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23. Apr. 15:48

Bestattungswagen: Der letzte Weg mit Stil

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Prince Philips letzter Weg im Land Rover zeigt ein Fahrzeug von einer neuen Seite: das Bestattungsauto. Stimmt, auf den ersten Blick schien es etwas befremdlich, dass Prince Philip vergangenen Samstag seinen letzten Weg auf der Ladefläche eines umgebauten Land Rover Defender antrat. Kulturinteressierte Menschen mit einem Hang zum Schrulligen aber erinnerte das an ein Auto, das ähnlich zweckentfremdet in die populäre Geschichte einging. Richtig, der Leichenwagen von Harold aus Hal Ashbys schwarzer Komödie "Harold und Maude" aus dem Jahr 1971. Fünfzig Jahre ist es schon her, dass ein junger Mann in einem Spielfilm zuerst in einem gebrauchten, zum Bestattungswagen umgerüsteten Cadillac und dann in einem genauso umfunktionierten Jaguar E-Type durch die Gegend cruiste. Der E-Type aus "Harold und Maude" war ein Einzelstück. Leider fiel es dem filmgerechten Crash im Finale der Satire zum Opfer. Ken Roberts, ein Autoenthusiast aus Arizona, hat den Jaguar dankenswerter Weise nachgebaut. In einem Video lässt er uns an seiner Freude mit dem Retro-Unikat teilhaben. Wer glaubt, das sei doch bloß Film, kennt die Haltung der Italiener zu Fahrzeugen für den letzten Weg nicht. Die Manufaktur Pilato im oberitalienischen Treviso hat sich in mehr als einem halben Jahrhundert einen exzellenten Ruf in Sachen "Autofunebri" erarbeitet. Lange galt eine umgebaute Mercedes E-Klasse als State of the Art für diesen Anlass. Auch in heller Lackierung. Hauptsache, die Erscheinung ist elegant und nicht düster.
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