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Kurz dreht die Corona-Ampel de facto ab15. Sep. 18:06

Kurz dreht die Corona-Ampel de facto ab

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Nach Chaos um Ampelreglement zog der Bundeskanzler die Reißleine: Die Ampel hat künftig nur noch Orientierungsfunktion. Nur elf Tage nachdem sie aus der Taufe gehoben wurde, ist sie quasi auch schon wieder Geschichte.  Auf Österreichisch gesagt: Das Projekt Corona-Ampel wurde  „versemmelt“. Eigentlich war Bundeskanzler Sebastian Kurz mit Heeresministerin Klaudia Tanner in die  Kaserne nach Felixdorf (Niederösterreich) gekommen, um das Lager für medizinische Schutzausrüstung zu präsentieren. Doch dass mittlerweile 2,6 Millionen Stück Atemschutzmasken, 44,4 Millionen OP-Mundschutzmasken, 1,7 Millionen Untersuchungshandschuhe sowie 991.000 Covid-19-Schnelltest eingelagert sind, geriet fast zur Nebensache. Denn Kurz zog nach dem Gerangel und dem Chaos, welche Städte und Bezirke auf Gelb bzw. Orange gestellt werden und welche Maßnahmen daran gekoppelt sind, die Reißleine. Mit seiner Klarstellung drehte der Kanzler die Corona-Ampel quasi kurzerhand ab: „Das eine sind Ampelschaltungen, das andere sind Entscheidungen. Die Ampelschaltung ist gut, um zu sehen, in welchen  Gebieten  die Lage angespannt ist. Die Entscheidung, welche Maßnahmen getroffen werden, macht  laufend die Bundesregierung.“
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