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Langeweile ist ein Corona-Richtlinien-Killer22. Apr. 14:58

Langeweile ist ein Corona-Richtlinien-Killer

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Menschen, die schnell zu Langeweile neigen, missachten die Corona-Regeln eher, berichten Schweizer Forscher. Grob könne man ihre Erkenntnisse mit zwei Ausdrücken zusammenfassen, sagt der Forscher Wanja Wolff: „Too bored to bother“ bedeutet, dass es Menschen mit hoher Tendenz zur Langeweile nicht gelingt, sich an die Regeln zu halten. Mit „Bored by both bezeichnen die Forschenden den Umstand, dass das Einhalten der Regeln zu mehr Langeweile führt.  Forschende der Universitäten Bern und Konstanz sowie der FernUni Schweiz haben die Langeweile im Kontext der Corona-Pandemie in zwei Studien mit rund 1.400 Erwachsenen aus den USA untersucht. Häufig gelangweilte Personen berichten häufig von einer geringen Selbstkontrolle, wie die Uni Bern am Donnerstag mitteilte. Auch dies sei angesichts der Pandemie relevant. Übertragen auf die Pandemie könne dieses Phänomen etwa bedeuten, dass es diesen Personen schwer falle, die durch Langeweile ausgelösten Impulse zu kontrollieren. Darüber hinaus können die Corona-bedingten Einschränkungen - wenn man sich daran hält - mehr Langeweile hervorrufen. Das erschwere es manchen Menschen umso mehr, weiterhin die Maßnahmen zu befolgen, schreibt Wanja Wolff von der Universität Bern gemeinsam mit einer Kollegin in einem Kommentar im Fachmagazin
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