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17. Sep. 16:35

Kurden-Referendum im Irak: USA & UNO fordern Absage

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Kurdenpräsident Barzani will an Abstimmung festhalten. Für den irakischen Premier ist das ein "Spiel mit dem Feuer". Die USA und die UNO haben eine Absage des Unabhängigkeitsreferendums der autonomen Kurdenregion im Nordirak gefordert. Das Referendum lenke "von den Bemühungen zum Sieg über den IS und zur Stabilisierung befreiter Gebiete ab", hieß es in einer Erklärung der US-Regierung. Der Präsident der Kurdenregion, Massoud Barzani, lehnte eine Absage des Referendums am Wochenende ab, zeigte sich aber zugleich offen für "Alternativen". Das Parlament der autonomen Kurdenregion hatte am Freitag gegen den Willen der irakischen Zentralregierung ein Referendum über die Unabhängigkeit angesetzt. Die anwesenden Abgeordneten bestimmten in Erbil mit großer Mehrheit den 25. September als Termin für die Volksabstimmung, die zu einer Loslösung vom Irak und zur Errichtung eines eigenen Kurdenstaates führen soll. Erbil streitet seit langer Zeit mit Bagdad über Ölexporte, Budgetzahlungen und die Kontrolle über ethnisch geteilte Gebiete. Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi warnte in eindringlichen Worten vor dem geplanten Unabhängigkeitsreferendum. Dieses sei ein "Spiel mit dem Feuer", sagte al-Abadi nach irakischen Medienberichten. Das Votum gefährde die Fortschritte, die von den Kurden unter ihrer Autonomieregierung erzielt worden seien, sagte Al-Abadi weiter.
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