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Bärenschützklamm nach Steinschlag weiter geschlossen10. Jun. 7:10

Bärenschützklamm nach Steinschlag weiter geschlossen

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Ein Felssturz in dem beliebten Ausflugsziel forderte im Juli des Vorjahres drei Todesopfer. Die steirische Bärenschützklamm, ein beliebtes Ausflugsziel der Steiermark mir rund 40.000 Besuchern pro Jahr, bleibt bis Mai 2022 geschlossen. Nach dem tödlichen Steinschlag im Juli 2020 mussten zunächst Steige repariert werden, doch nun kommen noch behördlich vorgeschriebene Schutzmaßnahmen hinzu: Ab Herbst sollen vier Metall-Schutzgitter per Helikopter eingeflogen und montiert werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 650.000 Euro. Die Finanzierung ist allerdings ungewiss. Normalerweise wimmelt es im Juni im steirischen Ort Mixnitz nahe Pernegg an der Mur nur so vor lauter Besuchern, doch heuer ist praktisch tote Hose: Nur ein paar Autos sind zumeist am Parkplatz vor dem Zugangsweg zur Bärenschützklamm zu sehen. Dort bilden sich ansonsten Trauben von wanderfreudigen Menschen aus dem In- und Ausland, die oft in Bussen in das ansonsten ruhige Dorf gebracht werden. Der Grund für die wenigen Besucher ist die gesperrte Klamm: Am 8. Juli 2020 waren bei einem Fotopunkt auf einem Steg in der Klamm mehrere Felsbrocken auf Besucher gestürzt. Drei Menschen kamen ums Leben. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden zwar eingestellt, aber die Behörde schrieb vor der neuerlichen Eröffnung Maßnahmen vor.
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