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Infektiologe Wenisch: 28. Okt. 22:50

Infektiologe Wenisch: "Ich hoffe, dass man nicht weiter zuschaut"

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Christoph Wenisch, Leiter der Infektionsabteilung der Klinik Favoriten warnt in der ZiB2, die Intensivstationen zu überlasten. Er befürwortet einen "Lockdown light". 629 Intensivbetten sind österreichweit noch verfügbar. Auch im Wiener AKH könnte die Situation in den kommenden zwei Wochen kritisch werden, die Infektiologie der Klinik Favoriten (ehemaliges Kaiser-Franz-Josef-Spital) ist schon seit März voll. Die Intensivstation genauso wie die normale Pflegestation. In der ZiB2 am Mittwoch warnte Christoph Wenisch, Leiter der Infektionsabteilung  in der Klink Floridsdorf, nun davor, die Intensivstationen in den Spitälern zu überlasten. "Wir wissen heute, dass eine gut organisierte Intensivstation mit eine niedrigen Sterblichkeitsrate verbunden ist", sagt Wenisch. Das heißt auch: "Wenn man die Intensivstationen überlastet, wird die Sterblickeit steigen." Und: "Pop-up-Intensivstationen gibt es nicht", sagte Wenisch. Man könne nicht einfach so in anderen Sp Und: Wenisch ließ insofern aufhorchen, als er strengere Corona-Maßnahmen, wie sie ab Montag wieder in Deutschland (nur Einzelhandel und Großhandel bleiben offen, Theater, Kino, Sportveranstaltungen sind abgesagt) und Frankreich (dort sind ab Freitag nur Supermärkte geöffnet), gutheißen würde. "Ich kann das gut nachvollziehbaren", sagte Wenisch wörtlich. Und: Er sehe strengere Maßnahme, etwa einen "Lockdown light" auch "auf uns zukommen".
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