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Fernsehfonds Austria fehlen Millionen: 22. Feb. 5:00

Fernsehfonds Austria fehlen Millionen: "echte Katastrophe"

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TV-Produzenten senden Hilferuf an Regierung. Österreich droht, "Wackelkandidat" bei Co-Produktionen zu werden. Unter Österreichs Produzenten herrscht Unruhe und auch eine gewisse Ratlosigkeit. Der Grund ist der Erfolg des mit jährlich 13,5 Millionen dotierten Fernsehfonds Austria, der nun zum Boomerang wird. Mit dem ersten zur Entscheidung anstehenden Einreichtermin 2021 für die Förderung von TV-Filmen, Serien und Dokus wird absehbar nicht nur das gesamte Jahresbudget bereits ausgeschöpft werden. „Das eigentliche Problem ist, dass sich ein gewaltiges Loch von etwa drei Millionen Euro auftut“, erklärt John Lueftner, Superfilm-Co-Geschäftsführer und Präsident des Produzentenverbands AAFP. Es gab also wesentlich mehr Förderansuchen von Produktionen, als Budget da ist. Und damit wird es für alle auf dem Markt eng. Der bei der Rundfunk- und Telekom-Regulierungsbehörde (RTR) angesiedelte Fonds, der 2004 unter ÖVP-Medien-Staatssekretär Franz Morak eingerichtet wurde, ist der größte Fördergeber des Landes für TV-Produktionen. Er hat die heimischen Produzenten gestärkt und einen Schub bei Co-Produktionen mit vornehmlich deutschen Partnern ausgelöst. Die Zahlen dazu: 797 Produktionen wurden bislang mit 189 Millionen Euro gefördert, denen eine Wertschöpfung in Österreich von 651 Millionen Euro gegenüber steht. Entsprechend hoch die Relevanz dieser Wirtschaftsförderung für Produktionsstandort und Arbeitsmarkt.
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