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27. Apr. 17:49

Impfstoffbeschaffung: Der „große Sündenbock“ im kleinen U-Ausschuss

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Der Beamte mit der Schlüsselfunktion sollte erzählen, was bei der Beschaffung schief gelaufen ist. Haben sie es nun gewusst oder nicht? Musste dem Kanzler und dem früheren Gesundheitsminister Anfang des Jahres nicht völlig klar sein, dass Österreich viel schneller Impfstoff bekommt, wenn man die Bestellmenge innerhalb der EU noch deutlich steigert? Um sensible Fragen wie diese ging es am Dienstag im „kleinen Untersuchungsausschuss“. Clemens Martin Auer, Ex-Sektionschef und unter Anschober Sonderbeauftragter für die Impfstoffbeschaffung, war geladen. Der frühere Sektionschef ist vor Wochen öffentlichkeitswirksam der Funktion enthoben worden. Was genau er im Ausschuss gesagt hat, liegt weitgehend im Dunklen. Der Ausschuss selbst ist nicht medien-öffentlich; Auer selbst spricht nicht vor Journalisten und auch den Abgeordneten ist verboten, detailliert von den Aussagen zu erzählen. Doch geht man nach SPÖ und FPÖ, ist die Sache ohnehin klar: Der Kanzler und der Gesundheitsminister hätten immer gewusst, wie mehr Impfstoff zu beschaffen ist. „Am 8. Jänner gibt es ein für alle Bürger öffentlich zugängliches Schreiben der EU, in dem die Beschaffungsvorgänge festgehalten sind“, sagt SPÖ-Mandatarin Karin Greiner.
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