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EU gibt nach - oder harter Brexit! Boris Johnsons letzter Poker16. Okt. 13:27

EU gibt nach - oder harter Brexit! Boris Johnsons letzter Poker

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Totalblockade bei Verhandlungen: Der britische Premierminister droht mit dem radikalen Bruch mit der EU. Nichts geht mehr. Seit Wochen kommen die Verhandlerteams Londons und der EU in entscheidenden Streitfragen nicht vom Fleck. Auch der jüngste EU-Gipfel hat keine Fortschritte gebracht. Jetzt spielt der britische Premierminister Boris Johnson va banque - wieder einmal. In einer TV-Ansprache am Freitag formulierte Johnson seine Drohung klar und unmissverständlich: "Entweder es gibt eine grundlegende Änderung in der Haltung der EU, oder es gibt keinen Deal." Im Klartex hieße das, Großbritannien verlässt - nach Ende der Übergangsperiode - am 31.12. endgültig die EU, und zwar ohne Vertrag. Damit wären die Beziehungen zwischen Großbritannien und seinem wichtigsten Handelspartner, der EU, auf dem Status einer beliebigen Bananenrepublik. Gültig wären nur die grundlegenden Regeln der Welthandelsorganisation WHO. Damit wäre Europas zweitgrößte Wirtschaftsmacht vom Rest des Kontinents abgekoppelt. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen vor allem der Streit um Fischereirechte in der Nordsee und die Grenze zwischen Irland und dem britischen Nordirland und die damit verbundenen Regelungen für In- un Exporte.
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