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26. Apr. 16:06

Deutsche Verbände reichen Wettbewerbsbeschwerde gegen Apple ein

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App-Anbieter fürchten mit der Umsetzung einer neuen Richtlinie um ihre Werbeeinnahmen. Eine Gruppe deutscher Verbände aus der Medien- und Werbewirtschaft wirft Apple wegen anstehender neuer Datenschutzregeln unfairen Wettbewerb vor. Auf iPhone und iPad werden Apps künftig die Nutzer um Erlaubnis fragen müssen, wenn sie für Werbezwecke ihr Verhalten quer über verschiedene Dienste und Websites nachverfolgen wollen. Da viele Nutzer dies ablehnen dürften, bangen diverse Anbieter um ihr Werbegeschäft. Nun reichten acht Verbände eine Missbrauchsbeschwerde beim Bundeskartellamt ein. "Wir schauen sie uns jetzt erst einmal an", sagte ein Sprecher der Behörde am Montag. Von Apple gab es zunächst keinen Kommentar. Zu einer ähnlichen Beschwerde in Frankreich hatte der Konzern betont, dass er den Schutz der Privatsphäre als Menschenrecht betrachte und die Nutzer selbst entscheiden müssten, mit wem sie ihre Daten teilen. Die Verbände kritisieren, der Konzern schließe "faktisch alle Wettbewerber von der Verarbeitung kommerziell relevanter Daten im Apple-Ökosystem aus". Gleichzeitig nehme Apple seine eigenen Dienste jedoch von den geplanten Änderungen aus und sammle selbst erhebliche Mengen Nutzerdaten. Die Beschwerde reichten unter anderem der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW, die Organisation der Mediaagenturen OMG, der Markenverband sowie die Verlegerverbände BDZV und VDZ ein.
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