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Kindergarten: Ein Drittel spricht nicht Deutsch als Umgangssprache10. Jun. 10:57

Kindergarten: Ein Drittel spricht nicht Deutsch als Umgangssprache

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Laut dem neuen Integrationsbericht liegt der Anteil in Wien bei rund 62 Prozent. Fast ein Drittel, genau 29,6 Prozent, aller Kinder, die in Österreich in einen Kindergarten gehen, haben eine nichtdeutsche Umgangssprache; in Wien liegt der Anteil bei 61,6 Prozent.  Das sind die aktuellen Zahlen, die im 11. Integrationsbericht des Bundeskanzleramts enthalten sind. Der Bericht wurde  am Donnerstag offiziell präsentiert. Unter den Schülern ist der Anteil der Kinder mit nichtdeutscher Umgangssprache im Vergleichszeitraum zu 2018/19 stabil geblieben: Demnach sind von 1,12 Millionen Schülern 26,8 Prozent mit nichtdeutscher Umgangssprache.  Der Integrationsbericht 2021 ist ein Rückblick auf das von der Pandemie geprägte Krisenjahr 2020. Und als solcher bildet er - auch - die Frage ab, wie sich die Corona-Epidemie auf die Integrationsbestrebungen ausgewirkt hat. "Die Corona-Krise hat die Integration vor große Herausforderungen gestellt", sagt Integrationsministerin Susanne Raab. Abgesehen von den eingangs erwähnten Zahlen bei Schülern und Kindergartenkindern beleuchtet der Bericht unter anderem die Situation am Arbeitsmarkt. Hier zeigt sich, dass Arbeitsrkäfte aus den EU-Betrittsstaaten und aus Drittstaaten am stärksten von Beschäftigungsverlusten betroffen waren. Besonders hart hat die Pandemie Frauen getroffen. Das liegt unter anderem daran, dass Branchen, die von der Pandemie verhältnismäßig stark beeinträchtigt waren und sind, bisweilen auch sehr hohe Anteile an Migrantinnen aufweisen. Im Sektor der Gastronomie und Beherbergungsbetriebe beträgt der Anteil der Migrantinnen 45 Prozent - dementsprechend haben die Lockdowns und Einschränkungen in der Gastro auch diese Bevölkerungsgruppe besonders hart getroffen.  Laut Bundeskanzleramt hat sich das Integrationsklima während der Corona-Pandemie kaum verändert - weder zum Besseren, noch zum Schlechteren. Das Zusammenleben mit Zugewanderten wird von den Österreichern mehrheitlich kritisch bewertet. Bemerkenswert ist allerdings, dass 45 Prozent der im Zuge des Berichts Befragten angegeben haben, dass Migranten bei der Bewältigung der Krise einen positiven Beitrag geleistet haben.  Welche Schlüsse ziehen Integrationsministerin Susanne Raab und Katharina Pabel vom Expertenrat für Integration aus dem neuen Bericht?
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