet gerne und oft den bösen Begriff „lecker“. Ich finde, er klingt wunderschön, wie etwas, bei dem man sich die Lippen leckt vor lauter Genuss. Ich wuchs zweisprachig auf: Meine Eltern, beide Deutschlehrer, sprachen Hochdeutsch. Bei uns zu Hause wurde das Imperfekt verwendet, der zweite Konjunktiv, der Genitiv, manchmal sogar die Vorzukunft.  Ich lernte früh, dass „anscheinend“ etwas anderes bedeutet als „scheinbar“. Oder, dass man Menschen weder evakuieren noch exekutieren kann (sondern nur Gebäude bzw. Urteile). Und Dialekt war bei uns verboten (ich glaubte als Kind tatsächlich, die Gemeinde Vösendorf heiße, richtig ausgesprochen, Felsendorf). Und dann war da noch meine Oma, gebürtige Schlesierin aus Buselwitz. Sie sprach eine wilde Mischung aus angelerntem Österreichisch und streng deutschem Buselwitzisch. Bei ihr prallten „Tomaten“ lustvoll auf „Drahdiwaberl“, „Blaukraut“ auf  „Knedl“, und „lecker“ auf „leiwand“. Darum mag ich lecker. (Nur "an Weihnachten" geht gar nicht. An Weihnachten wäre knapp dran, also am 23. Dezember.)
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Real blamiert sich gegen Alaves 28. Nov. 2020, 23:12 Real blamiert sich gegen Alaves
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Die Königlichen unterlagen dem Mittelständler zuhause 1:2. Real Madrid kommt  in der spanischen Meisterschaft nicht in Schwung. Die Königlichen blamierten sich am Abend im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellen-15. Deportivo Alaves mit 1:2 (0:1). Real verpasste durch die Niederlage nicht nur den Sprung auf Platz drei, sondern hat als Vierter bereits sechs Punkte Rückstand auf San Sebastian und Atlético. Lucas Perez (5.) per Foulelfmeter und der frühere Bundesliga-Spieler Joselu (49.) besiegelten mit ihren Toren die dritte Saisonniederlage. Der Anschluss von Casimiro (86.) kam zu spät. Atlético hat sich hingegen mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg beim FC Valencia auf das Champions-League-Spiel gegen den FC Bayern München am Dienstag (21.00 Uhr) eingestimmt.
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Niederösterreicherin bei Alpinunfall in der Steiermark getötet 28. Nov. 2020, 16:02 Niederösterreicherin bei Alpinunfall in der Steiermark getötet
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45-jährige Bergsportlerin stürzte bei Abstieg vom Schwarzenstein über Felskante. Tödlich endete am Samstagnachmittag für eine Niederösterreicherin aus dem Bezirk Mödling eine Bergtour in der Steiermark. Nach Angaben der Polizei rutschte die 45-Jährige beim Abstieg vom Schwarzenstein auf dem Gemeindegebiet von Eisenerz (Bezirk Leoben) aus und stürzte über eine Felskante in die Tiefe. Sie erlitt dabei tödliche Verletzungen. Laut Polizei war die 45-jährige Frau gegen 9:15 Uhr gemeinsam mit einer 54-jährigen Begleiterin aus dem Bezirk Sankt Pölten-Land zu einer Bergtour aufgebrochen. Die beiden Frauen starteten ihre Tour in der Eisenerzer Ramsau und stiegen zum Gipfel des Wildfeld auf. In weiterer Folge gingen sie über den Speikkogel zum Gipfel des Stadelstein. Zum Tour-Abschluss bestiegen die erfahrenen Bergsportlerinnen über einen ausgesetzten Grat den Gipfel des Schwarzensteins.
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Juventus bei Aufsteiger Benevento ohne Ronaldo nur 1:1 28. Nov. 2020, 15:19 Juventus bei Aufsteiger Benevento ohne Ronaldo nur 1:1
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Die Turiner verpassten in der Serie A den Sprung auf Rang zwei. Juventus Turin hat am Samstagabend den Sprung auf Platz zwei der italienischen Serie-A verpasst und bleibt Vierter. Ohne den geschonten Superstar Cristiano Ronaldo kam Juve nicht über ein 1:1 (1:1) bei Aufsteiger Benevento Calcio hinaus. Alvaro Morata (21.) hatte die Gäste in Führung gebracht, Gaetano Letizia (45.+3) traf für die Gastgeber. Torschütze Morata sah mit dem Schlusspfiff offenbar wegen Schiedsrichterkritik die Rote Karte.
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Nach Coronainfektion: Nadja Bernhard moderiert wieder 28. Nov. 2020, 13:38 Aktualisiert Nach Coronainfektion: Nadja Bernhard moderiert wieder
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Rückkehr in die "ZiB" am Samstag. ORF-Moderatorin Nadja Bernhard ist zurück am Schirm. Nach ihrer Coronainfektion moderierte Bernhard am Samstagabend wieder die "Zeit im Bild" im ORF mit Tarek Leitner. "Es ist halb Acht. Nadja Bernhard ist wieder zurück", sagte Leitner.
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So still muss es auch wieder nicht sein 28. Nov. 2020, 13:38 So still muss es auch wieder nicht sein
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Dieser außergewöhnliche Advent 2020 lehrt uns, was das Leben wirklich lebenswert macht: das analoge Treffen Was haben wir in den vergangenen Jahren doch geklagt, dass die angeblich besinnlichste Zeit des Jahres leider die allerhektischste ist! Jetzt, am ersten Adventsonntag 2020, haben wir die Bescherung: So still war er noch nie, aber glücklich darüber ist fast niemand. Wer auf sich hält, verbucht jetzt vieles aus dem früheren Leben verächtlich in der Kategorie „brauch ma eh net“: den „Kauf- und Punschrausch“ oder „die Skigaudi um jeden Preis“. Sagt sich alles leicht, wenn man hauptberuflich Poet in Twitterhausen, aber nicht wirtschaftlich Betroffener ist. An diesen Branchen hängen zigtausend (Saison-)Arbeitsplätze und Einnahmen. Theoretisch könnte uns diese Adventzeit lehren, was das Leben lebenswert macht. Nicht das kopflose Shoppinggedränge oder das picksüße Industrie-Gschlader vom Adventstandl, sondern ganz einfach analoge Treffen, egal wo. Großartig, dass wir mittlerweile alle (fast) unfallfrei in einer Videokonferenz parlieren können. Aber schon lange nicht mehr war einem so bewusst, wie wunderbar es ist, im Kaffeehaus, im Theater, am Sportplatz oder einfach mit Freunden/Familie zusammen sein zu können – wie wichtig das direkte Gespräch und auch eine Umarmung ist. Dass man in der Unterhaltung ein Gesicht nicht halb verdeckt sehen will, weil so viel an Emotion verloren geht. Dass es besser ist, sich aus seiner eigenen Filterblase hinauszubewegen, weil man sich sonst nur noch im Kreis dreht. Natürlich sollte man sich auch Gedanken darüber machen, wie unsere moderne Lebensweise (zum Beispiel internationale Tierfarmen mit schrecklichen Bedingungen) Pandemien fördern. Sind Konsumenten nun eher bereit, nachhaltig einzukaufen? Schön wär’s. Die Online-Kaufhysterie rund um den „Black Friday“ beweist das Gegenteil. Gleichzeitig müssen sich wohl alle eingestehen, dass in den vergangenen Monaten Fehler passiert sind. Vor allem die hohe Zahl an Toten in Pflege- und Altersheimen ist erschreckend. Es wirkt, als hätte man eine Zeit lang den schwedischen Weg nachvollzogen, ohne aus dessen Fehlern gelernt zu haben. Man hätte das Personal regelmäßig testen, Betagte damit rigoroser schützen müssen. Auch bei den kommenden Massentests fragt man sich etwas bang, warum neun Bundesländer neun verschiedene Vorgangsweisen wählen, und warum ausgerechnet die Millionenstadt Wien an nur drei Stationen Hunderttausende testen will. Hoffentlich gibt es dafür gute Gründe und keine neuen Infektionen. Und wer das Gedränge in manchem noch offenen Geschäft betrachtet, muss am Verstand der Leute zweifeln. Zünden wir heute also die erste Kerze an und hoffen, dass das alles endlich vorbei ist und wir unser altes Leben wieder zurückbekommen. Aber mit dem Bewusstsein, dass man dafür dankbar sein und es nicht mehr gefährden sollte.
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Skispringen: Klarer Sieg für Eisenbichler, B-Team des ÖSV zurück 28. Nov. 2020, 13:18 Skispringen: Klarer Sieg für Eisenbichler, B-Team des ÖSV zurück
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Der Deutsche triumphierte in Ruka vor Zyla und Kubacki. Von den dezimierten ÖSV-Adlern war Leitner als 19. der Beste. In Abwesenheit der durch Corona-Infektionen außer Gefecht gesetzten österreichischen Topspringer hat Clemens Leitner am Samstag in Ruka mit Platz 19 sein bisher bestes Weltcupergebnis erreicht. 25. wurde Manuel Fettner, 28. Markus Schiffner. Es triumphierte wie schon in Wisla der Deutsche Markus Eisenbichler, der sich mit Sprüngen auf 146 und 141 m sowie 313,4 Punkten überlegen vor den Polen Piotr Zyla (294,1) und Dawid Kubacki (293,9) durchsetzte. Leitners bisher bestes Ergebnis im Weltcup war Platz 25 im Jänner in Bischofshofen, auch angesichts der turbulenten Umstände seiner Reise nach Finnland war er zufrieden. "Vor einer Woche hätte ich nicht gedacht, dass ich heute hier stehe und bester Österreicher bin, aber voll cool", sagte der 22-jährige im ORF-TV-Interview. Am Sonntag im zweiten Einzelbewerb will er sich nochmals verbessern. "Ich kann noch ein bisserl mehr, das will ich zeigen."
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Torfestival in St. Pölten: Salzburg schoss sich Frust von der Seele 28. Nov. 2020, 12:52 Torfestival in St. Pölten: Salzburg schoss sich Frust von der Seele
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Salzburg schoss sich nach der CL-Pleite gegen Bayern den Frust von der Seele und siegte mit 8:2. Siege gab es auch für Sturm und Hartberg. Gegen St. Pölten trifft Salzburg besonders gern und leicht – 49 Tore in 14 Spielen ohne Niederlage waren der Bestwert des Serienmeisters. Acht Treffer kamen nach dem Frust der vielen vergebenen Chancen bei den Bayern (1:3) gegen den SKN dazu. Beim 8:2-(4:1)-Kantersieg führten die im High-Speed-Modus gestarteten Salzburger bereits nach 25 Minuten mit 4:0. SKN-Trainer Ibertsberger wollte die Gäste mit einer Systemumstellung überraschen. Das übliche 4-3-3 wurde in ein 4-4-2 mit (zu) offensiven Flügeln getauscht. Immer wieder sprinteten die Salzburger durch das SKN-Mittelfeld, als wäre hier nicht der Tabellenfünfte der Gegner, sondern Amateure. Beim 1:0 legte Karim Adeyemi für Mergim Berisha auf. Das 2:0 durch einen Elfmeter von Dominik Szoboszlai war für den SKN sogar noch ein Glücksfall. Schiedsrichter Schüttengruber hatte Robert Ljubicic für die absichtliche Tor-Verhinderung mit der Hand nur Gelb gezeigt.
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Neuwirth: Zahlen für Ende des Lockdowns noch zu hoch 28. Nov. 2020, 12:46 Neuwirth: Zahlen für Ende des Lockdowns noch zu hoch
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Erfahrungen aus Israel zeigen, warum es knapp wird Gegen Ende der Woche will die Bundesregierung bekannt geben, wie, wo und wann der harte Lockdown beendet werden soll. An welchen Parametern diese essenzielle Frage festgemacht werden soll, ist bisher nicht bekannt. Da weiß der Mathematiker Erich Neuwirth mehr, der mit seinem Mathematik-Coronablog „just-the-covid-facts.neuwirth.priv.at“ längst die Herzen vieler Hobbypandemiker erfreut. Wie hoch dürfen also die Infektionszahlen maximal sein, dass man von einem Erfolg des seit zwei Wochen geltenden harten Lockdowns sprechen kann? Welche Schwellen müssten unterschritten werden, damit die Regierung guten Gewissens Lockerungen vornehmen kann?
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Der Christbaum am Wiener Rathausplatz leuchtet nun 28. Nov. 2020, 12:37 Der Christbaum am Wiener Rathausplatz leuchtet nun
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Bürgermeister Michael Ludwig und Oberösterreichs LH Thomas Stelzer nahmen am Samstag die "Illuminierung" vor. Der Christbaum am Wiener Rathausplatz erstrahlt nun in weihnachtlichem Glanz. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) schalteten am Samstag die Beleuchtung ein. Der Baum stammt heuer aus dem Mühlviertel. Coronabedingt gab es keinen großen Festakt. Die "Illuminierung" wurde in sehr kleinem Rahmen vorgenommen. Das Ereignis gehört zur vorweihnachtlichen Tradition in der Bundeshauptstadt, es stellt üblicherweise auch die offizielle Eröffnung des Christkindlmarktes am Rathausplatz dar. Der Besucherandrang ist darum meist entsprechend groß.
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Premier League: Liverpool enttäuscht, ManCity schoss Burnley ab 28. Nov. 2020, 12:22 Premier League: Liverpool enttäuscht, ManCity schoss Burnley ab
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Die Klopp-Elf musste in der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen. Liverpool tat sich in der Offensive schwer. Der englische Meister Liverpool hat in der Premier League trotz eines enttäuschenden Unentschiedens vorerst die Tabellenspitze übernommen. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp kam am Samstag nach Führung bei Brighton & Hove Albion nur zu einem 1:1 (0:0). Den späten Ausgleichstreffer kassierten die Reds erst in der dritten Minute der Nachspielzeit durch einen Foulelfmeter von Pascal Groß.
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Gerichtsurteil bestätigt die Entthronung der Miss Austria 28. Nov. 2020, 12:21 Gerichtsurteil bestätigt die Entthronung der Miss Austria
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Model Daniela Zivkovic hat 2018 Vertragsbruch begangen, geht aber nun ganz neue Pfade In Linz beginnt’s, und in Linz endet es. So könnte der kuriose zweijährige Streit der Linzerin Daniela Zivkovic um ihren 2018 zuerst errungenen und dann wieder aberkannten Titel der Miss Austria umschrieben werden. Das Oberlandesgericht Linz hat nun entschieden, dass die Entthronung der Schönheitskönigin durch die Firma des Missen-Machers Jörg Rigger mit Recht erfolgt ist. Die junge Frau hatte gegen die Exklusivvermarktungsrechte, die sie rund um ihre Wahl bei der „Mission Austria Gmbh“ unterzeichnet hatte, verstoßen. „Es ist Faktum, dass die Klägerin mit der beklagten Partei einen Vertrag abgeschlossen hat, mit dem nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten übernommen wurden“, heißt es im OLG-Urteil. Dabei wird darauf Bezug genommen, dass Zivkovic als amtierende Miss Austria ohne Zustimmung der „Miss Austria Corporation“ des Ehepaars Kerstin und Jörg Rigger Termine mit anderen Missenschärpen wahrnahm. Konkret ging es auch um Auftritte für die „Miss OÖ Corporation“, die von Riggers Ex-Gattin Nicole Kern geführt wird.
