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Corona-Impfpflicht-Debatte: Der Streit um den unbequemen Pikser31. Jul. 5:00

Corona-Impfpflicht-Debatte: Der Streit um den unbequemen Pikser

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Eine Corona-Impfung wird realistischer. Schon ausgebrochen ist die Debatte über eine Impfpflicht. Soll der Einzelne zum Schutz der Allgemeinheit zum Impfen gezwungen werden können? Die Erprobung wirksamer Impfstoff-Kandidaten läuft auf Hochtouren. Auch die Debatte um eine Impfpflicht nimmt wieder Fahrt auf. Das Gedankenspiel speist sich aus aktuellen Umfragen, die eine beträchtliche Impfunwilligkeit in der Bevölkerung darlegen. Im April und Juni befragten Wissenschafter der Universität Hamburg mehr als 7.000 Menschen in sieben europäischen Ländern. Die Bereitschaft, sich gegen SARS-CoV-2 immunisieren zu lassen, sinkt. Von 74 Prozent im April schrumpfte sie europaweit auf 68 Prozent im Juni. Selbst im Corona-gebeutelten Italien ging die Zustimmung um 13 Prozent zurück. In den USA wollen sich gar nur 40 Prozent impfen lassen. Erst ab einer gleichmäßigen Durchimpfungsrate von 70 Prozent kann eine Herdenimmunität entstehen – das Virus sich dann nicht mehr unkontrolliert ausbreiten. Gelingt es nicht, einen breiten Konsens für einen Impfstoff in der Population zu bekommen, mutet eine Verpflichtung als letzter Ausweg an. Doch soll man Menschen zum Impfen zwingen können? Der KURIER hat das mit Experten besprochen.
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