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Der vereinnahmte Protest: Wenn Sportler Gesellschaftskritik üben3. Apr. 18:00

Der vereinnahmte Protest: Wenn Sportler Gesellschaftskritik üben

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Immer mehr Verbände institutionalisieren die Gesellschaftskritik von Sportlerinnen und Sportlern. Aus dem Protest wurde ein Ritual. Der Profisport ist in den letzten Jahren zur Bühne für Gesellschaftskritik geworden. Als am 14. August 2016 vor einem Trainingsspiel der San Francisco 49ers Quarterback Colin Kaepernick bei der amerikanischen Hymne niederkniete, statt sich zu erheben, war das aufsehenerregend. Der heute 33-Jährige tat dies aus Protest gegen Polizeigewalt gegen Schwarze. Kaepernick ist seither arbeitslos, der politische Nachhall solcher Protestaktionen wird immer leiser. Auch weil immer mehr Verbände die politische Agitation für sich entdeckt haben. Unter ihrer Führung wurde aus dem wütenden Protest einzelner Sportler und Sportlerinnen eine Art Ritual. Die nordamerikanische Basketballliga NBA hat sich zu einer wahren „Black Lives Matter“-Show entwickelt. Die Anliegen sind ernst und werden von den Spielern ernst genommen. Orchestriert aber wird der Protest von der Liga, die die Auswahl der Botschaften bestimmt. „Black Lives Matter“; „I can’t breathe“; „Justice“; „Peace“ oder „Equality“ lauten Aufschriften, mit denen die Parolen der Protestbewegung gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt in die Arenen getragen werden.
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