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Die Bayern mühen sich zum Sieg, Kölner Watschen für Dortmund 28. Nov. 2020, 12:19 Die Bayern mühen sich zum Sieg, Kölner Watschen für Dortmund
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Die Münchner drehten bei Stuttgart einen Rückstand und behaupteten die Tabellenführung in der Deutschen Bundesliga. Bayern München hat mit etwas Mühe die Tabellenführung in der deutschen Fußball-Bundesliga behauptet. David Alaba und Co. setzten sich am Samstag nach 0:1-Rückstand bei Stuttgart noch 3:1 beim VfB durch und schüttelten so mit 20 Punkten vorerst Borussia Dortmund (18) ab. Der BVB kassierte gegen den zuvor 18 Ligaspiele sieglosen 1. FC Köln daheim eine 1:2-Watschen. Damit konnte RB Leipzig (20) durch einen 2:1-Sieg gegen Bielefeld auf Rang zwei vorbeiziehen. Union Berlin und Eintracht Frankfurt lieferten sich beim 3:3 eine spektakuläre Partie. Der FC Augsburg und der SC Freiburg trennten sich 1:1. Bereits am Freitag hatte der VfL Wolfsburg mit 5:3 gegen Werder Bremen gewonnen.
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Bundesheer bietet den Bundesländern schon 28. Nov. 2020, 12:14 Bundesheer bietet den Bundesländern schon "Susi-Sorglos-Paket" an
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Telefonieren, Testen, Transportieren: Das sind gemeinhin die Assistenzleistungen, für die das Bundesheer in der Covid-Krise bekannt ist. Tatsächlich kann die Armee aber viel mehr. Bei den nun anstehenden Covid-19-Massentestungen wird auch das Bundesheer einmal mehr ordentlich mithelfen. Wie viele Soldatinnen und Soldaten helfen werden, lasse sich zwar jetzt noch nicht sagen, sagte der Ressortsprecher Oberst Michael Bauer gegenüber der Tiroler Tageszeitung, da jedes Land das anders organisiere. Damit sei es von Land zu Land verschieden. "In der Steiermark übernimmt das Militär quasi die Testung. Das Bundesheer bietet den Bundesländern ein Susi-Sorglos-Paket in Sachen Massentestungen an. Die Bundesländer suchen sich aus, was sie aus unserem Angebot benötigen“, beschreibt Oberst Bauer das Verständnis der Armee. Bei Hochwasser schaufeln sie Schlamm aus Kellern; liegt zu viel Schnee, dann befreien sie Dächer von der drückenden Last; und wenn –  wie gerade eben –   eine Pandemie wütet, dann helfen sie beim „Contact Tracing“ oder machen sich in Test- und Impfstraßen nützlich: Das sind die Bilder, mit denen man Bundesheer-Soldaten im Assistenzeinsatz zumeist verbindet. Mehrere Tausend Mann sind seit Februar im Hilfseinsatz, zum ersten Mal in der Zweiten Republik wurde die Miliz mobilisiert. Soweit, so bekannt. Wirklich spannend aber ist, dass im Bundesheer jede Menge Spezialabteilungen und -Einheiten an der Bewältigung der Pandemie arbeiten. Und viele davon würde man in der Armee erst gar nicht vermuten. An vorderster Front „kämpft“ etwa das „Amt für Rüstung und Wehrtechnik“, kurz ARWT. Laienhaft ausgedrückt ist es das Versuchslabor der Armee. Alles, was im Militär eingesetzt wird oder werden soll, wird hier getestet und untersucht: In „normalen Zeiten“ analysieren Chemiker hier die Zusammensetzung der Schmiermittel für den Eurofighter. Waffentechniker prüfen die Flugkurven von Projektilen, und Optiker messen, wie stark die Schutzbrillen der Soldaten das Licht brechen. „Die Maskenproblematik hat uns von 0 auf 100 gebracht“, erzählt Michael Janisch. Der Brigadier ist Chef des ARWT – und hat sich in den vergangenen neun Monaten unter anderem intensiv mit der Frage beschäftigt, wie gut und sicher Schutzmasken der Klassen FFP 1 bis FFP 3 sind. Nach 470 Prüfaufträgen ist die Bilanz durchwachsen: „Von den von uns geprüften Masken haben 70 Prozent nicht bestanden. Und das, obwohl sie alle irgendein Zertifikat hatten“, sagt Janisch. Die Gründe dafür sind mannigfaltig: Prüfnormen und Passform in Asien seien anders als in Europa. „Und dann gibt es natürlich skrupellose Geschäftemacher.“ Nach wie vor seien sogenannte FFP2-Masken im Umlauf, deren Porenabstand so groß ist, dass sie nur ein Tausendstel (!) so sicher sind wie hochwertige Masken. Kann man als Laie Unterschiede erkennen? Janisch: „Wenn eine FFP2-Maske nicht absolut dicht abschließt und beim Ein- und Ausatmen keinen Widerstand bietet, dann ist die Qualität zu hinterfragen.“
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Militär-Ärztin Sperandio: „Viele Kollegen haben die Gefahr gesehen“ 28. Nov. 2020, 12:14 Militär-Ärztin Sperandio: „Viele Kollegen haben die Gefahr gesehen“
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Vor einem Jahr hat Militär-Ärztin Sylvia-Carolina Sperandio prophezeit, was 2020 pandemisch abläuft. Als Sylvia-Carolina Sperandio vor ziemlich genau einem Jahr einen Beitrag für die „Sicherheitspolitische Jahresvorschau 2020“ abgeben durfte, war die chinesische Provinzhauptstadt Wuhan nur China-Kennern bekannt, und den medizinischen Begriff „Covid 19“ gab es nicht. Als Leiterin des Militärischen Gesundheitswesens sollte Sperandio eine Einschätzung treffen, was es mit Pandemie auf sich hat – und warum man sich als Militär und Gesellschaft damit beschäftigen muss. Der Beitrag der Militär-Ärztin ist nur vier Seiten lang. Doch rückblickend liest er sich nachgerade prophetisch, nahm er doch einen Großteil dessen vorweg, was 2020 passieren sollte. Sie warnte vor den „verheerenden Folgen“, die eine Pandemie für die Gesellschaft haben könnte. Mit dem Verweis auf die Weltgesundheitsorganisation nannte sie explizit das MERS-Coronavirus als potenziellen Gefährder. Und Sperandio schilderte den Ablauf, wenn eine bis dahin unbekannte Erkrankung („Disease X“) pandemisch um sich greift: „Neben unzähligen Behandlungsbedürftigen und Todesopfern können auch staatliche Dienstleistungen und die Wirtschaft zum Erliegen kommen.“ Wer heute mit der Ärztin spricht, dem wird schnell klar: Ihr ging und geht es nie darum, Recht zu haben. „Ich war absolut nicht die Einzige, die vor dieser Situation gewarnt hat. Viele tolle Kollegen haben die Gefahr gesehen. Man wurde halt nicht gehört“, sagt sie.
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Mediziner gesteht Sterbehilfe: „Ja, ich habe es getan“ 28. Nov. 2020, 12:00 Mediziner gesteht Sterbehilfe: „Ja, ich habe es getan“
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Mediziner Martin Salzer habe als Arzt einmal Beihilfe zum Suizid geleistet. Der Verfassungsgerichtshof entscheidet demnächst über das Thema. Martin Salzer war angesehener orthopädischer Chirurg und international bekannter Spezialist für Knochentumore. Er hat die Hainburger Au besetzt. Er hat Hilfsprojekte in Afrika und in Bosnien gestartet. Er hat das Goldene Verdienstkreuz der Republik Österreich. Und Martin Salzer hat Sterbehilfe geleistet – mit Beihilfe zum Suizid. Sein Berufsleben lang hat sich der Mediziner für ein selbstbestimmtes, würdevolles Sterben eingesetzt. Gerade, weil manche Schwerkranken um Sterbehilfe bitten. Jetzt – mit 89 Jahren – hat er sich entschlossen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.
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Maradona, O. J. Simpson und Co.: Der tiefe Fall von Sport-Legenden 28. Nov. 2020, 12:00 Maradona, O. J. Simpson und Co.: Der tiefe Fall von Sport-Legenden
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Maradona ist tot. Nach dem Karriere-Ende konnte er nie an seine Erfolge anschließen. Wie andere scheiterte auch er kläglich. Diego Maradona wurde vom Fußball-Idol zur Lachnummer, musste aber nie ins Gefängnis. Dieser tiefe Fall nach der großen Karriere blieb Sportlern wie Mike Tyson, Peter Seisenbacher, Tonya Harding und Sanel Kuljic nicht erspart. Die Liste der gefallenen Helden ist lang. Die Bandbreite reicht dabei von Mord und Missbrauch bis zu Steuerhinterziehung und Heroin-Handl. Hier ein kurzer Abriss:
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Der Advent ist nicht abgesagt 28. Nov. 2020, 12:00 Der Advent ist nicht abgesagt
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Corona und die Kirche: Die Vorweihnachtszeit fällt aber anders aus als gewohnt. Ein Adventkranz im Wohnzimmer, vielleicht sogar selbst gebunden und geschmückt, oftmals im Gottesdienst gesegnet: Das ist eine jener vor-weihnachtlichen Traditionen, die auch nicht gar so strenggläubige Österreicher in Ehren halten. Doch dann kam Corona. Und wie heuer bereits die Karwoche und Ostern, fällt auch diese wichtige kirchliche Zeit anders aus als gewohnt: Zu Hause im engsten Familienkreis statt mit großen Feiern in Gotteshäusern. Denn während des Lockdowns fallen die öffentlich zugänglichen Messen aus. Die österreichischen Kirchen haben sich den Maßnahmen des Staates angeschlossen, obwohl religiöse Veranstaltungen unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen stattfinden dürften. Somit stehen zwar die Adventkränze in den Wohnungen, aber die Segnungen am Vortag oder -abend des heutigen ersten Adventsonntags in den Kirchen gab es nicht. Doch der Advent ist nicht abgesagt: Die Pfarren haben viele Ideen, um die Riten trotz Corona-Krise aufrecht zu erhalten. Zuweilen wird das Warten auf die „Ankunft des Herrn“, der Bedeutung des Advent, erweitert: Der Advent im Corona-Jahr hieße auch Warten auf das Ende der Pandemie und der damit verbundenen Sorgen, heißt es aus der Diözese Graz-Seckau.
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Iran/USA: Ein Mord als Anschlag auf den Neuanfang 28. Nov. 2020, 11:53 Iran/USA: Ein Mord als Anschlag auf den Neuanfang
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Das Attentat auf den bekannten Raketentechniker Mohsen Fakhrizadeh wird Joe Biden den Dialog mit Teheran erschweren. Mohsen Fakhrizadehs Leiche wurde gerade erst von der Straße gebracht, da waren die Hintermänner seiner Mörder bereits ausgemacht. Die Erzfeinde in Israel und Amerika sollen hinter der Tat stehen, die die Regierung in Teheran einen „Akt des Staatsterrors“ nennt. Der Getötete war Offizier der Revolutionsgarden und galt als wichtige Figur im iranischen Atomprogramm, wo er für die Herstellung von Raketen zuständig war. Am Freitag wurde er vor den Toren Teherans in seinem Auto erschossen.
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Nordische Kombination: Rehrl bei Riiber-Sieg in Ruka Vierter 28. Nov. 2020, 11:49 Nordische Kombination: Rehrl bei Riiber-Sieg in Ruka Vierter
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Im Zielsprint knapp das Nachsehen - Lamparter nach Platz sechs Weltcup-Zweiter - Greiderer Achter Franz-Josef Rehrl ist im zweiten Bewerb knapp am zweiten Stockerlplatz für Österreichs Nordische Kombinierer in diesem Winter vorbeigeschrammt. Der Salzburger belegte am Samstag in Ruka den vierten Platz (+52,6 Sekunden), vor ihm kamen Sieger Jarl Magnus Riiber aus Norwegen, der Deutsche Eric Frenzel und der Japaner Akito Watabe nach 10 km Langlaufen ins Ziel. Riiber gewann wie schon am Freitag über die halbe Distanz, diesmal mit großem Vorsprung von 50,1 Sek.
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Freigabe aus Philadelphia: Michael Raffl verstärkt Villach 28. Nov. 2020, 11:34 Freigabe aus Philadelphia: Michael Raffl verstärkt Villach
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Der 31-jährige Villacher wird bei seinem Heimatverein bis zum Saisonstart der NHL stürmen. Eishockey-Star Michael Raffl kehrt für ein paar Wochen zu seinem Heimatverein VSV zurück. Der NHL-Stürmer und die beiden Klubs haben eine Einigung getroffen, die Versicherung übernimmt ein Privatsponsor. Die Villacher veranstalten am Montag eine Pressekonferenz, Raffl wird also am Dienstag im Kärntner Derby gegen den KAC wohl schon im Kader stehen.
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Auch im Lockdown: Künstliche Bienen und Mini-Computer programmieren lernen 28. Nov. 2020, 11:28 Auch im Lockdown: Künstliche Bienen und Mini-Computer programmieren lernen
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"Space21future" verleiht Boxen mit Coding-Hardware an Schulen des 21. Wiener Bezirks in denen viele Schüler_innen anwesend sind.
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Der arme, kranke Hund muss an die frische Luft 28. Nov. 2020, 11:00 Der arme, kranke Hund muss an die frische Luft
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Egal, ob es den armen Hund freut oder nicht - er muss mit der Omama mit ins Freie. Denn die hat Wichtiges vor
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Bundesliga live: So steht es bei Salzburg, Sturm und Hartberg 28. Nov. 2020, 10:49 Aktualisiert Bundesliga live: So steht es bei Salzburg, Sturm und Hartberg
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Die Salzburger sind bereits vier Pflichtspiele sieglos, müssen nach St. Pölten. Sturm empfängt WSG Tirol, die Admira Hartberg. Serienmeister Salzburg geht am Samstag-Nachmittag mit einem ungewohnten Negativlauf in das Bundesliga-Duell mit St. Pölten. Seit vier Pflichtspielen wartet der Champions-League-Teilnehmer auf einen Sieg. Wenige Tage nach der 1:3-Niederlage gegen Bayern München trachten die Salzburger auch danach, die Scharte des 1:3 gegen Sturm Graz aus der Vorwoche ausmerzen. Die Grazer haben hingegen den dritten Sieg in einer Woche im Visier. Nach einem glanzlosen 1:0 im Cup am Dienstag gegen Wacker Innsbruck wartet mit der WSG Tirol ein Gegner, der sich selbst im Hoch befindet. Erstmals seit dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga vor eineinhalb Jahren haben die Wattener zwei Spiele in Serie gewonnen - noch dazu beide zu Null. Zu guter Letzt gastiert Hartberg bei Schlusslicht Admira, das aktuell angeschlagen durch die Meisterschaft taumelt. Doch auch der TSV ist noch nicht völlig in der Liga angekommen, sucht nach dem zweiten Saisonsieg und muss das Cup-Aus gegen die Wiener Austria verdauen.
