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Fast Fashion: Drei Niederösterreicher gegen „krankes System“4. Mai. 5:00

Fast Fashion: Drei Niederösterreicher gegen „krankes System“

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Tonnen von Kleidungsstücken landen pro Jahr auf der Deponie. Ihre Produktion verursacht soziales und ökologisches Leid. Niederösterreichisches Start-up „Ikonity“ will dagegen vorgehen. Hier ein Schnäppchen, dort minus 50 Prozent, da ein Angebot – es geht schnell und man hat die dritte Jacke und die vierte Sporthose in diesem Jahr im Einkaufskorb (noch bequemer geht das online, da hat man sogar noch mehr Auswahl). Zum Glück sind die Farben und Schnitte der Jacken, die man im Vorjahr gekauft hat, nicht mehr „in“. Schnelllebigkeit ist das Prinzip der Modeindustrie – zumindest der „Fast-Fashion-Industrie“. Es ist ein Geschäftsmodell, das auf ständig wechselnden Kollektionen aufbaut, damit immer mehr verkauft wird. Meist wird dafür in Billiglohnländern bei schlechten Arbeitsbedingungen produziert. Durch diese Schnelllebigkeit (und die damit häufig einhergehende schlechte Qualität) türmen sich weltweit Berge von Altkleidern. Alleine in Österreich fallen laut dem Netzwerk Repanet jährlich mehr als 110.000 Tonnen Alttextilien an, davon landen rund 70.000 Tonnen direkt im Restmüll. Ein Umstand, gegen den drei Niederösterreicher etwas unternehmen wollen. „Das System ist krank“, sagt Michael Muttenthaler (25). Gemeinsam mit Matthias Dollfuss (29) und Maximillian Horvatits (26) hat er deshalb die Onlineplattform „Ikonity“ gegründet. Dort wird Mode von heimischen Designern angeboten.
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