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8. Jun. 22:31

Kickl: "Wahrhaften Gefährder sind die türkisen Karrieristen"

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FPÖ-Vorstandsbeschluss zu Identitären bleibt aufrecht. Aber die ÖVP hält Kickl offenbar für gefährlicher. Der FPÖ-Vorstandsbeschluss, wonach es nicht möglich sein soll, gleichzeitig aktives Mitglied der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften "Identitären Bewegung" und FPÖ-Funktionär zu sein, soll auch unter dem designierten FPÖ-Chef Herbert Kickl aufrecht bleiben. Das liege "auf der Hand" und sei eine "technische Notwendigkeit", sagte Kickl im ORF-"Report" am Dienstag. Gleichzeitig betonte er, dass für ihn eine "patriotische Gesinnung" etwas Positives sei. "Das bleibt aufrecht", sagte Kickl zur Frage nach jenem Beschluss, laut dem es keine personelle, funktionelle und auch aktionistische Überschneidung mit diesen Gruppierungen geben darf. "Ich weiß gar nicht, wie Sie auf die Idee kommen, das infrage zu stellen. Das liegt doch auf der Hand und das ist auch eine technische Notwendigkeit, die jede Partei für sich hat. Sie können ja auch nicht Mitglied in der Sozialistischen Partei sein und gleichzeitig eine Funktion bei der freiheitlichen Partei haben, das geht sich auch nicht aus."
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