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Weltmeister Hamilton ist auch in Bahrain nicht zu stoppen 28. Nov. 2020, 10:20 Weltmeister Hamilton ist auch in Bahrain nicht zu stoppen
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Der Engländer sicherte sich die 98. Poleposition seiner Formel-1-Karriere. Für Ferrari gab es wieder einmal ein Debakel.
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Nach Corona-Cluster bei den ÖSV-Adlern: Sind die Masken schuld? 28. Nov. 2020, 10:11 Nach Corona-Cluster bei den ÖSV-Adlern: Sind die Masken schuld?
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Mit Kraft und Hayböck gibt es nun bereits sechs Corona-Infizierte im ÖSV-Springerteam. Die Ursache könnte in den Stoffmasken liegen. Früh in der Saison hat das Coronavirus Österreichs Skisprung-Team mit voller Wucht erwischt. Sechs Infizierte lautete am Samstag die Bilanz, nachdem zu Gregor Schlierenzauer, Philipp Aschenwald, Cheftrainer Andreas Widhölzl und einem namentlich nicht genannten Betreuer auch Gesamtsieger Stefan Kraft und Michael Hayböck hinzugekommen waren. Der Moment ist denkbar ungünstig, in knapp zwei Wochen steht bereits die Skiflug-WM in Planica auf dem Programm. Mario Stecher, der Sportliche Leiter für Skispringen und Kombination im ÖSV, vermutet die Ursache für den Cluster in den Schutzmasken. "Einer der wichtigsten Punkte, die uns klar geworden sind, ist, dass wir ständig FFP2-Masken tragen müssen. Wir haben in Wisla immer nur Stoffmasken getragen."
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Nach Corona-Cluster bei ÖSV-Adlern: Sind die Masken schuld? 28. Nov. 2020, 10:11 Nach Corona-Cluster bei ÖSV-Adlern: Sind die Masken schuld?
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Gerstorfer mit 86,8 % als SPÖ-Spitzenkandidatin nominiert 28. Nov. 2020, 10:04 Gerstorfer mit 86,8 % als SPÖ-Spitzenkandidatin nominiert
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SPÖ-Landesparteitag bestätigt Birgit Gerstorfer als Vorsitzende. Sie fordert den Gratiskindergarten. Birgit Gerstorfer ist am Samstag beim Online-Parteitag der SPÖ Oberösterreich als Landesparteivorsitzende wiedergewählt worden. Sie wird zudem als erste weibliche Spitzenkandidatin die oberösterreichischen Genossen in die Landtagswahl 2021 führen. Als Wahlkampfthema warf sie die Forderung nach einer Gratis-Kinderbetreuung in den Ring. Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner verlangte ein Investitionspaket und Vorkehrungen gegen einen dritten Lockdown.
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Premier League: Meister Liverpool enttäuscht in Brighton 28. Nov. 2020, 9:59 Premier League: Meister Liverpool enttäuscht in Brighton
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Die Klopp-Elf musste in der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen. Liverpool tat sich in der Offensive schwer. Der englische Meister Liverpool hat in der Premier League trotz eines enttäuschenden Unentschiedens vorerst die Tabellenspitze übernommen. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp kam am Samstag nach Führung bei Brighton & Hove Albion nur zu einem 1:1 (0:0). Den späten Ausgleichstreffer kassierten die Reds erst in der dritten Minute der Nachspielzeit durch einen Foulelfmeter von Pascal Groß.
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Aus religiösen Gründen: Hidschab-Model Halima Aden beendet Karriere 28. Nov. 2020, 9:58 Aus religiösen Gründen: Hidschab-Model Halima Aden beendet Karriere
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Ihre Arbeit vor der Kamera ließe sich nicht mehr mit ihrer religiösen Identität vereinbaren, so die 23-Jährige. Sie galt als Gesicht einer neuen Modelgeneration, einer neuen Fashion-Ära, die für Vielfalt und Inklusion steht - jetzt kehrt Halima Aden, US-Amerikanerin mit somalischen Wurzeln, der Branche den Rücken zu. Via
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Der Millionen-Mann aus dem Sauwald 28. Nov. 2020, 9:33 Der Millionen-Mann aus dem Sauwald
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Nach dem Gewinn einer Million Euro bei der Millionenshow will Christoph Götzendorfer in seinem Leben nichts Wesentliches ändern. Von Gerhard Marschall. „Sehr, sehr viele Glückwünsche“ hätten ihn erreicht, erzählt
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OÖ-Wahl 2021: Birgit Gerstorfer als 1. weibliche SPÖ-Spitzenkandidatin 28. Nov. 2020, 9:30 OÖ-Wahl 2021: Birgit Gerstorfer als 1. weibliche SPÖ-Spitzenkandidatin
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Gerstorfer als rote Landesparteichefin in Oberösterreich wiedergewählt. Sie fordert eine Gratis-Kinderbetreuung Birgit Gerstorfer ist am Samstag beim Online-Parteitag der SPÖ Oberösterreich als Landesparteivorsitzende wiedergewählt worden. Sie wird zudem als erste weibliche Spitzenkandidatin die oberösterreichischen Genossen in die Landtagswahl 2021 führen. Als Wahlkampfthema warf sie die Forderung nach einer Gratis-Kinderbetreuung in den Ring. Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner verlangte ein Investitionspaket und Vorkehrungen gegen einen dritten Lockdown. Rendi-Wagner wies auf die "dramatische" Situation am Arbeitsmarkt hin und vermutet, dass die Bundesregierung die Corona-Regeln offenbar so ernst nehme, dass sie auch auf "Maximalabstand zu den arbeitenden Menschen" gegangen sei. Im Corona-Krisenmanagement vermisst sie vorausschauende Planungen. "Man hat den Sommer verschlafen" und den Vorsprung durch den ersten Lockdown leichtfertig verspielt. Nun müsse man Vorkehrungen treffen, damit es nicht zu einem dritten Lockdown komme. Gerstorfer will bei der Landtagswahl mit klassischen roten Themen - Vollbeschäftigung, Pensionen, Bildung, Kinderbetreuung und Pflege - punkten. Besonders betont hat sie dabei die Forderung nach einem Gratis-Kindergarten: Oberösterreich belege "bei weitem keinen prominenten Platz, wenn es um Kinderbetreuung geht", so Gerstorfer. Die Situation habe sich mit der Wiedereinführung der Kindergarten-Nachmittags-Gebühren 2018 weiter verschärft. Sie werde "nicht aufhören lästig zu sein" und eine kostenlose ganztägige Kinderbetreuung zu fordern. Der Parteitag war ursprünglich schon am 16. Mai geplant gewesen, wurde aber Corona-bedingt verschoben und gleich mit dem (Vorwahl-)Parteitag zusammengelegt. Allerdings kam auch diesmal der Lockdown dazwischen, daher wurde der Parteitag als Online-Veranstaltung abgehalten. Laut SPÖ OÖ waren insgesamt 2.000 Leute am Bildschirm mit dabei, damit sei es der größte Parteitag in der Geschichte der Landespartei gewesen. Gerstorfer erhielt 86,8 Prozent der Delegiertenstimmen, 2018 hatte sie 89,68 Prozent bekommen. Sie geht damit in ihre dritte Funktionsperiode an der Spitze der Partei. Ihre Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2021 ist allerdings eine Premiere - bei der letzten Landtagswahl 2015 war sie noch gar nicht in der Politik, sondern AMS-Landesgeschäftsführerin. Gerstorfer hatte 2016 als erste Frau und - von einem Gemeinderatsmandat in den 1990ern abgesehen - als Quereinsteigerin die Landespartei in einer Phase großer Turbulenzen nach einer Wahlschlappe bei der Landtagswahl 2015 übernommen. Sie brachte sie wieder in ruhigeres Fahrwasser, die Umfragewerte liegen aber dennoch nach wie vor nur in der Größenordnung des Wahlergebnisses von 2015 - wie etwa das Politikbarometer der "Oö. Nachrichten" und des Instituts spectra in der Vorwoche zeigte. Nummer zwei auf der Landesliste für die Landtagswahl ist der Gewerkschafter Hans Karl Schaller, gefolgt von Sabine Engleitner-Neu und Klubvorsitzendem Christian Makor. Die Wahlkreisliste für Linz und Umgebung wird von Peter Binder angeführt. Im Innviertel (Gabriele Knauseder), Mühlviertel (Erich Wahl) und im Traunviertel (Engleitner-Neu) treten jeweils Spitzenkandidaten an, die aktuell nicht im Landtag sitzen. Im Hausruckviertel ist Gerstorfer, derzeit Soziallandesrätin in der nach Proporzsystem besetzten Landesregierung, die Nummer eins. Der Leitantrag des Landesparteivorstands "Investieren statt Blockieren: Wir kämpfen für ein besseres Oberösterreich" wurde mit 100 Prozent angenommen. Diskussionen gab es um einen Antrag der Jugendorganisationen, der u.a eine Direktwahl des Parteivorsitzes und erhöhte Quoren für Langzeit-Mandatare zum Ziel hat. Er wurde schließlich mehrheitlich nicht zur Abstimmung gestellt, sondern einer Statutenkommission zugewiesen, die einen entsprechenden Vorschlag für den nächsten Landesparteitag in zwei Jahren vorbereiten soll.
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Rodel-Auftakt in Igls: Österreichischer Triumph im Doppelsitzer 28. Nov. 2020, 9:00 Rodel-Auftakt in Igls: Österreichischer Triumph im Doppelsitzer
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Thomas Steu und Lorenz Koller setzten sich knapp vor ihren Landsleuten Yannick Müller und Armin Frauscher durch. Der Doppelsitzer-Bewerb beim Weltcup-Auftakt der Kunstbahn-Rodler in Igls hat mit einem österreichischen Doppel-Triumph geendet. Thomas Steu und Lorenz Koller setzten sich 0,025 Sekunden vor ihren Landsleuten Yannick Müller/Armin Frauscher durch. Platz drei ging an die Deutschen Toni Eggert/Sascha Benecken (+0,280). Juri Gatt/Riccardo Schöpf als dritter österreichischer Schlitten belegten Rang 13 (+0,948).
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Lockdown: Kultur-Neustart in Berlin frühestens Mitte Jänner 28. Nov. 2020, 8:53 Lockdown: Kultur-Neustart in Berlin frühestens Mitte Jänner
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Kultursenator Klaus Lederer glaubt, dass die Schließungen „sogar noch etwas länger gehen“ könnten. Die Kultureinrichtungen in Berlin bleiben coronabedingt bis mindestens Mitte Jänner geschlossen. Das kündigte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) in Berlin an. Kultureinrichtungen sollten unter den ersten sein, die öffnen dürfen, wenn dies möglich sei, „so es die Infektionslage zulässt“, sagte Lederer in einer Videobotschaft auf seinem Twitter-Account. „An diesem Punkt sind wir im Dezember definitiv noch nicht.“ Er habe am Freitag mit vielen Kultureinrichtungen gesprochen. „Wir teilen alle gemeinsam die Einschätzung, dass wir voraussichtlich bis mindestens Mitte Januar nicht in dieser Situation sein werden“, sagte Lederer. „Ich glaube sogar, es wird noch etwas länger gehen“, fügte er hinzu.
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So erlebte Österreichs oberster Polizist den Terroranschlag 28. Nov. 2020, 8:52 So erlebte Österreichs oberster Polizist den Terroranschlag
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Franz Ruf spricht im Interview über die dramatischen Stunden in Wien, die Kritik an der Exekutive und die Zukunft des BVT.
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Corona: Neuer Wiener Vizebürgermeister Wiederkehr in Quarantäne 28. Nov. 2020, 8:52 Corona: Neuer Wiener Vizebürgermeister Wiederkehr in Quarantäne
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Einer seiner Mitarbeiter wurde positiv getestet. Der frischgebackene Wiener Bildungsstadtrat und Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (Neos) musste sich in Quarantäne begeben. Das hat er der
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Kim Kardashian besuchte zum Tode verurteilten Mann 28. Nov. 2020, 8:47 Kim Kardashian besuchte zum Tode verurteilten Mann
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Der Mann war vor über 20 Jahren für die Tötung eines Geschäftsmanns verurteilt worden und beteuert bis heute seine Unschuld. Mit einem Besuch bei dem zum Tode Verurteilten US-Amerikaner Julius Jones hat TV-Star
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Kekse-Blues und Weihnachtswundertraum 28. Nov. 2020, 8:22 Kekse-Blues und Weihnachtswundertraum
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Kurzer Zusammenschnitt vorweihnachtlicher Lieder von und mit Makro Simsa.
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Biathlon-Auftakt: Laegreid holt Premierensieg vor Favorit Bö 28. Nov. 2020, 7:54 Biathlon-Auftakt: Laegreid holt Premierensieg vor Favorit Bö
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Laegreid gewann in Kontiolahti das Einzelrennen nach fehlerfreiem Schießen und auch in der Loipe guter Leistung. Biathlon-Star Johannes Thingnes Bö könnte in der am Samstag gestarteten Saison nach dem Rücktritt des Franzosen Martin Fourcade einen neuen Dauerkonkurrenten haben, und der kommt aus dem eigenen Lager. Sturla Holm Laegreid gewann am Samstag in Kontiolahti das Einzelrennen nach fehlerfreiem Schießen und auch in der Loipe guter Leistung 19,6 Sekunden vor Bö. Der hatte ebenso einen Schießfehler wie der drittplatzierte Deutsche Erik Lesser und Simon Eder als bester Österreicher.
