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EU-Handelsabkommen mit Vietnam tritt in Kraft31. Jul. 13:43

EU-Handelsabkommen mit Vietnam tritt in Kraft

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Zwei Drittel aller Zölle fallen weg. Derzeit aber Corona-bedingt keine Einreise für Ausländer ins südostasiatische Land Nach jahrelangen Verhandlungen tritt heute, Samstag, das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Vietnam in Kraft. Schrittweise werden also fast alle Zölle abgebaut, um den Warenaustausch zwischen dem asiatischen Land und der Union zu erleichtern. Weiters soll europäischen Firmen der Zugang zu Regierungsaufträgen in Vietnam erleichtern. Gleichzeitig sollen nach Darstellung der EU-Kommission verbindliche Regeln den Schutz für Arbeitnehmer, Umwelt und Klima sichern. "Die europäische Wirtschaft braucht jetzt jede Chance, nach der vom Coronavirus ausgelösten Krise zu alter Stärke zurückzukehren", betonte Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Freitag. Die heimische Industriellenvereinigung (IV) sieht im Vietnam einen wichtigen Zukunftsmarkt für heimische Betriebe.  Die durch COVID-19 ausgelöste Wirtschaftskrise habe zu einem deutlichen Rückgang der Exporte aus EU und Österreich geführt, erinnerte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. "Gut gemachte Handelsabkommen, die Märkte öffnen und Handelshemmnisse abbauen, gewinnen daher zusätzlich an Bedeutung für nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze in Europa." Neumayer verwies auf eine Studie der Europäischen Kommission, wonach EU-Exporte in Drittstaaten 36 Mio. Jobs in der EU und 659.000 in Österreich sichern.
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