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27. Apr. 14:11

FMA spricht Warnung vor Greenwashing bei Finanzprodukten aus

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Nachhaltige Anlageprodukte nicht weniger risikoreich als herkömmliche. Seit Mitte März gilt in der EU die Offenlegungsverordnung, die Banken vorschreibt, ihre Produkte nach einem Nachhaltigkeitsgrad zu klassifizieren. Damit soll Transparenz am Markt für grüne und nachhaltige Finanzprodukte geschaffen und den Kunden eine Einordnung einzelner Produkte erleichtert werden. Dennoch gibt es weiterhin Fallstricke beim investieren in nachhaltige Produkte, unter anderem "Greenwashing" vor dem die Finanzmarktaufsicht (FMA) heute, Dienstag warnt. Greenwashing bedeutet "dass ein Finanzprodukt als umweltfreundlich beworben wird, obwohl es grundlegenden Umweltstandards nicht entspricht", so die Aufsicht. Oft würden die Anbieter Begriffe wie "ökologisch" und "grün" in der Bewerbung der Produkte verwenden oder eine Zertifizierung angeben, die es gar nicht gibt - mit dem Ziel, sich im Wettbewerb besser zu stellen bzw. das Image des Unternehmens aufzubessern oder einen höheren Preis für Produkte zu verlangen. "Potenzielle Investorinnen und Investoren sollen so dazu verleitet werden, Investments zu tätigen, die sie in Kenntnis der tatsächlichen Auswirkungen des Finanzprodukts nicht oder nur zu einem anderen Preis getätigt hätten," schreibt die FMA.
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