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11. Jan. 17:49

KZ-Überlebende äußern Ängste - Van der Bellen beruhigt

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Das Mauthausen-Komitee übermittelte einen Brief an Bundespräsident und Kanzler. Van der Bellen versprach seinen Einsatz gegen "Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Antisemitismus".   Das Internationale Mauthausen-Komitee hat in einem offenen Brief einen Appell von KZ-Überlebenden an Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) übermittelt. Darin äußern die Betroffenen ihre "große Sorge" über Österreichs Regierung, wie das Mauthausen-Komitee Österreich am Donnerstag in einer Aussendung bekannt gab. Die schwarz-blaue Bundesregierung veranlasse die Überlebenden des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen zu einer "eindringlichen Warnung vor Nationalismus und Rechtsextremismus, besonders wegen fremdenfeindlicher Tendenzen im Regierungsprogramm und zahlreicher einschlägiger Vorfälle in der FPÖ", so das Komitee. Die Betroffenen sind älter als 85 Jahre und senden ihre Botschaft aus verschiedenen Ländern der Welt. "Wir erwarten von der neuen österreichischen Bundesregierung, dass sie sich - den Lehren aus dem dunkelsten Kapitel der europäischen Zeitgeschichte gehorchend - abwendet von nationalistischen Strömungen und sich hinwendet zu einem gemeinsamen und solidarischen Europa! Die rund 100.000 im Mauthausen-System Ermordeten und die Millionen übrigen Opfer des Faschismus dürfen nicht umsonst gestorben sein", erklärte das Komitee anlässlich der Wortmeldungen der KZ-Überlebenden.
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