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Früher für die Pferde, heute für die Menschen10. Sep. 5:00

Früher für die Pferde, heute für die Menschen

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Fast 300 Jahre Geschichte liegen zwischen der ersten Nutzung und der Eröffnung des Museumsquartiers. Wo heute die Museen stehen, im 7. Bezirk,  befand sich früher die kaiserliche Geflügelfarm. Doch Kaiser Karl VI. beauftragte den Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach auf dem Areal Stallungen für  die kaiserlichen Pferde zu bauen. Der Platz in der Stadt wurde einfach zu klein. Und bis heute ist die 300 Meter lange barocke Hauptfassade von Erlach erhalten  geblieben. Sie wurde 1725 von seinem Sohn Joseph Emanuel Fischer von Erlach fertiggestellt. Gemeinsam mit der Hofburg, der neuen Burg und dem Kunst- und Naturhistorischen Museum sollte das Areal ursprünglich den Abschluss des geplanten „Kaiserforums“ bilden. Zwischen 1850 und 1854 kam im MQ Haupthof die Winterreithalle im klassizistischen Stil dazu. Platz gab in den Ställen für mehr als 600 Pferde. Wer genau hinsieht, findet auch heute noch  Pferdeköpfe an den Durchgängen, die an die Hofstallungen erinnern. Außerdem gab es Reithallen, Kutschendepots und Wohnflächen für die dort arbeitenden Menschen. Was nur wenige wissen: Um die 30 Privatwohnungen gibt es auch heute noch.  Frei werden sie aber äußerst selten.
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