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Neuinfektionen sinken: Durchhalteappell von Anschober 28. Nov. 2020, 7:47 Neuinfektionen sinken: Durchhalteappell von Anschober
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Noch keine Entwarnung: Es braucht eine sehr starke Schlusswoche des Lockdowns, sagt der Gesundheitsminister. "Vor der letzten Woche des Lockdowns sinken die Neuinfektionen erstmals wieder", so Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Samstag. Dies gelte auch für die Hospitalisierungen und die Schwerkranken auf Intensivstationen. Es benötige nun eine besonders starke und engagierte Schlusswoche. "Zeigen wir alle jetzt noch einmal, dass wir einen starken Beitrag leisten können, verringern wir die direkten Kontakte und halten wir den Mindestabstand, die Hygienebestimmungen und alle vorgegebenen Maßnahmen konsequent ein", betonte der Ressortchef. Die nächste Woche müsse einen Rekordwert an Verringerung der Neuinfektionen bringen. Am ersten Samstag im November waren es katastrophale 8.241 Neuinfektionen, am zweiten 7.063, am dritten 6.611 und am heutigen Samstag 4.669 Neuinfektionen bei einem Rekordwert von 40.205 eingemeldeten Testungen und 7.446 Neugenesenen. Die Zahl der Testungen nimmt auf allen Ebenen massiv zu. Mittlerweile wurden in Österreich insgesamt 3,061.067 Testungen durchgeführt. Maßnahmen führen erst nach knapp zwei Wochen zu sinkenden Neuinfektionen und nach einer weiteren Woche zu einer Verringerung der Aufnahmen von Erkrankten in Spitälern, so Anschober. Anschließend sinken auch die Todesfälle. "Das ist auch dringend erforderlich, denn auch heute liegt die Zahl der Todesfälle mit plus 132 enorm hoch."
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Schmierereien im Gemeindebau rufen Verfassungsschutz auf den Plan 28. Nov. 2020, 7:22 Schmierereien im Gemeindebau rufen Verfassungsschutz auf den Plan
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"Allahu Akhbar" und "Tot den Christen, nehmt euch vor" (sic!) sprühte ein Unbekannter in ein Stiegenhaus in Wien-Leopoldstadt. "ISIS", "Weiter so Allah - sei unserem Helden im ersten Bezirk gnädig" - solche und ähnliche Sprüche, die aus dem islamistischen Umfeld stammen könnten, fanden die Bewohner eines Gemeindebaus in der Engerthstraße in Wien-Leopoldstadt am Donnerstag in ihrem Stiegenhaus vor. Die Sprüche spielen teilweise auf den Anschlag vom 2. November in der Wiener Innenstadt an, bei dem vier Menschen starben. Wer für die Schmierereien verantwortlich ist, ist noch nicht bekannt. Die Anwohner hatten die Polizei verständigt, nun ermittelt das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT).
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Nächste Corona-Fälle beim ÖSV: Kraft und Hayböck positiv getestet 28. Nov. 2020, 7:16 Nächste Corona-Fälle beim ÖSV: Kraft und Hayböck positiv getestet
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Auch Gesamtweltcupsieger Stefan Kraft und sein Zimmerkollege Michael Hayböck wurden positiv getestet. Aus dem österreichischen Adlerhorst gibt es die nächsten schlechten Nachrichten. Nach Cheftrainer Andreas Widhölzl sowie Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald sind inzwischen zwei weitere Athleten positiv auf Covid-19 getestet worden. Auch Stefan Kraft und sein Zimmerkollege Michael Hayböck haben sich mit dem Coronavirus infiziert, wie der österreichische Skiverband nun bekannt gab. Beide sind symptomfrei. Stefan Kraft und Hayböck werden definitiv in einer Woche den Weltcup in Nishni Tagil auslassen. Vermutlich wird der ÖSV nur eine B-Mannschaft nach Russland entsenden, zu groß ist das Risiko, sich dort in zweiwöchige Quarantäne begeben zu müssen. Immerhin steht Mitte Dezember mit der Skiflug-WM in Planica der erste Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Die Vorbereitung der Österreicher ist wegen der Covid-Infektionen denkbar ungünstig. Stefan Kraft und Kollegen werden nur zwei Wettkämpfen in den Beinen auf die große Schanze müssen.
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So lief das Moderations-Debüt von Norbert Oberhauser bei Dancing Stars 28. Nov. 2020, 7:03 So lief das Moderations-Debüt von Norbert Oberhauser bei Dancing Stars
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Vom Promi-Tänzer zum Show-Moderator: Obwohl er ja eigentlich ausgeschieden ist, durfte Oberhauser trotzdem ins Finale. In der 7 Runde war für
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Wirtschaftskammer: Ermittlungen wegen möglichem Wahlbetrug 28. Nov. 2020, 6:59 Wirtschaftskammer: Ermittlungen wegen möglichem Wahlbetrug
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Im März soll es bei der Wirtschaftskammerwahl zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Linz ist derzeit mit einem Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit der Wirtschaftskammerwahl im März dieses Jahres konfrontiert. "Es gibt ein Ermittlungsverfahren gegen eine namentlich bekannte Person wegen des Verdachts der Fälschung und Täuschung bei einer Wahl", bestätigte Ulrike Breiteneder, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Linz, am Samstag gegenüber der APA einen Bericht des Nachrichtenmagazins "profil". Die Ermittlungen würden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, es seien noch zahlreiche Einvernahmen ausständig, sagte Breiteneder. Laut "profil" richtet sich der Verdacht gegen den Chef einer oberösterreichischen Pflegeagentur, der im Fachgruppenausschuss der Kammer sitzt. In dem Bericht wird eine Niederschrift über das Abstimmungsergebnis für die Fachgruppe Personenbetreuung zitiert, es soll eine signifikante Häufung von Vorzugsstimmen für eine Person mit sehr ähnlichen Schriftbildern geben. Dahinter steht der Verdacht, dass Stimmzettel von Pflegerinnen ohne deren Wissen ausgefüllt wurden. Das Magazin berichtet von einer tschechischen Pflegerin, die von einer Mitarbeiterin der Agentur im Zusammenhang mit der Wahl zu einer Unterschrift gedrängt worden sei. Ähnliche Vorwürfe gibt es laut "profil" auch in der Steiermark, Tirol und im Burgenland. Fünf kroatische Pflegerinnen erzählten dem Magazin von entsprechenden Vorfällen. Tirols Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser erklärte am Samstag gegenüber der APA, ihm seien diese Vorwürfe vollkommen neu, man nehme sie aber sehr ernst und habe umgehend mit einer internen Überprüfung der Sachverhalte begonnen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werde man "selbstverständlich konsequent agieren und vollinhaltlich mit den zuständigen Behörden kooperieren". Wahlbetrug "wird von mir weder akzeptiert noch toleriert", so Walser. Auch die Staatsanwaltschaft (StA) Eisenstadt hatte vor knapp zwei Wochen Ermittlungen im Zusammenhang mit der Wirtschaftskammerwahl vom März gegen sechs Beschuldigte bestätigt. Die Vorwürfe betreffen Fälschung einer Wahl sowie Urkundenfälschung.
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28. Nov. 2020, 6:52 Bohnengulaschüberdosis
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Es ist Advent. (Außer, dem Jahr 2020 fällt noch etwas ein.) Morgen ist, falls sich dieses Jahr nicht noch etwas anderes einfallen lässt (Sintflut? Landung der Außerirdischen? Rückkehr der Dinosaurier?) der erste Advent. An diesem Tag wird, wie wir als Kinder sagten, zum ersten Mal der Adventkranz angezündet (zum Glück nicht, nur die erste Kerze). Als ich ein Kind war, waren Adventkränze noch grün, rund und rochen nach Tanne. Heute sind Adventkränze Statussymbole, wer etwas auf sich hält, bestellt beim örtlichen Adventkranzdesigner und gibt den Gegenwert eines Gebrauchtwagens aus für ein Objekt, das an ein klingonisches Raumschiff nach einem verlorenen Gefecht erinnert, oder an etwas, das englische Adeligengattinnen beim Pferderennen tragen, oder auch an Gebilde, die dekonstruktivistischen Stararchitekten nach schweren Träumen aufgrund einer Bohnengulaschüberdosis einfallen. Die Kerzen auf diesen Objekten sehen aus wie Hinkelsteine und werden nicht entzündet, sondern von einem eigens zu diesem Zweck angestellten taubstummen Shaolinmönch mittels Geisteskraft in Brand gedacht oder wahlweise von einem nur Rätoromanisch sprechenden 102-jährigen Senner mithilfe von   Feuerstein, Geißenbemmerln und aggressivem Schweizer Jahrgangskäse zur Explosion gebracht. Am Dienstag dürfen wir dann die erste Türe am Adventkalender öffnen. Ich erinnere mich noch an meine Kindheit, als hinter diesen Türen – wir haben ja nichts gehabt! – tatsächlich nur kleine Bilder steckten und nicht getrüffelte Wurstware, Sexspielzeug aus Chili-Schokolade oder aus Bananenbrotteig selbst gestrickte Rheumasocken. Ich weiß noch, dass ich als Kind diese Bilder – meistens sah man Engel oder Esel oder Zwerge im Winterwald – stundenlang anschauen konnte und mir dazu Geschichten ausdachte. Ich hatte eine rege Fantasie, damals, in den frühen Siebziger-Jahren, die Erwachsenen lachten oft über meine Ideen. Aber so etwas wie das Jahr 2020 wäre mir nie eingefallen.
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Arnold Schwarzenegger spendete 500 Truthähne an Bedürftige 28. Nov. 2020, 6:40 Arnold Schwarzenegger spendete 500 Truthähne an Bedürftige
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Wegen der Pandemie war er heuer bei der Übergabe nicht persönlich anwesend. Hollywood-Star
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Fucking: Diebe stahlen Ortstafel vor Namensänderung 28. Nov. 2020, 6:37 Fucking: Diebe stahlen Ortstafel vor Namensänderung
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Die Schilder wurden mit Trennschleifern abmontiert. Vor der geplanten Umbenennung der Ortes Fucking im Bezirk Braunau in Oberösterreich auf Fugging wollten sich offenbar mehrere Menschen noch Hinweisschilder mit der alten Schreibweise sichern. Ein 23-jähriger Wiener sowie zwei in Tirol lebende Deutsche -im Alter von 30 und 38 Jahren - hatten am Freitagabend einen Rohrsteher mit mehreren Wegweisern gestohlen. Bei einer Fahrzeugkontrolle fand die Polizei die Beute.
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Premiere der Kombiniererinnen: Ramsau übernimmt ersten Frauen-Bewerb 28. Nov. 2020, 6:30 Premiere der Kombiniererinnen: Ramsau übernimmt ersten Frauen-Bewerb
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Der eigentlich geplante Auftakt in Otepää wurde Corona-bedingt gestrichen. Nun springt Ramsau ein. Die Nordischen Kombiniererinnen bekommen doch noch ihre Weltcup-Premiere: Nach dem Ausfall des Bewerbs in Otepää (EST), wo die Veranstalter wegen der Coronavirus-Pandemie passen mussten, übernimmt Ramsau am 18. Dezember die erste Frauen-Konkurrenz der Geschichte. Die FIS hatte diesbezüglich beim Österreichischen Skiverband (ÖSV) angefragt. Ramsau wird auch zwei Herren-Einzel am 19./20.12. austragen.
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Über Hundert Anzeigen bei Verkehrskontrollen in Wien 28. Nov. 2020, 6:15 Über Hundert Anzeigen bei Verkehrskontrollen in Wien
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Kontrolliert wurden vor allem Kleinbusse, bei denen teils schwere Mängel festgestellt wurden. Die Landesverkehrsabteilung der Wiener Polizei führte am Freitag in Kooperation mit der Landesfahrzeugprüfstelle, der Finanzpolizei und dem Marktamt der Stadt Wien eine Schwerpunktaktion durch. Im Zuge dieses Schwerpunkts wurden sechs Autos der Landesfahrzeugprüfstelle vorgeführt. Hier konnten 40 Mängel festgestellt werden, daraus resultierten 60 Anzeigen. Bei fünf vorgeführten Bussen wurden 24 Mängel festgestellt und 53 Anzeigen gelegt. Allen Bussen wurden aufgrund der Schwere der Mängel die Kennzeichen abgenommen. Ein Autofahrer wurde ohne gültige Lenkberechtigung angehalten. Dieser wurde einem Amtsarzt zur klinischen Untersuchung vorgeführt, welcher eine Beeinträchtigung durch Drogen feststellte. Weiters fehlte bei dem Auto ein Teil der Abgasanlage.
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Corona-Anzeigenbilanz: Viele Strafen wegen 28. Nov. 2020, 5:58 Corona-Anzeigenbilanz: Viele Strafen wegen "Anti-Corona-Demos"
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Laut Innenministerium gab es im zweiten Lockdown bisher fast 3.000 Organmandate und Anzeigen. Fast 3.000 Organmandate und Anzeigen - das ist die am Samstag veröffentlichte Bilanz des Innenministeriums für den zweiten Lockdown. Der Löwenanteil entfiel dabei mit 2.208 auf Anzeigen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz, in 675 Fälle beließ man es bei Organmandaten. Dazu gehören etwa Strafen wegen des Nichteinhaltens der Maskenpflicht oder des Abstandes. Mit den 39 Organmandaten wegen des Epidemiegesetzes von 1950 kommt man auf 2.922 Beanstandungen durch die Exekutive. Dazu gehören dann etwa auch Geschäfte, die unerlaubter Weise geöffnet haben. Alleine am Freitag hatte die Polizei in Sachen Corona ausreichend zu tun: Es gab 222 Anzeigen sowie 70 Organmandate in acht Bundesländern (aus Vorarlberg gab es noch keine Zahlen). Die meisten Amtshandlungen gab es am Freitag in Wien (84), die wenigsten in der Steiermark (16).
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Rodeln: Österreicher bei Weltcup-Auftakt knapp am Podest vorbei 28. Nov. 2020, 5:54 Rodeln: Österreicher bei Weltcup-Auftakt knapp am Podest vorbei
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Olympiasieger David Gleirscher, Vize-Weltmeister Jonas Müller und Nico Gleirscher klassierten sich auf den Rängen vier bis sechs. Die österreichischen Kunstbahn-Rodler sind am Samstag beim Weltcup-Auftakt in Igls im Männer-Rennen ohne Podestplatz geblieben. Olympiasieger David Gleirscher, Vize-Weltmeister Jonas Müller und Nico Gleirscher klassierten sich auf den Rängen vier bis sechs, Wolfgang Kindl und Reinhard Egger kamen auf die Ränge zwölf und 13. Felix Loch feierte seinen 40. Weltcupsieg, 0,126 Sek. vor seinem Landsmann Johannes Ludwig. Dritter wurde Dominik Fischnaller (ITA/+0,180). David Gleirscher verpasste das Podest um 0,029 Sekunden. Der Tiroler ist am Sonntag wie seine vier Teamkollegen im Sprint dabei, in dem die Österreicher damit ein Fünftel des 15-köpfigen Teilnehmerfeldes stellen werden. Am Samstag zu Mittag stand noch das Doppelsitzer-Rennen auf dem Programm.
