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Angst vor neuen Infektionsherden in Österreich30. Jun. 5:00

Angst vor neuen Infektionsherden in Österreich

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Anschober besorgt über regionale Cluster. Urlauber aus dem Hotspot Gütersloh dürfen nur unter Auflagen einreisen. Der Kreis Gütersloh wird bereits als das Ischgl Deutschlands bezeichnet. Über 1.500 Mitarbeiter einer Tönnies-Fleischfabrik in der Region im Nordosten Nordrhein-Westfalens (NRW) haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Seit Montag dürfen Personen aus dieser Region laut einer Verordnung des österreichischen Gesundheitsministeriums nur noch dann einreisen, wenn sie einen negativen Coronatest vorweisen können. Oder sie müssen 14 Tage in Quarantäne. Österreich buhlt seit Wochen um deutsche Urlauber. Der Start der Sommerferien in NRW am Montag ließ zuletzt aber die Nervosität in den Tourismusbundesländern steigen. Aus Tirol und Salzburg kamen Appelle, die Gäste aus der betroffenen Region mögen nur mit einem negativen Test anreisen. Kärnten empfahl ihnen, ihren Urlaub zu verschieben. Die Aufrufe sind durch die Einreisebeschränkungen des Bundes obsolet geworden. „Durch stichprobenartige Kontrollen der Gesundheitsbehörden mit Unterstützung der Polizei werden Verstöße gegen diese Einreisebeschränkungen kontrolliert und notwendigenfalls auch Strafen verhängt“, kündigte Innenminister Karl Nehammer in einer Aussendung an. Kontrollen soll es etwa im Grenzraum geben. Wie das in der Praxis funktionieren soll, konnte das Gesundheitsministerium auf Anfrage nicht beantworten. Hier seien die lokalen Behörden am Zug.
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