Zurück Kurier Kehrtwende: Wengen-Rennen finden doch nicht statt
Suchen Rubriken 17. Jan.
Schließen
Anzeige
Kehrtwende: Wengen-Rennen finden doch nicht stattAktualisiert11. Jan. 15:30

Kehrtwende: Wengen-Rennen finden doch nicht statt

Kurier
Am Sonntag wurden die Rennen noch bestätigt. Am Montagmorgen rief die FIS die Athleten zurück, am Nachmittag wurde abgesagt Die Weltcuprennen der alpinen Ski-Herren in Wengen werden am kommenden Wochenende doch nicht stattfinden, hieß es am Montagmorgen um 8.45 Uhr aus Kreisen des Österreichischen Skiverbandes. Obwohl der Weltverband FIS die Durchführung der Lauberhorn-Rennen am Sonntag noch bestätigt hatte, kam es am Montagvormittag zu einer Kehrtwende. "Wir bitten Sie, Ihre Reiseplanungen nach Wengen am heutigen Vormittag umgehend auf Stand-by zu stellen", hieß es in einer Mitteilung der FIS an die Teams. Die Taskforce des Weltverbandes werde sich die jüngsten Entwicklungen ansehen und die Empfehlungen des Berner Kantonsarztes in die Entscheidung einfließen lassen. Gegen 15.30 Uhr folgte schließlich die offizielle Absage, nachdem der Kanton sein Einverständnis zurückgezogen hatte. Grund für das Wirrwarr sind die hohen Corona-Infektionszahlen in Wengen, das sich in den letzten zwei Wochen zu einem Hotspot entwickelt hat: Seit Weihnachten wurden in dem 1.100-Einwohner-Ort mehr als 60 Einheimische und Touristen positiv auf das Virus getestet, bei mehreren Menschen wurde die mutierte Variante aus Großbritannien nachgewiesen. Bereits am Sonntag hatte der Wengener Gemeinderat deswegen die Schließung der Schulen beschlossen. Ein weiteres Problem der Berner Oberländer waren die Wetterprognosen: Bis Donnerstagabend sind 60 bis 120 Zentimeter Schnee vorhergesagt, und das bei viel Wind und Sturmböen von 100 km/h und mehr. Im Vergleich zur Corona-Pandemie aber noch das kleinere Übel. Geplant waren zwei Abfahrten und der traditionelle Slalom, auf die Kombination wurde Corona-bedingt heuer bereits verzichtet. Nun gehen die Rennen zunächst zurück an den Schweizer Skiverband, der versuchen könnte, einen Ersatzausrichter im eigenen Land zu finden (Crans-Montana? St. Moritz?). Sollte dies nicht gelingen, würde der Ball an die FIS zurückgespielt. Und dann könnte beispielsweise auch der ÖSV mit St. Anton oder Kitzbühel zum Zuge kommen. Zugespitzt hatte sich am Wochenende auch die Situation im Weltcup-Tross:
Mehr
 Gefällt mir Antworten
Anzeige

Kommentare

Noch keine Kommentare...
Nach oben

Datumseinstellungen

Heute ist Sonntag, 17. Januar 2021

+ 1 -
+ 1 -
+ 2016 -

Schließen

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung der Cookies in unserer Cookie-Policy einverstanden.

Akzeptieren

Kurier

Schließen