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Ein Mord mitten unter uns: Der Fall Franz Uchatzi25. Apr. 5:00

Ein Mord mitten unter uns: Der Fall Franz Uchatzi

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Ein Mann wird in seiner Küche gequält, beraubt und schließlich getötet. Niemand will etwas gehört oder gesehen haben. Vielleicht hat er seinen Mördern sogar selbst die Türe geöffnet. Vielleicht aber hat er sie erst gesehen, als sie in seine Küche stürmten und ihn überwältigten. Was Franz Uchatzi an diesem 2. Oktober 2019 am Abend passiert ist, wird in den Medien später als „brutal“ und „unfassbar“ beschrieben. Bei der Obduktion des damals 60-jährigen Schweinebauers wurde als Todesursache Ersticken nach Brustraumquetschung diagnostiziert. Hinzu kommen zahlreiche gebrochene Rippen und massive Verletzungen im Bereich des Kopfes. Heute gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann gefoltert und gequält wurde, mit dem Ziel, Informationen aus ihm herauszubekommen. Im niederösterreichischen Vösendorf sitzt der Schock auch heute noch tief. Der Mord an einem ihrer liebsten Einwohner ist allgegenwärtig. Franz Uchatzi wird als seelensguter Mensch, liebenswürdiger Vater, fleißiger Bauer und hilfsbereiter Kollege beschrieben. Sein guter Freund Johann Tröber bringt es mit diesem Satz auf den Punkt: Er war der beste von allen, aber auch der ärmste. Genau darin steckt das große Fragezeichen bei diesem ungeklärten Mordfall. Uchatzi wurde Opfer eines Raubmordes. Doch warum ein Raub bei einem Menschen, der nichts besessen hat? Jeder im Ort wusste, dass er Schulden hatte und gerade einmal so über die Runden kam.
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