Zurück Kurier Kampf um Arznei: „Wir ersticken“
Suchen Rubriken 4. Aug.
Schließen
Anzeige
Kampf um Arznei: „Wir ersticken“5. Jul. 5:00

Kampf um Arznei: „Wir ersticken“

Kurier
Eine 22-Jährige leidet an Muskelschwund und hofft auf ein spezielles Medikament. Das behandelnde Spital bezahlt es für Erwachsene aber nicht. Als Tina Holmes zwei Jahre alt war, wurde die seltene Krankheit diagnostiziert: Spinale Muskelatrophie, kurz SMA. Etwa 250 bis 300 Österreicher leiden daran. Die Krankheit blockiert die Weitergabe von Nervenimpulsen an die Muskeln, es kommt zu Muskelschwund, Lähmungen, Atemstillstand. „Meinen Eltern hat man damals gesagt, verabschieden Sie sich gleich von Ihrem Kind, das lebt nicht mehr länger als ein paar Monate“, erzählt Holmes. Das klingt bitter, doch Holmes wirkt nicht verbittert. Im Gegenteil: Heute ist sie 22, studiert Jus in Wien und kämpft darum, dass auch Erwachsene mit Spinraza behandelt werden – einem Medikament, das seit 2017 für SMA-Patienten zugelassen ist.
Mehr
 Gefällt mir Antworten
Anzeige

Kommentare

Noch keine Kommentare...
Nach oben

Datumseinstellungen

Heute ist Montag, 3. August 2020

+ 1 -
+ 1 -
+ 2016 -

Schließen

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung der Cookies in unserer Cookie-Policy einverstanden.

Akzeptieren

Kurier

Schließen