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Ewiggestrige wegen Wiederbetätigung verurteilt22. Feb. 15:10

Ewiggestrige wegen Wiederbetätigung verurteilt

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Drei Tage lang wurde gegen die Mitglieder der "Europäischen Aktion" verhandelt. Vier Schuldsprüche wegen Wiederbetätigung; nicht rechtskräftig. Die "Europäische Aktion" hatte große Pläne. Einen Umsturz, ein Parteiprogramm wie die NSDAP. Eine Neuordnung. "Wir haben gerade erst gesehen, dass ein Aufwiegeln zum Sturm eines Parlaments führen kann", sagt Staatsanwältin Susanne Kerbl-Cortella am Montag mit Blick in Richtung USA. Doch im Großen Schwurgerichtssaal des Wiener Landesgerichts sitzen keine jungen, bewaffneten Männer. Die Herrenrunde ist vorwiegend im pensionsfähigen Alter. Dennoch: Am Nachmittag sprachen die Geschworenen vier der fünf Angeklagten der Wiederbetätigung schuldig. Vom Vorwurf der Vorbereitung zum Hochverrat wurden sie alle freigesprochen; nicht rechtskräftig. Drei Tage lang saßen die Angeklagten im Alter von 29 bis 70 Jahren vor dem Richtersenat. Ihnen wurde vorgeworfen, Teil des rechtsextremen Netzwerks gewesen zu sein. Doch sie waren allesamt nicht die Köpfe der Bewegung - die sind bereits gestorben. Und darauf machten auch die Verteidiger der Angeklagten mehrfach aufmerksam - allein durch den Altersdurchschnitt sei es gar nicht möglich gewesen, eine ernsthafte Gefahr darzustellen.
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