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Demokratiezufriedenheit war in der Flüchtlingskrise am geringsten10. Sep. 12:46

Demokratiezufriedenheit war in der Flüchtlingskrise am geringsten

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Aber generell kein Ansteigen des autoritären Potenzials. Das Bekenntnis der Österreicher zur Demokratie ist stabil, die Zufriedenheit mit deren Funktionieren unterliegt aber beträchtlichen Schwankungen. Das geht aus Befragungsdaten hervor, die die Meinungsforscher Peter Ulram und Peter Hajek am Freitag präsentiert haben. Am größten war die Unzufriedenheit während der Flüchtlingskrise 2015/16. In der Covid-Krise bekundeten 39 Prozent Unzufriedenheit und 59 Prozent Zufriedenheit. Bei der Einschätzung der Problemlösungsfähigkeit der Demokratie war der negative Ausreißer ebenfalls die Flüchtlingskrise mit einem Anteil von 28 Prozent Zweiflern. In der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 sahen hingegen nur 13 Prozent die Demokratie nicht zur Problemlösung in der Lage, in der Covid-Krise 14 Prozent (Befragungszeitraum: April 2021). Beim konsolidierten Demokratiebewusstsein als harter Indikator bevorzugen 83 Prozent die Demokratie. Acht Prozent bevorzugen eine Diktatur, vier Prozent ist es als "Entfremdeten" egal. Der Anteil der Demokraten ist in den vergangenen Jahren zwar von einst 90 Prozent gesunken, für Ulram gab es aber in all den Jahren keinen signifikanten Anstieg des autoritären Potenzials, das sich stets um die zehn Prozent bewegt habe (aktuell: 12 Prozent).
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