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21. Feb. 11:36

"Für eine Moment vergessen dürften, dass ihr Kind Diabetes hat"

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Wie künstliche Intelligenz Eltern von Kleinkindern helfen kann, die an Diabetes Typ-1 leiden. „Eltern diabeteskranker Kleinkinder sind im Alltag enorm gefordert“, sagt Sabine Hofer, „sechs bis zehn Mal am Tag muss der Zuckergehalt im Blut bestimmt werden. Vier bis sechs Mal täglich muss den Kindern Insulin gespritzt werden“. Die Kinderärztin weiß, wovon sie spricht, ist sie doch Leiterin der Diabetes-Ambulanz an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie 1. Typ-1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die dazu führt, dass die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Die Erkrankung könne zwar gut therapiert werden, greife aber massiv in den Alltag der Betroffenen ein, beschrieb Hofer. Eltern seien ständig in Sorge: „Ungestörte Nachtruhe ist kaum möglich“. Sinke der Blutzucker zu stark und plötzlich, könne das zu Bewusstlosigkeit und Krampfanfällen führen. Technische Hilfsmittel helfen schon heute, Kontrolle über den Zuckerspiegel zu behalten. In sogenannten „Closed-Loop“ Systemen würden Glukosesensor und Insulinpumpe über einen Algorithmus zusammengeschlossen, beschrieb die Innsbrucker Diabetologin den neuesten Stand der Technik. Die Steuerung des Algorithmus und das Monitoring erfolge über eine Smartphone-App.
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