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Corona-Masken bescherten Modehersteller Van Laack Umsatzsprung 28. Nov. 2020, 5:51 Corona-Masken bescherten Modehersteller Van Laack Umsatzsprung
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Firmenchef: "Mund-Nasen-Schutz als Ware wurde total unterschätzt." Der rasche Einstieg in die Produktion von Mund-Nasen-Masken hat dem deutschen Modehersteller von Laack einen massiven Wachstumsschub beschert. "Im aktuellen Geschäftsjahr wird sich der Umsatz dank mehr als 100 Millionen verkaufter Masken und zwölf Millionen Kittel mindestens verdoppeln", sagte Firmenchef Christian von Daniels der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Van Laack produziert aktuell nach eigenen Angaben rund 15 Millionen Stoffmasken im Monat. Diese werden anschließend in mehr als 30.000 Verkaufsstellen vertrieben werden - von Griechenland bis Portugal. In der Spitze, also etwa im Mai, seien im Monat sogar eine Million Masken produziert worden, sage der Firmenchef. Viele andere Modehersteller hätten die Chancen, die das Produkt Mund-Nasen-Schutz biete, verschlafen, meinte er. "Allein im ersten Halbjahr 2020 haben die Deutschen pro Kopf 53 Euro für Masken ausgegeben, im gesamten Jahr 2019 waren es im Schnitt aber nur 26,50 Euro für Hemden. Damit will ich sagen: Die Maske ist als Produkt total unterschätzt worden in der Branche." Gleichzeitig stärke die Präsenz von van Laack im Maskengeschäft die Attraktivität der Marke insgesamt. "Die Marke van Laack erlebt einen Hype wie nie zuvor. Das sehen wir ja in unserem Online-Shop, wo wir ja nicht nur die Masken verkaufen, sondern auch Mode. Allein im Oktober lag das Umsatzplus dort 80 Prozent über dem Vorjahr." Dass das Geschäft mit den Corona-Masken nicht ewig so weiter laufen wird, ist dem Unternehmer bewusst. "Es wäre aber wünschenswert, wenn diese Form von Hygiene auf einem gewissen Niveau erhalten bleiben würde – und die Maske als Accessoire in der Handtasche der Dame oder der Aktentasche des Herrn ihren Platz findet", meint er.
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Stadlober startete mit Rang 16 in die neue Weltcup-Saison 28. Nov. 2020, 5:39 Stadlober startete mit Rang 16 in die neue Weltcup-Saison
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Der Sieg beim ersten Rennen der Langlauf-Saison ging wenig überraschend an Therese Johaug. Die norwegische Seriensiegerin Therese Johaug ist am Samstag standesgemäß in die neue Weltcup- und WM-Saison gestartet. Die 32-Jährige setzte sich am Samstag in Ruka vor den Schwedinnen Frida Karlsson und Ebba Andersson durch. Johaug kam 21,8 Sekunden vor Karlsson ins Ziel. Teresa Stadlober bot mit Rang 16 einen soliden Einstieg, sie wies 1:10,4 Minuten Rückstand auf. Lisa Unterweger wurde 57. (+ 3:06,4 Min.). Stadlober war verhalten in die erste Runde gegangen, machte aber in der zweiten dann nicht weniger als elf Ränge gut und stellte damit ihr Vorjahres-Ergebnis ein. Die Strecken von Ruka gehören nicht unbedingt zu den Lieblingsstrecken von Stadlober, auch die Konkurrenz aus Skandinavien ist größer geworden. "Wie so oft habe ich mir am Beginn des Rennens etwas schwergetan, hineinzukommen", erklärte Stadlober. Gemeinsam mit der Schwedin Emma Ribom konnte sie aber gute Aufholarbeit leisten. "Ich freue mich auf das morgige Verfolgungsrennen, da die Abstände recht knapp sind und bei einem guten Verlauf sicher wieder ein respektables Ergebnis möglich ist." Die Mini-Tour wird am Sonntag (11.50 Uhr MEZ) mit einem 10-km-Skating-Verfolgungsrennen abgeschlossen.
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Neue Studie: Kein Nachwuchs wegen Angst vor Klimakatastrophe? 28. Nov. 2020, 5:28 Neue Studie: Kein Nachwuchs wegen Angst vor Klimakatastrophe?
Kurier
Ein Großteil der Befragten, die Angst vor der Erderwärmung haben, zeigte sich extrem besorgt über die Zukunft potenzieller Kinder. Hält die Angst vor der Klimakatastrophe Menschen davon ab, Kinder zu bekommen? Eine kleine amerikanische Studie, publiziert im Fachjournal
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Wien-Favoriten: Schwerer Raub in Tankstelle 28. Nov. 2020, 5:23 Wien-Favoriten: Schwerer Raub in Tankstelle
Kurier
Der Mann war mit einer schwarzen Pistole bewaffnet. Ein derzeit unbekannter Mann betrat laut Polizei in der Nacht auf Samstag mit schwarzer Sturmhaube maskiert und mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe bwaffnet eine Tankstelle in Wien-Favoriten. Er soll den Mitarbeiter bedroht und Bargeld gefordert haben. Nachdem dem Tatverdächtigen das Bargeld übergeben wurde, flüchtete er zu Fuß. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach dem unbekannten Mann verlief negativ. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen. Etwaige Hinweise zur Tat oder dem unbekannten Mann werden unter der
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Commerzialbank: VIP-Saisonkarte für Ex-Landeshauptmann Niessl 28. Nov. 2020, 5:17 Commerzialbank: VIP-Saisonkarte für Ex-Landeshauptmann Niessl
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Goodies für Promis: Eine Liste mit Weihnachtsgeschenken der burgenländischen Skandalbank aufgetaucht. Im Zuge der behördlichen Auswertung von Datenbeständen der Commerzialbank Mattersburg ist laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" eine Liste an Weihnachtsgeschenken aus dem Jahr 2019 gefunden worden, auf der unter anderem Bürgermeister, Polizeibeamte, Aufsichtsräte, Mitarbeiter des Wirtschaftsprüfers TPA und Vertreter der Einlagensicherung stehen. Außerdem soll eine VIP-Saisonkarte des SV Mattersburg für Ex-Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) entdeckt worden sein. Bei den Weihnachtsgeschenken handle es sich etwa um Parmesandosen, Ölkännchen, Organizer und Spirituosen, berichtete das "profil" am Samstag. Diese sollten nicht nur an Bürgermeister, sondern auch an Vizebürgermeister aus einigen Gemeinden rund um Mattersburg sowie an Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Mattersburg übergeben werden. Unter den Vertretern des Wirtschaftsprüfers TPA seien sowohl aktive als auch ehemalige Mitarbeiter auf der Liste. Die VIP-Karte für die Bundesliga-Saison 2019/20, die auf Niessl ausgestellt war, sei unabhängig von der Liste an Weihnachtsgeschenken in einer Handkasse gefunden worden. Niessl betonte gegenüber "profil", dass er nie Geschäftsverbindungen zur Commerzialbank gehabt und nie Geldbeträge einbezahlt, abgehoben oder ausgetauscht habe. "Ich habe die Saisonkarte nicht genutzt, sonst wäre sie bei mir und nicht in der Bank", sagte er.
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Rückkehr zum VSV? NHL-Star Raffl vor Kurz-Comeback in Österreich 28. Nov. 2020, 5:04 Rückkehr zum VSV? NHL-Star Raffl vor Kurz-Comeback in Österreich
Kurier
Die Freigabe der Philadelphia Flyers gibt es bereits, jedoch sind noch einige Details zu klären. Eishockey-Star Michael Raffl steht unmittelbar vor einem Kurz-Comeback für seinen Heimatverein VSV. Der NHL-Export und die betreffenden Klubs seien sich über ein Engagement des 31-jährigen Angreifers von den Philadelphia Flyers einig, erklärte ein Klubsprecher auf APA-Nachfrage und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Ob Raffl schon im Kärntner Derby gegen den KAC am Dienstag auflaufen wird, wollte der ICE-Liga-Klub nicht bestätigen. Die Freigabe von Philadelphia gebe es bereits, doch vor der Vollzugsmeldung seien noch wenige Details - etwa die Versicherung betreffend - zu klären, erklärte der Klub. Für eine solche wurde laut
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Fantasie des Grauens im Keim ersticken 28. Nov. 2020, 5:02 Fantasie des Grauens im Keim ersticken
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Zu Boden, in der Luft und zur See können "Killerroboter" töten. Wir müssen diese Gefahr für die Menschheit eindämmen. Rasch! Der technologische Fortschritt ist in vielen Bereichen atemberaubend. Im Bereich der modernen Kriegsführung kann er einem vor Angst die Sinne rauben. Das Potenzial von letalen autonomen Waffensystemen, auch Killerroboter genannt, lässt auch Militärs schaudern. „Glauben Sie mir, Sie wollen gar nicht wissen, was diese Killerroboter, an der die führenden Militärnationen längst sehr erfolgreich arbeiten, schon alles können“, sagte ein hoher Offizier kürzlich in einem Hintergrundgespräch mit den FAKTEN. „Das wird die Kriegsführung im 21. Jahrhundert komplett verändern.“ Wer Maschinen statt Soldaten in den Kampf schickt, dem fällt die Entscheidung für einen Krieg wohl leichter. Die Gefahr, die durch diese Killerroboter ausgeht, reicht noch viel weiter: Diese Maschinen können durch künstliche Intelligenz selbst, also völlig autonom entscheiden, wann, was, wo, wie sie angreifen. Klingt nach Science Fiction? Ist es leider nicht.
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Österreich drängt auf weltweites Verbot von Killerrobotern 28. Nov. 2020, 4:58 Österreich drängt auf weltweites Verbot von Killerrobotern
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Mit seinen erfolgreichen Abrüstungsinitiativen hat sich Österreich viel Respekt erarbeitet - aber es bleibt noch viel zu tun Menschliches Leid in Konflikten zu vermeiden, das gehört zu den wichtigsten Zielen der österreichischen Außenpolitik. Diese Motivation steht im Zentrum aller humanitären Abrüstungsinitiativen, die von Österreich in den vergangenen Jahrzehnten – durchaus an führender Stelle – vorangetrieben wurden. Eine dieser Erfolgsgeschichten ist der Atomwaffenverbotsvertrag, der am 22. Jänner 2021 in Kraft tritt. Eine weitere soll die frühzeitige Entschärfung der Gefahren durch „Killerroboter“ werden. Heimische Diplomaten arbeiten seit etlichen Jahren auf Hochtouren am internationalen Parkett daran. „Wir müssen Regeln schaffen, bevor ‚Killerroboter‘ die Schlachtfelder dieser Erde erreichen“, sagt Außenminister Alexander Schallenberg, der für 2021 eine internationale Konferenz in Wien plant. Diese tödlichen autonomen Waffensysteme wie schießende Roboter, unbemannte Panzer oder bewaffnete Drohnen werden durch die technologische Entwicklung potenziell fähig, Ziele selbstständig auszuwählen und anzugreifen. Also ohne die Kontrolle durch Menschen.
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4.669 Corona-Neuinfektionen in Österreich, Höchstwert mit 132 Todesfällen 28. Nov. 2020, 4:50 4.669 Corona-Neuinfektionen in Österreich, Höchstwert mit 132 Todesfällen
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Von Freitag auf Samstag wurden in Österreich 132 Corona-bedingte Todesfälle verzeichnet - so viele, wie noch nie an einem Tag. Von Freitag auf Samstag gab es in Österreich 4.669 neue Corona-Infektionen. Damit liegt die Zahl der neuen Corona-Infektionen den zweiten Tag in Folge unter 5.000. Mit 132 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden gab es jedoch so viele, wie noch nie zuvor seit Beginn der Pandemie. 4.279 Menschen sind derzeit hospitalisiert, davon befinden sich 688 auf der Intensivstation.
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Die ATP-Tour als Vorbild: WTA passt ihre Turnierkategorien an 28. Nov. 2020, 4:47 Die ATP-Tour als Vorbild: WTA passt ihre Turnierkategorien an
Kurier
Die von vielen kritisierte mangelnde Übersichtlichkeit der Kategorien wird durch die Maßnahme behoben. Die Damen-Tennis-Tour WTA nimmt eine von vielen seit Jahren geforderte Anpassung ihrer Turnierkategorien vor: Laut der spanischen Sportzeitung "Marca" sollen nach Vorbild der ATP-Tour die wichtigsten Turnier nicht mehr Premier heißen, sondern WTA 1000, die Kategorie darunter 500, danach 250 und 125. Offiziell werden soll die Änderung am 2. Dezember. Die WTA-Tour hat bisher als höchste Kategorien die Premier Mandatory und Premier 5, danach Premier, danach International (wie etwa das Upper Austria Ladies in Linz) und 125 K. Die von vielen kritisierte mangelnde Übersichtlichkeit wird durch die Maßnahme nun behoben.
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Ozzy Osbourne bereut Seitensprung: 28. Nov. 2020, 4:40 Ozzy Osbourne bereut Seitensprung: "Habe Sharon das Herz gebrochen"
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Er liebt es zu schockieren: Einmal biss er einer Fledermaus den Kopf ab, dann erdrosselte er im Rausch fast seine Frau. Auch eine Affäre hat diese Ehe überstanden. Es gibt kaum eine Droge, von der er nicht abhängig war, einschließlich Heroin. Seine erste Frau - mit der er drei Kinder hat - warf ihn raus und ließ sich 1982 scheiden. Im selben Jahr heiratete 
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Ex-Kanzler Schüssel wirbt für Ski-Urlaub in Österreich 28. Nov. 2020, 4:15 Ex-Kanzler Schüssel wirbt für Ski-Urlaub in Österreich
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Totaler Lockdown ganzer Täler und Wirtschaftszeige sei nicht "verhältnismäßig", argumentiert Schüssel in der Süddeutschen Zeitung "Statt Generalverdacht und Skifahrverbot gibt es auch noch die viel beschworene Eigenverantwortung", argumentiert Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung. Angesichts der vielen Fehler im Frühjahr beim Erkennen und Eindämmen des Coronavirus sei es eine "Zumutung", jetzt Ischgl mit seinen 1640 Einwohnern zum europäischen Sündenbock zu stempeln, schreibt Schüssel. Und erinnert an die wenigen Infektionen im Sommertourismus und die vielfältigen Maßnahmen, um die heurige Skisaison sicher zu machen. Nicht zuletzt gehe es auch um die wirtschaftliche Zukunft eines ganzen Landes: In Österreich hängen 750.000 Arbeitsplätze vom Wintertourismus ab, 70 000 allein in der Seilbahnwirtschaft. Jede Woche Ausfall bedeutet hier 1,5 Milliarden Euro Umsatzverlust, erinnert er. Schüssel wirbt vor allem dafür, die Verhältnismäßigkeit bei den jetzt anstehenden Entscheidungen in Deutschland nicht aus den Augen zu verlieren, und schreibt: "Aber es geht nicht nur um Arbeitsplätze und Wirtschaft, sondern um sorgfältige Abwägungen miteinander in Konkurrenz stehender Grundrechte und Prioritäten. Dabei ist der Schutz der Gesundheit zweifellos sehr wichtig, aber nicht absolut." Daher sei es richtig und verhältnismäßig, das Skifahren im Winter mit wirksamen Auflagen zu verbinden, vom Verzicht auf Apres-Ski bis zu den Tests für das Tourismus-Personal. Schüssel: "Aber ein totaler Lockdown ganzer Täler und Wirtschaftszweige ist nicht mehr verhältnismäßig." "Der Winterurlaub in Österreich wird schön und sicher sein", so Schüssel. Es gebe keinen Grund, mit Grenzbarrieren und/oder Quarantäne zu drohen. Genau das ist aber bereits passiert. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sprach sich für ein Verbot aus. "Ski-Regionen wollen natürlich, dass die Saison nicht ausfällt. Aber ein zweites Ischgl können wir uns in diesem Winter nicht erlauben, sonst besteht die Gefahr, dass wir europaweit in einer Lockdown-Situation landen, aus der wir nicht mehr hochkommen", sagte Hans am Samstag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Und: "Am besten wäre ein europaweites Skiverbot zumindest bis zum 10. Jänner, dem Ende der Winterferien." Hans begrüßte zudem die bayerische Regelung, wonach auch Tagestouristen, die zum Skifahren nach Österreich reisen, anschließend zehn Tage in Quarantäne müssen.  
