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Andere Länder, andere Regeln: Verwirrung um Astra Zeneca8. Apr. 18:00

Andere Länder, andere Regeln: Verwirrung um Astra Zeneca

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Es gibt keinen Beweis für spezifische Risikofaktoren, wie das Alter oder das Geschlecht, betont die europäische Arzneimittelbehörde. Es ist eine Diskussion, in der die Gewichtung nicht mehr stimmt – das hört man aus den Statements österreichischer Experten heraus, wenn es um Astra Zeneca geht. Schon bisherige Umfragen zeigen, das Vertrauen in den Impfstoff ist angeknackst. Die vielen unterschiedlichen Regelungen unterschiedlicher Länder sorgen jetzt für zusätzliche Verwirrung. Während Großbritannien unter 30-Jährige nicht mehr mit Astra Zeneca impft, setzt man in Deutschland die Schranke weiter oben und will allen unter 60-Jährigen nur noch Alternativen anbieten. Auch weitere Länder schränken den Altersbereich unter eigenen Vorgaben ein. In Österreich hingegen kann der Impfstoff weiterhin uneingeschränkt in allen Altersgruppen eingesetzt werden – so wie es die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) auch empfohlen hat. Was ist nun der richtige Weg? „Dafür, den Impfstoff nur noch einer bestimmten Gruppe anzubieten, gibt es keine ausreichende Evidenz. Und echtes Vertrauen kann nur auf wissenschaftlicher Evidenz basieren. Wir sehen zwar, dass die Fälle bis jetzt überwiegend bei Jüngeren aufgetreten sind, dafür kann es aber viele Gründe – wie die bisherigen Impfstrategien – geben“, betont Markus Zeitlinger, klinischer Pharmakologe der MedUni Wien.
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