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Farbpsychologie: Wie Pink die Welt erobert30. Jun. 5:00

Farbpsychologie: Wie Pink die Welt erobert

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Mädchenfarbe, Modeliebling, Protestsymbol – das knallige Rosa sorgt immer wieder für Aufregung. „Es ist die Gesellschaft, die Farben macht, sie definiert, ihnen eine Bedeutung gibt“, sagte der Farbhistoriker Michel Pastoureau einmal – er könnte damit genauso gut die Farbe Pink gemeint haben. Lange als Inbegriff für billiges Plastikspielzeug und überholte Geschlechterklischees verschrien, avancierte sie zuletzt zum Symbol für feministischen Protest und die jeden Juni stattfindenden Regenbogenparaden der LGBT-Bewegung. Mit dem Einzug der liberalen Neos in den Nationalrat hat sich Pink vor sieben Jahren sogar im politischen Spektrum etabliert. Das seriöse Image ist noch jung: Kaum eine Farbe würde die Gesellschaft derart spalten, sagte Valerie Steele, Direktorin des New Yorker Fashion Institute of Technology, als sie vor zwei Jahren eine Ausstellung über die pinke (R)Evolution in der Mode kuratierte. Wie sehr Pink polarisiert, zeigte sich, als Frauen 2017 auf den Straßen Washingtons mit rosa „Pussy Hats“ gegen die Politik Donald Trumps mobil machten. Die US-Journalistin Petula Dvorak hatte zuvor aufgerufen, auf pinke Hauben zu verzichten: Die Farbe würde das ernsthafte Anliegen trivialisieren. Ihre Sorge war unbegründet, die pinken „Pussy Hats“ gingen um die Welt, die Botschaft der Frauen kam an.
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