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Unter Bedingungen: Ferrari will Motoren-Einfrierung zustimmen 28. Nov. 2020, 3:53 Unter Bedingungen: Ferrari will Motoren-Einfrierung zustimmen
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Die Italiener plädieren dafür, dass im Gegenzug die für 2026 geplanten neuen Antriebsregelungen schon ein Jahr früher gelten. Ferrari will nun doch einem Entwicklungsstopp bei den Antrieben ab 2022 zustimmen - unter Bedingungen. Das erklärte Teamchef Mattia Binotto am Rande des Grand Prix von Bahrain. Der Sinneswandel ist prinzipiell nach dem Geschmack von Red Bull, würde er dem österreichisch-britischen Rennstall doch erlauben, die derzeitigen Honda-Motoren auch nach dem Ausstieg der Japaner Ende 2021 zu behalten und auf eigene Kosten zu warten. Ferrari verstünde die Situation, meinte Binotto nach vorhergegangenen Gesprächen mit dem Automobil-Weltverband FIA und dem Rechteinhaber. Die Italiener plädieren dafür, dass im Gegenzug die eigentlich für 2026 geplanten neuen Antriebsregelungen schon ein Jahr früher in Kraft treten. Binotto will nun "Klarheit über das neue Reglement bis Mitte 2021". Red Bull möchte die Motoren einfrieren, da man mangels Kompetenz in einem (teuren) Wettrüsten mit den Werksteams Renault, Ferrari und Mercedes wohl chancenlos auf der Strecke bleiben würde. Inzwischen hat das Team nicht nur einmal mit dem Rückzug aus der "Königsklasse" des Motorsports gedroht, um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Mercedes schien einem Einfrieren des Motors nicht abgeneigt, die aktuelle Haltung von Renault war zuletzt nicht klar.
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Hofburg 2022: SPÖ überlegt, Van der Bellen zu unterstützen 28. Nov. 2020, 3:48 Hofburg 2022: SPÖ überlegt, Van der Bellen zu unterstützen
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Sollte VdB bei der Bundespräsidentschaftswahl im Jahr 2022 noch einmal antreten, dürfte die SPÖ auf eigenen Kandidaten verzichten Geht es nach der Zweiten Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) könnte die SPÖ bei der kommenden Bundespräsidentschaftswahl im Jahr 2022 auf einen eigenen Kandidaten verzichten und Amtsinhaber Alexander Van der Bellen unterstützen. Laut einer Vorabmeldung des Fernsehsenders ATV am Samstag antwortete Bures gegenüber "ATV Aktuell" auf eine entsprechende Frage: "Ich glaube, dass die Sozialdemokratie, falls er noch einmal antritt, Alexander Van der Bellen unterstützen wird." Bures galt wiederholt als mögliche Kandidatin für den Posten des Staatsoberhaupts. Der 76-jährige Van der Bellen wiederum hat sich bisher über einen nochmaligen Antritt bedeckt gehalten.
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Beckenbauer über Maradona: 28. Nov. 2020, 3:46 Beckenbauer über Maradona: "Hatte sein Leben nicht mehr im Griff"
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"Was sie mit ihm gemacht haben, war mehr als Begeisterung, das war schon Hysterie", so die deutsche Fußball-Legende. Franz Beckenbauer spricht mit Hochachtung und dennoch kritisch über den am Mittwoch im Alter von 60 Jahren gestorbenen Diego Maradona. "Er war immer nett, immer freundlich, wenn wir uns sahen. Ich mochte ihn. Er war ein Genie, das sein Leben in den letzten Jahren offensichtlich nicht mehr im Griff hatte. Das war ja nicht zu übersehen", sagte der Ex-Weltmeister und Weltmeister-Trainer im Interview der
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Italiens Außenminister hält Ski-Debatte für 28. Nov. 2020, 3:38 Italiens Außenminister hält Ski-Debatte für "surreal": "Nicht Skifahren zu dürfen, ist kein Opfer"
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Regierung in Rom sieht keine Bedingungen für Wintertourismus über Weihnachten. Mehrheit der Deutschen befürwortet europaweite Schließung. "Ein zweites Ischgl können wir uns in diesem Winter nicht erlauben." Der italienische Außenminister Luigi Di Maio, Spitzenpolitiker der stärksten Regierungspartei Fünf Sterne, bezeichnet die Diskussion über ein Skiurlaub-Verbot während der Weihnachtszeit als "surreal". "Nicht Skifahren zu dürfen, ist kein Opfer. Diese Diskussion um den Winterurlaub ist surreal", so Di Maio im Interview mit dem TV-Kanal
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Nach Verlust von Kelly Preston: John Travolta dankt für 28. Nov. 2020, 3:31 Nach Verlust von Kelly Preston: John Travolta dankt für "unglaubliche Unterstützung"
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Dass seine Frau schwer krank war, war nicht öffentlich bekannt gewesen. Sie starb heuer 57-jährig.
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Ganz oder gar nicht? Die vier Corona-Szenarien für die EM 2021 28. Nov. 2020, 3:25 Ganz oder gar nicht? Die vier Corona-Szenarien für die EM 2021
Kurier
Die UEFA will bis 5. März eine endgültige Entscheidung treffen. Es geht vor allem darum, ob und wie viele Zuschauer erlaubt sind. Die Europäische Fußball-Union plant für die Europameisterschaft im kommenden Jahr mit vier verschiedenen Corona-Szenarien für ihre zwölf Spielorte. Wie die UEFA am Freitag bestätigte, basiert das erste Szenario auf der Annahme, das Coronavirus soweit im Griff zu haben, dass im Sommer in vollen Stadien gespielt werden kann. Das zweite Szenario sieht eine Stadionauslastung von 50 bis 100 Prozent vor. Bei der dritten Variante dürfte rund ein Drittel der Zuschauerplätze besetzt werden. Das vierte Szenario beinhaltet den kompletten Zuschauer-Ausschluss, es käme zu Geisterspielen.
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Kogler: Neujahrskonzert 2021 wohl ohne Publikum 28. Nov. 2020, 3:21 Kogler: Neujahrskonzert 2021 wohl ohne Publikum
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Keine Prognose über Neustart des Kulturbetriebs. Kulturminister Werner Kogler (Grüne) geht davon aus, dass das Neujahrskonzert 2021 stattfinden wird - allerdings vor leeren Rängen. Wenn Salzburg gegen Bayern München im leeren Stadion spielen könne, müsse auch das Neujahrskonzert möglich sein, sagte er in der "Tiroler Tageszeitung" vom Samstag. "Also ich denke, es wird ein Neujahrskonzert geben, aber ich fürchte ohne Publikum." Die Philharmoniker hatten zuletzt betont, zur Not auch im leeren Wiener Musikverein zu spielen. Wann Kultureinrichtungen wie Kinos, Theater oder Opernhäuser generell wieder ihren Betrieb aufnehmen können, ließ Kulturminister Kogler im Interview offen. "Hier muss ich in meiner Prognose vorsichtig sein, aber ich hoffe, so rasch wie möglich. Das fehlt uns allen."
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Steuer-Reparatur: Weihnachtsgeld jetzt für die Zukunft gesichert 28. Nov. 2020, 3:19 Steuer-Reparatur: Weihnachtsgeld jetzt für die Zukunft gesichert
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Nach scharfer Kritik aus AK/ÖGB wurde Steuer-Passus geändert: Drohende Nachzahlungen bei Urlaubs-/Weihnachtsgeld sind vom Tisch Befürchtungen, wonach es zu einer steuerlichen Schlechterstellung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld bei Arbeitnehmern mit unterjährigen Gehaltseinbußen (bei Kündigung, Kurzarbeit etc.) kommen würde, hat Türkis-Grün auf Drängen von AK/ÖGB nun ausgeräumt. Steuernachzahlungen sind damit in den meisten Fällen vom Tisch. Noch von Türkis-Blau war das sogenannte „Kontrollsechstel“ mit Wirkung ab 2020 eingeführt worden. Damit sollte Missbrauch verhindert werden, bei dem Einkünfte im ersten Halbjahr konzentriert werden, um möglichst hohe Sonderzahlungen der begünstigten Besteuerung von sechs Prozent beim 13. und 14. Monatsgehalt zu unterwerfen. Bei der sinnvollen Regelung kam es aber zu „Kollateralschäden“ in Form von Steuer-Nachzahlungen z. B. bei Kurzarbeit oder bei Kündigungen. Diese wurden nun ausgeräumt, wie AK-Steuerexperte Dominik Bernhofer erklärt.
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Warten auf VfGH-Urteil: Wird Kopftuchverbot bald ausgeweitet? 28. Nov. 2020, 3:11 Aktualisiert Warten auf VfGH-Urteil: Wird Kopftuchverbot bald ausgeweitet?
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Das umstrittene Kopftuchverbot an Volksschulen könnte bald aufgehoben werden. Falls nicht? Dann ist sogar eine Ausweitung möglich. Das Kopftuchverbot an Volksschulen gilt seit Beginn des vergangenen Schuljahrs. Ob es bestehen bleibt, entscheidet der Verfassungsgerichtshof (VfGH) in den kommenden Wochen. Die ÖVP würde das Verbot gerne ausweiten. Der Islamexperte und Soziologe Kenan Güngör beurteilt das gegenüber dem KURIER ähnlich und verweist auf "die starke Symbolkraft" des Kopftuchs.
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SPÖ empört: Regierung kürzt Mittel für Pleitefonds 28. Nov. 2020, 3:11 SPÖ empört: Regierung kürzt Mittel für Pleitefonds
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Dem Insolvenzentgeltfonds sollen in Summe 300 Millionen Euro entzogen werden, kritisiert die SPÖ - obwohl eine Pleitewelle drohe Die SPÖ wirft der Bundesregierung vor, den Insolvenzentgeltfonds (IEF) um 300 Mio. Euro kürzen zu wollen - in Zeiten der Corona-Pandemie mit einer prognostizierten Pleitewelle unter den Betrieben. Zur Erklärung: Der IEF sorgt dafür, dass Mitarbeiter von insolventen Firmen von staatlicher Seite die ihnen zustehenden finanziellen Leistungen erhalten. "Einmal mehr zeigt sich, dass ÖVP und Grüne beim Budget eine völlig verkehrte Richtung einschlagen: Da wird in der größten Pandemie bei den Krankenhäusern gekürzt und zudem wird jetzt, wo zehntausende Insolvenzen drohen, der Insolvenzentgeltfonds ausgeräumt", kritisiert der stv. SPÖ-Klubvorsitzende Jörg Leichtfried. Bereits für das laufende Jahr 2020 würden dem Fonds 50 Mio. Euro entzogen, im Jahr 2021 würden es 100 Mio. Euro weniger sein und im Jahr 2022 minus 150. Mio. Euro. "Die Regierung nimmt den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihren Rettungsring weg, wenn ihre Firme pleitegeht - und das im Vorfeld einer Insolvenzwelle, deren Dimension leider sehr groß sein dürfte", warnt Leichtfried und fordert eine Korrektur. Mit Ende Jänner laufen die coronabedingten Ausnahmebestimmungen für Insolvenzen aus. Ob es eine Nachfolgeregelung geben wird, ist noch offen. Die derzeitige Regelung sieht so aus: Tritt eine Überschuldung im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 31. Jänner 2021 ein, so besteht keine Verpflichtung (jedoch weiterhin die Möglichkeit) des Schuldners, einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen. Bei Zahlungsunfähigkeit besteht unverändert eine Antragspflicht.
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Der ORF sucht eine Strategie: Alles für jeden 28. Nov. 2020, 3:06 Der ORF sucht eine Strategie: Alles für jeden
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Der ORF will stärker aufs Publikum schauen und neues gewinnen. SPÖ-Vertreter will Gebührenrefundierung In Zeiten wie diesen einen Plan zu haben, ist schon mal nicht schlecht. Kommende Woche soll die neue ORF-Strategie für die Zeit bis 2025 vom Stiftungsrat beschlossen werden. Die Eckpunkte, wie sie ORF-Chef Alexander Wrabetz eben im Publikumsrat skizziert hat: Das Publikum steht im Mittelpunkt; Content für jeden und überall und daraus folgend eine Hybrid-Strategie mit dem digitalen Leitprojekt ORF-Player, dem Ausbau der Social-Media-Aktivitäten und der Weiterentwicklung linearer TV- und Radio-Kanäle. Die Stiftungsratssitzung am nächsten Donnerstag ist jedenfalls die letzte Möglichkeit für einen Beschluss, weil mit dem Jahr auch die bisher gültige endet. „Eine Strategie sollte so rechtzeitig vorliegen, dass sie von Anfang an Leitlinie für das Handeln sein kann. So gesehen ist die ORF-Führung jedenfalls nicht zu früh dran“, meint ÖVP-Stiftungsrat Thomas Zach nicht ohne Ironie. Sein SPÖ-Pendant Heinz Lederer betont hingegen die Qualität der geleisteten Arbeit: „Ich habe selten so einen intensiven Strategie-Prozess erlebt.“ Das sei auch ein Verdienst Zachs. Allein das Begleitmaterial umfasse viele Hundert Seiten. Getrieben ist die neue Strategie von der nicht ganz so neuen Erkenntnis, dass die US-Giganten von Google bis Amazon nicht nur Werbegelder im großen Stil absaugen – Wrabetz sprach von einer Milliarde Euro jährlich –, sondern auch die jungen Konsumenten. Sie überhaupt noch für den ORF und seine Inhalte zu interessieren, ist ein Gebot der Stunde.
