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12. Jan. 21:00

Leiche im Inn gefunden: 20 Jahre Haft für den Schwiegervater

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Zeuge belastete den Angeklagten zuvor massiv. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. "Suche deine Schlampe nicht mehr. Sie ist tot." Diese Nachricht sollte offenbar der Sohn jenes angeklagten 43-Jährigen erhalten, der sich am Landesgericht Innsbruck wegen des Mordes an seiner Schwiegertochter, der 26-jährigen Jennifer V. aus Wörgl, verantworten musste. Die zweifache Mutter war seit Februar abgängig. Im April wurde die Leiche der jungen Frau im Inn gefunden. "Er hat mich beauftragt, eine SMS von einer anonymen Wertkarte aus an seinen Sohn zu schreiben", sagte der Neffe am Freitag als Zeuge vor Gericht aus. Ab diesem Zeitpunkt sei ihm die Angelegenheit komisch vorgekommen. "Irgendetwas war da faul." Der angeklagte Serbe lag zu diesem Zeitpunkt – wenige Tag nach dem Verschwinden der Frau – im Krankenhaus. Der Mann hatte zuvor versucht, sich das Leben zu nehmen. Beim Prozessauftakt am Donnerstag hat der Angeklagte jede Schuld am Tod der Frau abgestritten. "Ich glaube, dass sie sich umgebracht hat, weil mein Sohn sie verlassen wollte", gab der Mann zu Protokoll. Weitere Zeugen zeichneten bei der Fortsetzung am Freitag ein ganz anderes Bild.
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