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Bergung der Eemslift Hendrika wegen Schlechtwetters vertagt7. Apr. 16:18

Bergung der Eemslift Hendrika wegen Schlechtwetters vertagt

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Das Frachtschiff treibt weiter vor der Küste Norwegens, die Besatzung konnte spektakulär gerettet werden. Das heftig im Meer schwankende Frachtschiff Eemslift Hendrika muss länger als erwartet auf offener See bleiben. Die Bergung müsse wegen schlechten Wetters im Einsatzgebiet vertagt werden, teilte die norwegische Küstenverwaltung am Mittwoch mit. Leben und Gesundheit hätten immer oberste Priorität. Berechnungen zeigten zudem, dass das Risiko gering sei, dass das Schiff auf Grund laufe. Für Donnerstag sind die Wettervorhersagen günstiger. Ursprünglich hatte die Eemslift Hendrika am Mittwoch aus ihrer misslichen Lage geholt werden sollen. Zwei Schlepper waren dafür in der Nacht bei dem Schiff eingetroffen, das im Nordmeer ohne Besatzung und Antrieb im Wasser treibt. Die Schlepper sollten den Frachter laut Plan eigentlich im Laufe des Tages an Land ziehen. Zunächst mussten jedoch Einsatzkräfte von einem Hubschrauber an Bord des Schiffes gebracht werden, um die Schlepptaus zu befestigen. Die Schlepper sind nach Angaben der Küstenverwaltung von der Reederei von der niederländischen Bergungsgesellschaft Smit Salvage gechartert worden. Smit Salvage ist eine Tochterfirma des Bergungsunternehmens Boskalis, das sich zuletzt auch um die Bergung der "Ever Given" im Suezkanal gekümmert hatte.
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