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Lkw im Tauerntunnel in Brand geraten: Tunnel gesperrt 28. Nov. 2020, 2:11 Lkw im Tauerntunnel in Brand geraten: Tunnel gesperrt
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Der Tunnel wurde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt - Dauer der Sperre noch unklar. Im Tauerntunnel auf der A10 Richtungsfahrbahn Salzburg hat am Samstag kurz vor 6.00 Uhr früh ein Lkw-Anhänger zu brennen begonnen. Wie die ASFINAG in einer Aussendung mitteilte, reagierte der Lenker schnell, manövrierte das Fahrzeug in eine Pannenbucht und koppelte den Anhänger von der Zugmaschine ab. Zunächst versuchte er noch selbst, den Brand zu löschen, verließ dann aber rechtzeitig den Tunnel, ebenso wie alle anderen Verkehrsteilnehmer. Verletzt wurde demnach niemand. Der Tunnel wurde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Feuerwehren aus der Umgebung bekamen den Brand um kurz vor 7.00 Uhr früh unter Kontrolle. Wie lange die Sperre noch dauern würde, konnte zunächst nicht abgeschätzt werden.
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Christian Kircher: „Derzeit wird jeden Tag Geld verbrannt“ 28. Nov. 2020, 2:00 Christian Kircher: „Derzeit wird jeden Tag Geld verbrannt“
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Der Chef der Bundestheater-Holding spricht sich dafür aus, mit der Wiedereröffnung zuzuwarten - und dann mit einer vernünftigen Besucherzahl. Wann soll der Betrieb wieder hochgefahren werden? Und wie viele Karten kann man dann anbieten, ohne die Verkäufe gleich wieder rückabwickeln zu müssen? Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, stellt diese und viele andere Fragen. Antworten gibt es (noch) keine von der Politik.
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28. Nov. 2020, 1:47 USA: Über 13 Mio. Infektionen; WHO: Impfrate von 70 Prozent für Herdenimmunität
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Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.
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Corona-Pandemie: Impfrate für Herdenimmunität laut WHO bei 60 bis 70 Prozent 28. Nov. 2020, 1:37 Corona-Pandemie: Impfrate für Herdenimmunität laut WHO bei 60 bis 70 Prozent
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Berufung auf Studien, Zahl aber nicht alleinentscheidender Faktor. Kanada sieht guten Chancen, dass Mehrheit der Bevölkerung bis September 2021 geimpft werden kann. Eine Durchimpfungsrate von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung ist nach Ansicht von Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für eine wirkungsvolle Bekämpfung der Corona-Pandemie nötig. Es gebe einige Studien, die zeigten, dass diese Anzahl notwendig sei, um eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen, sagte die oberste Impf-Expertin der WHO, Katherine O"Brien. "So wären viele Menschen immun und würden andere schützen", so O"Brien am Freitagabend in Genf. Erst bei einer solchen Durchimpfungsrate könne sich das Virus nicht mehr gut verbreiten. Doch die Zahl der geimpften Menschen alleine sei nicht der entscheidende Faktor, wie die Experten bei großen Masern-Ausbrüche in einigen afrikanischen Ländern im Vorjahr beobachten konnten. "Es geht immer darum, wo genau das Virus ist und wie groß der Schutzwall dagegen in der Gesellschaft ist", so O"Brien. Es gebe zudem weiterhin viele Fragen, etwa inwiefern eine Impfung gegen Sars-CoV-2 die Schwere einer möglichen Infektion abschwächt und wie gut sie eine Übertragung des Virus verhindern kann. "Die Impfung wird eine große Wirkung haben, aber ich denke, dass niemand die Auslöschung des Virus versprechen kann, solange wir nicht viel mehr darüber verstehen", sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus appellierte erneut an die wohlhabenden Länder, die Impfungen als globales Gut zu betrachten. Nur wenn genug Geld für eine weltweite faire Verteilung des Impfstoffs und Mittel zur Bildung von medizinischer Infrastruktur vorhanden seien, könne die Pandemie nachhaltig bekämpft werden. In Kanada können laut Ministerpräsident Justin Trudeau die meisten Bürger bis September gegen das Coronavirus geimpft werden und damit schneller als bisher angenommen. "Die Ärzte haben betont, dass, wenn alles gut geht, eine sehr gute Chance besteht, dass die Mehrheit der Kanadier bis zum nächsten September geimpft werden kann", sagt Trudeau. Die Aussicht auf baldige Impfstoffe sei ein Licht am Ende des Tunnels. Vor knapp zwei Wochen gingen die Gesundheitsbehörden noch davon aus, dass es bis Ende 2021 dauern dürfte, bis "ein großer Teil der Bevölkerung" den Impfstoff erhalten werde.
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28. Nov. 2020, 1:26 USA: Bereits mehr als 13 Millionen bestätigte Corona-Infektionen
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Die Zahl der bekannten Infektionen nahm damit innerhalb von nur sechs Tagen um eine Million zu. n den USA sind seit dem Beginn der Corona-Pandemie bereits mehr als 13 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das ging am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Die Zahl der bekannten Infektionen nahm damit innerhalb von nur sechs Tagen um eine Million zu. Mehr als 264.000 Menschen starben der Universität zufolge bisher im Zusammenhang mit einer Infektion. In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, gibt es mehr bestätigte Infektionen und Todesfälle als in jedem anderen Staat. Zuletzt meldeten die US-Behörden im Schnitt pro Tag mehr als 160.000 Neuinfektionen. Für Donnerstag, den landesweiten Feiertag Thanksgiving, waren nur 110.000 Infektionen gemeldet worden. Experten begründeten dies mit feiertagsbedingten Verzögerungen der Meldungen, nicht durch eine plötzliche Verbesserung der Infektionslage. Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher meist einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC. In manchen Fällen wurden Zahlen aber auch nachträglich wieder korrigiert. Nach CDC-Angaben gab es in den USA 12,82 Millionen bestätigte Infektionen und fast 263.000 Todesfälle.
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Corona: 21.695 neue Infektionen in Deutschland gemeldet 28. Nov. 2020, 1:13 Corona: 21.695 neue Infektionen in Deutschland gemeldet
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Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 379 neue Todesfälle. In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 21.695 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden übermittelt. Das meldete das RKI am frühen Samstagmorgen. Am vergangenen Samstag hatte die Zahl bei 22.964 gelegen. Der Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 379 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2 Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 15.965. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1 028 089 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 28. 11., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 711.000 Menschen inzwischen genesen. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 0,93 (Vortag: 0,90). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.
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28. Nov. 2020, 0:00 Nase voll
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Jahresrückblick? Nein, danke. Oder will irgendjemand Jogginghosen im Schnellvorlauf sehen? Allmählich wird es wieder Zeit für die Jahresrückblicke. Und es wird Zeit, Abbitte zu leisten, und zwar beim Jahr 2016. Denn dem wurde damals massiv unrecht getan, als es mit einem Stoßseufzer der Erleichterung und dem Beinamen
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AfD: Rechte in der Krise suchen Anschluss bei radikalem Protest auf der Straße 28. Nov. 2020, 0:00 AfD: Rechte in der Krise suchen Anschluss bei radikalem Protest auf der Straße
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Die AfD hängt sich an die „Querdenker“-Szene an, zeigt sich mit Corona-Leugnern, ruft zu Demos auf und hält trotz Pandemie und Lockdown ihren Parteitag ab. Kaum Kontakte, Maskenpflicht, Gastro, Kino – seit mehr als drei Wochen ist in Deutschland alles dicht. Nur nicht in Kalkar (NRW). Dort treffen einander an diesem Wochenende 600 Delegierte und Gäste der AfD – als gäb’s kein Corona. Bürgermeisterin Britta Schulz findet das „schlichtweg unverantwortlich“. Die AfD bringe viele Bürger und Mitarbeiter der Stadt, die für den ordnungsgemäßen Ablauf sorgten, in Gefahr. Verhindern kann es die Stadt aber nicht. Die Corona-Schutzverordnung sieht für Parteiveranstaltungen Ausnahmen vor. Dass die AfD ihren Parteitag nicht wie alle anderen digital abhält, sogar gegen die Maskenpflicht als Hygieneauflage klagte, kann als bewusstes Signal verstanden werden: Sie will sich an die Demonstranten im Milieu der „Querdenker“ anhängen. So wie in den Wochen zuvor, wo AfD-Politiker deren T-Shirts mit Logo trugen, zu Demos aufriefen bzw. teilnahmen, Abgeordnete im Bundestag und in den Landtagen gegen die Maskenpflicht verstießen sowie Demonstranten in den Bundestag einschleusten, die Politiker anpöbelten. Die Suche nach Verbündeten, ist ein Versuch, aus der Krise zu kommen. Die Partei stagniert in Umfragen bei unter zehn Prozent, selbst im Osten, wo sie Erfolge feierte, sinken die Werte. Mit ihrem bisherigen Thema – Kritik an der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik – dringt sie kaum noch durch. Dafür mit internen Querelen um Führungspersonen mit rechtsextremen Kontakten und deren Macht innerhalb der Partei. Nun will man mit der Pandemie politisch wieder reüssieren, wobei sich die AfD auch hier nicht einig ist: Anfangs trommelte die Parteispitze für den Shutdown, als die Regierung übernahm, war sie still, dann wieder laut – und dagegen. Vor allem der radikale Flügel zeigt sich bei den Demos an der Seite von Rechtsextremisten und Reichsbürgern, die das Bild der Proteste dominieren. Und deren geschichtsrevisionistische Erzählung mit ins deutsche Parlament geholt wurde, wo AfDler das Infektionsschutzgesetz mit dem Ermächtigungsgesetz der Nazis verglichen. Mit Blick darauf brachte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Georg Maier (SPD), ein Partei-Verbot ins Spiel. Aus juristischer Sicht sind die Chancen eher gering. Realistischer ist, dass der Verfassungsschutz, der Teile der Partei um Björn Höcke beobachtet, die gesamte Partei, ob ihrer Radikalisierung zum Beobachtungsfall erklärt. Eine Entscheidung soll im Dezember fallen. Die Seilschaften ins „Querdenker“-Milieu könnten der AfD dabei mehr schaden als nützen: In Sicherheitskreisen ortet man dort extremistische Tendenzen und Handlungsbedarf des Verfassungsschutzes.
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Buchkritik: Judit Kováts und 28. Nov. 2020, 0:00 Buchkritik: Judit Kováts und "Heimatlos"
Kurier
Ein Roman der ungarischen Historikerin, entstanden aus "Oral History" „Auch wenn sie Deutsche ist, sie ist schließlich ein Kind ...“ (Seite 10) Als Historikerin ist die Ungarin Judit Kováts - Foto oben -  der Realität verpflichtet, als Schriftstellerin ist ihr bewusst, dass es besser ist, nicht zu übertreiben. Vor allem nicht im Fall der Geschichte der Karpatendeutschen (und Sudetendeutschen und Donauschwaben und Schlesier): Judit Kováts lässt die Schülerin Lili aus dem slowakischen Käsmark / Kežmarok vom Überleben erzählen, von Bomben, Partisanen. Danach, nach dem Krieg, im Lager, das früher Konzentrationslager war. Dann im Lager in Bayern.
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Shakespeare darf nicht einfach so frühstücken 28. Nov. 2020, 0:00 Shakespeare darf nicht einfach so frühstücken
Kurier
"Judith und Hamnet" von Maggie O'Farrell: Die Geschichte seiner Familie verursacht Schmerzen Er ist „ihr Mann“. Manchmal ist er „der Vater“. Und „der Bruder“. Es ist nicht wichtig, wie er heißt. Obwohl er Shakespeare heißt. Die irische Schriftstellerin Maggie O’Farrell hat es anfangs versucht. Sie schrieb: „Shakespeare stand auf und frühstückte.“ Dabei kam sie sich wie ein Idiot vor. Lächerlich. Einen Shakespeare kann man nicht so einfach aufstehen und frühstücken lassen. Er ist „der Vater“ der Zwillinge Judith und Hamnet. Er ist „der Mann“ von Anne (bzw. Agnes) Hathaway. Es ist der Roman der Familie Shakespeare in Stratford bei Birmingham, meist ohne IHN, denn ER spielt in London, 160 Kilometer entfernt, Theater. So beginnt’s. Der elfjährige Hamnet kommt die Treppe herunter, er stolpert, fällt auf ein Knie – wie sah der Fußboden aus, 1596 in einem bürgerlichen Haus? Das Haus steht noch. Maggie O’Farrell hat dort viel fotografiert. Es ist ein Steinboden. Das Knie schmerzt dementsprechend. Niemand da, Hamnet findet die Schwester im Bett. Sie fiebert. Auf ihrem Hals sind Beulen. Die Pest.
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Aufs Homeoffice folgt das Hybridoffice 28. Nov. 2020, 0:00 Aufs Homeoffice folgt das Hybridoffice
Kurier
Die einen bejubeln das Homeoffice und wollen es nicht mehr missen, die anderen sehnen sich nach dem gewohnten Büroalltag. Dabei liegt die Lösung wohl in der Mitte: Halbe-Halbe. Aber wie realistisch ist das hybride Modell für die Zukunft? Das Thema Homeoffice polarisiert. Vor Beginn der Pandemie haben rund fünf Prozent der Arbeitnehmer in Österreich mobiles Arbeiten in ihrem Arbeitsalltag genutzt. Laut einer im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) durchgeführten IFES Erhebung im April und im Oktober 2020 haben im Vergleich dazu rund 40 Prozent der Arbeitnehmer im Homeoffice gearbeitet. Der KURIER hat sich umgehört, wie es diesen Menschen geht. Die Meinungen zum Thema Homeoffice teilen sich grob in zwei Lager: Die einen möchten es nicht mehr missen, genießen die gewonnene Freiheit und Flexibilität. Die anderen finden es jetzt im zweiten Lockdown noch mühsamer. Sie wollen zurück zum Gewohnten und das im Vergleich zum ersten Lockdown schlechtere Wetter trübt zusätzlich die Laune. „Im Frühjahr war es halt neu und hat noch nicht so genervt“, sagt Tanja Windisch-Hlinomaz. Die Geschäftsführerin einer Werbeagentur sagt aber auch, dass in ihrem Fall in den Abläufen jetzt mehr Routine herrscht. Man hat sich eben mittlerweile besser organisiert. Vielen fehlt jedoch der menschliche Kontakt. Anderen, vor allem Eltern mit der Doppelbelastung Homeschooling und Homeoffice, wären hingegen gerne öfters einmal für sich und sind am Ende ihrer Kapazitäten. Wie es eine berufstätige Mutter von drei Kindern zynisch sagt: „Ich verschiebe alle Onlinetermine auf Dezember und hoffe, bis dahin wurde der 36 Stunden-Tag erfunden.“ 
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Liebes Christkind! Was Prominente sich wünschen 28. Nov. 2020, 0:00 Aktualisiert Liebes Christkind! Was Prominente sich wünschen
Kurier
Von Schauspielerin Hilde Dalik über Musiker Chris "Zefix" Steger bis Starkoch Johann Lafer: Prominente Persönlichkeiten haben an das liebe Christkind ein paar Wünsche.
