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Keine Insolvenzwelle im Handel erwartet19. Feb. 17:37

Keine Insolvenzwelle im Handel erwartet

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Bundesspartenobmann Rainer Trefelik lobt staatliche Hilfen und fordert Planungssicherheit. Ein Minus von 15 Milliarden Euro (5,6 Prozent) musste der gesamte österreichische Handel im Vorjahr bis November hinnehmen (für Dezember sind die Daten noch ausständig). Innerhalb der Branche ist die Corona-Betroffenheit aus den bekannten Gründen sehr unterschiedlich. Während der Lebensmitteleinzelhandel im Gesamtjahr ein sattes Plus von knapp zehn Prozent erwirtschaftete, musste im Non-Food-Einzelhandel der Bereich Bekleidung ein Minus von gut 24 Prozent verschmerzen. Möbel-, Bau- und Elektrohändler wiederum verzeichneten ein Plus von knapp fünf Prozent. Eine große Welle an Unternehmensinsolvenzen erwartet Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich, im heimischen Handel dennoch nicht. „Es gibt sehr viele Ansätze für die betroffenen Branchen, das Jahr 2021 durchzustehen“, so Trefelik mit Blick auf die staatlichen Hilfen. Natürlich habe es kürzlich verstärkt Meldungen von Insolvenzen im Modehandel gegeben. Allerdings müsse man sich hier genau ansehen, wie der Betrieb schon vor der Krise aufgestellt war. „Grosso modo glaube ich, dass wir mit den staatlichen Hilfen ein Netz gespannt haben, mit dem eine Bewältigung der Krise möglich sein sollte“. Nachsatz: „In großer Abhängigkeit von der Dauer der Krise.“ Und: Nur weil die Betriebe 2021 bewältigt hätten, heiße das nicht, dass nicht erst 2022 die Krise durchschlagen könne.
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