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30. Apr. 14:44

Einrichtungen für weibliche Gewaltopfer völlig überlastet

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Nicht einmal fünf Stunden können pro Fall aufgewandt werden. Auch bessere Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz gefordert. Nachdem in diesem Jahr nach einer APA-Zählung bereits die neunte Frau von ihrem Partner bzw. Ex-Partner getötet worden ist, haben die Opferschutzeinrichtungen am Freitag erneut eine totale Überlastung ihrer Institutionen beklagt. Rosa Logar, Leiterin der Wiener Interventionshilfe gegen Gewalt in der Familie, berichtete etwa, dass ihre Organisation mehr als 6.000 Fälle pro Jahr bearbeitet. "Da ist keine Zeit, auf das Opfer einzugehen", bemängelte sie im Gespräch mit der APA. Im Jahr 2020 sind in Wien von der Interventionsstelle 6.199 Fälle betreut worden. Eine langfristige und intensive Unterstützung Betroffener sei so nicht mehr möglich. Ein Berater bzw. Beraterin hat in akuten Hochzeiten bis zu 300 Opfer zu betreuen. "Für Kolleginnen und Kollegen ist das eine unheimliche Belastung, weil sie so wenig Zeit haben und nur kurzfristig da sein können."
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