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Christian Seilers Gehen: Ich gehe durch die leere Stadt. 28. Nov. 2020, 0:00 Christian Seilers Gehen: Ich gehe durch die leere Stadt.
Kurier
Postgasse – Bäckerstraße – Lugeck – Rotenturmstraße – Graben – Dorotheergasse: 1.400 Schritte Ich gehe durch die Wiener Innenstadt, Kragen hochgestellt, Mund-Nasen-Schutz griffbereit, falls ich irgendwo Gefahr wittere, Gefahr für mich oder Gefahr durch mich, beides möglich, beides zu vermeiden. Ich gehe zu meiner geistigen und körperlichen Ertüchtigung, falle also nicht unter die allgemeinen Ausgangsbeschränkungen, denn ich verfüge über einen handfesten und belastbaren Grund, mich trotz ausgesprochener Beschränkungen auf öffentlichen Plätzen aufzuhalten. Ich gehe. Wie soll ich mich ertüchtigen, wenn ich nicht gehe? Wie soll ich bei Laune bleiben, wenn ich zu Hause sitzen muss? Das verstehen sicher auch Karl Nehammers Polizisten und stören einsame Herumsitzer und Fußgänger nicht, wie sie das noch im Frühjahr getan haben.
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28. Nov. 2020, 0:00 Fabelhafte Welt: „Bist ang’rennt?“
Kurier
So besinnlich war die besinnliche Zeit noch nie Seit Jahren spiele ich frühabends Klavier. Freilich nicht virtuos, aber auch nicht unerträglich. Doch als ich Mitte Oktober in die Tasten griff, hämmerte es an der Tür. Der Nachbar schäumte vor Wut: „Bist ang’rennt?“
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Wo ist wirklich Weihnachten? Eine literarische Reise 28. Nov. 2020, 0:00 Wo ist wirklich Weihnachten? Eine literarische Reise
Kurier
Stress oder Besinnlichkeit? Der Advent bietet alle Möglichkeiten, die Frage ist nur, welchen Weg wir wählen. Eine Route zum Weihnachtsglück geben Lyriker und Autoren – die "freizeit" begibt sich auf ihre Spuren. Jeder Schritt hinterlässt eine Spur im frischen Schnee. In der weißen Decke, die sich über die Landschaft gelegt hat, die alle Kanten und Felsen weich zeichnet, Wiesen, Wälder und Hänge bedeckt. Tief ist der Schnee und so kalt, dass er unter den Sohlen knirscht. In den flüchtig kurzen Nachmittagsstunden, in denen die Sonne sich längst wieder hinter den Bergrücken versteckt, nimmt er langsam eine bläuliche Farbe an. Ganz zart zuerst, dann immer dunkler, während man dem Licht, das durchs Fenster des kleinen Bauernhäuschens scheint, entgegenstapft. Es leuchtet so einladend warm, dass man die Kälte, die einem in die Wangen beißt, geradezu genießt. Weil man weiß: In der Hütte brennt schon das Feuer im Kamin, die Familie wartet mit Glühwein und Maroni, und die Luft schwingt in einer entspannten Aufgeregtheit. Bald ist Weihnachten. Ist man jemals selbst so durch den Schnee gestapft? Vielleicht ist das gar nicht nötig, um genau dieses Gefühl zu kennen. Vielleicht scheint das erleuchtete Fenster in einem Altbau in der Stadt, einem Wohnhaus im Vorort, im Gemeindebau oder in  einer Villa. Vielleicht kennt man die Bilder nur aus Filmen und Erzählungen, spürt sie aber nichtsdestoweniger deutlich.Allein Peter Rosegger, der große steirische Heimatdichter, der immerhin drei Mal für den Nobelpreis vorgeschlagen war, hat viele dieser „Erinnerungen“ regelrecht in uns eingepflanzt. „Waldheimat“, die Erzählungen, die seine Kindheit in Alpl im Mürztal beschreiben, sind auch knapp 150 Jahre später noch faszinierend und in ihrer reduzierten Klarheit beinahe greifbar.
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28. Nov. 2020, 0:00 Chaos de Luxe: Kollaps-Positivity 2
Kurier
Simple Therapien zur Liebesreanimation im Lockdown Ich ertrage es, endlich ertrage ich es!“, zwitscherte K ins Telefon. Wie sich später herausstellte, ging es um das „Nen“. Ihr Lebensabschnittspartner hatte die etwas enervierende Gewohnheit hinter jeden Satz ein „Nen“ zu stellen, mit „?!“ Abgesehen davon war er Freejazz-Fan (eine Leidenschaft, die er so gerne mit ihr geteilt hätte) und redete über K mit seinen Freunden als „die Holde“, was K schon überdies wie einen Pfitschipfeil auf die Palme schnellen ließ. „Holde, geht’s noch? Ich möchte ihn mit nassen Fetzen rhythmisch schlagen“, brüllte sie oft bei unseren Telefonaten. Nach der Feuerprobe des zweiten Lockdowns, so war ich sicher gewesen, musste man mit einer Beziehungsruine rechnen. Aber es gibt in dieser Zeit, in der man sich generell wie in einem schlechten C-Hollywood-Seuchenmelodram fühlt, wo Ben Affleck einen fieberhaften Impfstoff-Forscher gibt und die lebensrettungsbesessene Intensivmedizinerin überschaubar überzeugend von Gwyneth Paltrow dargestellt wird, auch Lichtmomente.
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Brüssel/Leopoldsdorf: So kommen wir zum Impfstoff 27. Nov. 2020, 23:30 Brüssel/Leopoldsdorf: So kommen wir zum Impfstoff
Kurier
Von der Leyen im Videogespräch mit Kanzler Kurz. „Impfstart schon im Dezember möglich“ Freitag, 10.30 Uhr, Brüssel/Wien. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hält eine Videokonferenz mit Kanzler Sebastian Kurz ab. Im Kongresssaal des Kanzleramts sind Medienvertreter über Video – als Beobachter – mit dabei. Zu Beginn bedankt sich Kurz für das gemeinsame Beschaffen des Impfstoffes durch die EU-Kommission. Es sei „wunderschön, dass wir zum Jahreswechsel mit dem Impfen beginnen können“. Von der Leyen erzählt, wie das gemeinsame Vorgehen in der EU zustande kam. Zu Beginn der Pandemie hätten die USA gesagt, was immer sie an Impfstoff entwickeln und produzieren würden, es gelte America first. „Da haben wir Europäer zuerst gedacht, als Einzelländer kommen wir da nie ran, einzeln können wir mit den USA bei den großen Pharmafirmen nie mithalten. Daraufhin haben wir uns zusammengetan und uns unserer Marktmacht als EU besonnen.“
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OMV: Ungewöhnlicher Briefwechsel zwischen den Chefs 27. Nov. 2020, 23:30 OMV: Ungewöhnlicher Briefwechsel zwischen den Chefs
Kurier
Vorstandschef Rainer Seele und Aufsichtsratsvorsitzender Mark Garrett erklären sich gegenseitig ihre Kompetenzen. Das kann ja noch heiter werden. Kaum ist
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Stoffe machen es daheim wohnlich 27. Nov. 2020, 23:02 Stoffe machen es daheim wohnlich
Kurier
Woll-Seide-Gemisch, und geknüpftes Mohair: Stoffe erhöhen im Winter den Kuschelfaktor. Die aktuellen Trends.. Stoffe im Wohnraum sind die Kirschen auf dem Kuchen. „Sie sind der letzte Schliff im Interieur Design“, sagt Yvonne Meindl-Cavar, Innenarchitektin und Gründerin des Büros Schönstil. Und genau wie Kirschen sehen Textilien im Wohnraum nicht nur gut aus, sie erfüllen auch eine Funktion. „Polster, Decken, Teppiche und Vorhänge strahlen Wärme aus und verleihen dem Raum Gemütlichkeit“, erklärt die Expertin. Ihr Tipp: Einige Kissen am Sofa in mehrere Gruppen arrangieren und diese aus verschiedenen Farben, Materialien und Größen zusammensetzen. „Ungerade Zahlen wirken spannender. Die bewusst gesetzte Asymmetrie wirkt einer zu gewollten Optik entgegen.“ Durch einen bewusst gesetzten Material- und Mustermix entsteht zudem ein interessanter Blickfang. Ein Beispiel: (künstliches) Schaffell auf der Couch und daneben ein Korb gefüllt mit Decken und Kissen erhöht den Kuschelfaktor. Die Wahl der passenden Stoffe braucht Zeit
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Belastungsprobe Lockdown: Was in Familien für Streit sorgt 27. Nov. 2020, 23:00 Belastungsprobe Lockdown: Was in Familien für Streit sorgt
Kurier
Salzburger Wissenschafter haben nach dem ersten Lockdown gefragt, wie die Ausgangssperren den Familienalltag verkomplizieren. Der Betreuungsbedarf nimmt zu. Wie das Bildungsministerium am Freitag berichtete, sind für die kommende – voraussichtlich – letzte Woche des Schul-Lockdowns 17 Prozent der Kinder für die Betreuung an den Schulen angemeldet. In den ersten beiden Wochen waren es jeweils nur 15 Prozent. Über die Gründe dafür lässt sich vorerst nur mutmaßen. Das Institut für Early Life Care der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und das Kinderlabor der Universität Salzburg haben eine Studie zur Resilienz, also Widerstandsfähigkeit, der Familien während des ersten Lockdowns durchgeführt und kürzlich eine erste Auswertung der Ergebnisse abgeschlossen. Diese zeigen, dass ein Lockdown innerhalb der Familien eine konfliktträchtige Zeit ist. „Es gab nur ganz, ganz wenige Familien, wo es keine Konflikte gab“, berichtet Studienleiterin Beate Priewasser. Bei 30 Prozent der Familien war die Zahl der Konflikte überdurchschnittlich groß.
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In einer Minute durch Fucking 27. Nov. 2020, 23:00 In einer Minute durch Fucking
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Jahrelang besuchten Touristen den Ortsteil, nur wegen seines Namens. Ab 2021 wird auf den Ortsschildern „Fugging“ zu lesen sein. Wo man der deutschen Grenze nicht mehr fern ist, das Autoradio zu rauschen beginnt und der Handyempfang abnimmt. Im leicht hügeligen Flachland, entlang einer schmalen Straße, wo dichte Nebelfelder ein paar Bauernhäuser verschleiern – dort ist Fucking. Und eine knappe Autominute weiter: Das war Fucking. Denn größer ist das Dorf nicht, das in den vergangenen Jahren international für Aufsehen sorgte. Schuld daran war allein der Ortsname. Nun sollen die Witzeleien jedoch ein Ende haben: Denn mit 1. Jänner 2021 wird das „ck“ zu „gg“. Fucking liegt im oberösterreichischen Innviertel und gehört zur Gemeinde Tarsdorf. Der umstrittene Name, der im englischen als Schimpfwort mit erotischem Hintergrund gilt, hat eine lange Tradition: Fucking ist seit 1070 belegt und kann vermutlich von einem Adalpert von Vucckingen abgeleitet werden, der im 11. Jahrhundert in der Region lebte.
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Henning May ist überzeugt: „Parolen alleine sind laut und leer“ 27. Nov. 2020, 23:00 Henning May ist überzeugt: „Parolen alleine sind laut und leer“
Kurier
Der Sänger von AnnenMayKantereit spricht im KURIER-Interview über die Sozialkritik im neuen Album „12“ Es ist eine eigenartige Vorstellung: Man hat jahrelang dafür gearbeitet, ein Haus am Meer zu haben. Dann hat man es, wacht eines Tages dort auf und sieht: Der Strand ist da, die Möwen sind da, aber das Meer ist weg! Dieses Bild macht AnnenMayKantereit-Sänger Henning May zum Zentrum des Songs „Warte auf mich [Padaschdi]“. Er ist einer von 16 Titeln, die die Kölner seit Mitte März für das eben erschienene Album „12“ aufgenommen haben, und steht für die Gefühle von May, Drummer Severin Kantereit und Gitarrist Christopher Annen während des Lockdowns. „Als Band haben wir lange darauf hingearbeitet, eine Resonanz zu haben“, erklärt May im KURIER-Interview. „Ja, wir können weiterhin Musik machen und haben Resonanz. Aber der Kern von dem, was wir tun, das Spielen von Konzerten, war auf einmal weg. Es gibt aber wenig schönere Momente, als mit 1000 Leuten auf einem Konzert zu stehen und alle singen dasselbe Lied.“
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27. Nov. 2020, 23:00 Wann der heimische Tourismus schon einmal lahmgelegt wurde
Kurier
100-Mark-Gebühr und 1.000-Mark-Sperre wurden in der Zwischenkriegszeit zu Urlaubskillern. Ab dem 23. Juli 1931 waren Züge und Flugzeuge wie leer gefegt: „Im D-Zug nach Basel saßen nur 24 Fahrgäste“, erzählt Wolfgang Meixner. Die Flugzeuge nach Paris und Wien hatten gerade einmal zwei Passagiere an Bord. Und das nach London gehörte einem Mann quasi exklusiv. Was war passiert? Die Weltwirtschaftskrise, in der auch Deutschland auf der Suche nach neuen Einnahmequellen war. Und so wurde jeder Deutsche, wollte er ins Ausland reisen, zu einer Gebühr von 100 Reichsmark verdonnert. Die Folgen: siehe oben. Die deutsche „100-Mark-Gebühr“ von 1931 ist vielfach vergessen, hat alle Reiseländer betroffen, „wobei auch damals bereits viele Deutsche Österreich-Urlauber waren. Das Bergsteigen ist ganz stark mit dem deutschen Bürgertum konnotiert. Seit 1880 wurde der Tourismus dadurch befördert“, erinnert Meixner, der in Innsbruck Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie lehrt. „Das ist wie eine Fieberkurve: Wenn es der deutschen Wirtschaft schlecht geht, sinken die Tourismuszahlen in Österreich“.
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Landbauer fordert weiter Nehammer-Rücktritt 27. Nov. 2020, 18:50 Landbauer fordert weiter Nehammer-Rücktritt
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Neben der FPÖ kritisiert auch die SPÖ den Innenminister, die ÖVP stellt sich hinter ihn
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