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Corona-Defizit und Arbeitslose bleiben bis Ende der Legislaturperiode28. Apr. 7:19

Corona-Defizit und Arbeitslose bleiben bis Ende der Legislaturperiode

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Stabilitätsprogramm der Regierung: Defizit sinkt bis 2024 von 8,4 Prozent auf 2,5 Prozent. Vorkrisenniveau bei Arbeitslosigkeit erst 2024 wieder erreicht. Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise werden die türkis-grüne Regierung bis zum Ende der Legislaturperiode begleiten. Zwar wird 2022 schon mit einer spürbaren Erholung gerechnet, dennoch wird Österreich bis 2024 Defizite schreiben und mit hoher Arbeitslosigkeit kämpfen. Das geht aus dem Stabilitätsprogramm hervor, das die Regierung am Mittwoch im Ministerrat beschließt und nach Brüssel meldet. "Das Krisenjahr 2020 hat auch im Budget tiefe Spuren hinterlassen. Für die Rettung von Gesundheit, Arbeitsplätzen und Unternehmen haben wir viel Geld in die Hand genommen, gleichzeitig sind auch die Einnahmen aufgrund der wirtschaftlichen Situation eingebrochen", sagte Finanzminister Gernot Blümel im Vorfeld zur APA. "Aufgrund der anhaltenden Krise müssen wir auch 2021 noch mehr Mittel zur Verfügung stellen und gleichzeitig wollen wir Investitionen und Wachstum ermöglichen. Daher wird auch das heurige Budgetjahr noch von der Krise geprägt sein, auch wenn wir die Hilfen mit zunehmender Normalisierung Schritt für Schritt zurückfahren können", so Blümel. Laut WIFO-Prognose wächst die heimische Wirtschaftsleistung 2021 um 1,5 Prozent und 2022 um 4,7 Prozent, nach einem Minus von 6,6 Prozent im Jahr 2020. Für 2023 und 2024 wird mit einem realen Wachstum von 1,6 und 1,8 Prozent gerechnet. Vor diesem Hintergrund soll das Defizit von 8,4 Prozent im heutigen Jahr bis 2024 auf 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt/BIP) zurückgehen und die Staatsschulden nach einer Spitze von 89,6 Prozent im Jahr 2021 auf 87,6 Prozent. Ungeachtet anhaltender gesamtstaatlicher Defizite soll die Schuldenquote ab 2022 wieder sinken. Der Rückgang der Schuldenquote soll aus Sicht des Finanzministeriums vor allem durch den konjunkturellen Aufschwung in den nächsten Jahren getragen werden.
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