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Coronavirus: Wiener Anti-Covid-19-Peptid in klinischer Studie in Paris20. Nov. 9:06

Coronavirus: Wiener Anti-Covid-19-Peptid in klinischer Studie in Paris

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Medikament soll Blutgefäße wieder abdichten, Ödeme und Entzündungsreaktion verringern. Das Wiener Biotech-Medikament FX06 - ursprünglich aus der Forschung an der Universitäts-Hautklinik (MedUni Wien/AKH) - wird jetzt im Rahmen einer klinischen Studie an schwerstkranken Covid-19-Patienten an der Pariser Universitätsklinik Pitie-Salpetriere untersucht. Drei Patienten sind bereits in die Placebo-kontrollierte Studie aufgenommen worden, teilte Thomas Steiner, Geschäftsführer und Mitbegründer des Wiener Biotech-Unternehmens F4 Pharma, der APA mit. FX06 ist ein im Jahr 2000 an der Wiener Universitäts-Hautklinik identifiziertes Peptid, ein Bestandteil von Fibrin. Es soll - unter vielen anderen möglichen Anwendungen - im Fall von schwersten Covid-19-Lungenproblemen "undicht" gewordene Kapillargefäße wieder "abdichten" und die beim akuten Lungenversagen (ARDS) auftretenden Ödeme bekämpfen. Ein stark antientzündlicher Effekt kommt offenbar hinzu. 2014 war die Substanz in Heilversuchen in Deutschland bei Ebola-Patienten verwendet worden. Erst vor kurzem wurden positive Ergebnisse von individuellen Heilbehandlungen bei sechs Patienten an den Universitätskliniken von Frankfurt/Main und Würzburg in Deutschland in der Intensivmediziner-Fachzeitschrift "Critical Care" unter Peer Review publiziert worden. Vier Patienten hatten gerettet werden können.
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