Zurück Kurier Aktivisten geben EU und Frontex die Schuld an 130 ertrunkenen Migranten
Suchen Rubriken 7. Mai.
Schließen
Anzeige
23. Apr. 21:16

Aktivisten geben EU und Frontex die Schuld an 130 ertrunkenen Migranten

Kurier
Die EU-Behörden sollen laut "Sea Watch" von dem Boot in Seenot gewusst haben, "verweigerten aber die Rettung". Die Seenotrettungs-NGO Sea Watch macht die EU und die EU-Grenzschutzbehörde Frontex für das neue Bootsunglück im Mittelmeer verantwortlich, bei der rund 130 Menschen ertrunken sein sollen. "EU-Behörden und Frontex wussten von dem Boot, verweigerten aber Rettung", twitterte die Hilfsorganisation. Am Ort des Unglücks seien nur noch zehn Leichen entdeckt worden. "Unsere Crew auf dem Rettungsschiff Sea-Watch 4 legte eine Schweigeminute ein, um der Opfer dieses schrecklichen Vorfalls zu gedenken", betonte die Hilfsorganisation. Am Freitag ist die Hilfsorganisation Sea-Watch zu einer neuen Rettungsmission ins zentrale Mittelmeer aufgebrochen. Die Crew der "Sea-Watch 4" sei aus dem Hafen der spanischen Stadt Burriana ausgelaufen, teilte die in Berlin ansässige Organisation mit. Anfang März hatten italienische Behörden in Palermo das Schiff wieder freigegeben. Es war dort mehr als fünf Monate wegen eines Rechtsstreits festgehalten worden. Die Organisation rechnet aufgrund der Wetterlage und der Entfernung mit einigen Tagen Anfahrtszeit, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ein zweites Schiff, die "Sea-Watch 3", wird demnach weiter in der sizilianischen Stadt Augusta festgehalten. Die Behörden bemängelten unter anderem die Ausstattung des Schiffs in puncto Sicherheit. Sea-Watch nennt die Vorwürfe "haltlos".
Mehr
 Gefällt mir Antworten
Anzeige

Kommentare

Noch keine Kommentare...
Nach oben

Datumseinstellungen

Heute ist Freitag, 7. Mai 2021

+ 1 -
+ 1 -
+ 2016 -

Schließen

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung der Cookies in unserer Cookie-Policy einverstanden.

Akzeptieren

Kurier

Schließen