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Levi-Slalom: Petra Vlhova siegt vor Gisin und Liensberger22. Nov. 14:13

Levi-Slalom: Petra Vlhova siegt vor Gisin und Liensberger

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Die Slowakin unterstreicht ihre Ausnahmestellung. Die Vorarlbergerin wird zum vierten Mal in ihrer Karriere Dritte Zweiter Slalom-Tag in Levi, zweite Halbzeitführung für Petra Vlhova: Die Slowakin war auch am Sonntag wieder das Maß aller Dinge. Auf dem bislang einfachsten Kurs an diesem Wochenende in Finnland zeigte die 25-jährige Samstag-Siegerin abermals ihre momentane Sonderstellung, die letzten vier Slaloms hat sie ja allesamt gewonnen. Anders als am Samstag musste sie ihre Halbzeitführung allerdings teilen – die Schweizerin Michelle Gisin löste zeitgleich die Lichtschranke im Ziel aus, für die 26-jährige Kombi-Olympiasiegerin aus Engelberg eine Premiere. „Ich hatte schon erwartet, dass es so eng werden würde“, sagte Vlhova, „viele haben ja gestern Selbstvertrauen getankt.“ Am Ende siegte Vlhova 31 Hundertstelsekunden vor Gisin, womit es dabei bleibt: Die letzte Schweizerin, die einen Weltcup-Slalom gewonnen hat, ist Marlies Oester aus Adelboden – am 20. Jänner 2002 (!). "Es war nicht so leicht", sagte Petra Vlhova. "Hier zu gewinnen, ist sowieso schon schwierig, und noch schwieriger ist es, einen Sieg zu bestätigen. Heute habe ich auch den Druck gespürt, den ich mir selbst gemacht habe. Und dazu waren alle so knapp beisammen." Auf Platz drei landete wie schon am Samstag Katharina Liensberger, die sich mit Bestzeit im zweiten Lauf noch vom sechsten Rang nach vorne schob. Nach einem groben Schnitzer im ersten Teil der Aufgabe zeigte die 23-Jährige, dass sie in der Weltspitze angekommen ist. Exakt eine halbe Sekunde fehlte auf Vlhova, die ihren 16. Weltcupsieg feierte. "So macht's einfach Spaß, zu fahren", freute sich Liensberger. "Der flache Abschnitt war noch nicht das, wo ich hin will, aber ich freue mich über die beiden Podestplätze. Und wir haben ein super Teamergebnis geschafft. Die Richtung stimmt, und jetzt wissen wir, wo wir weiterarbeiten müssen." Mikaela Shiffrin hingegen wirkte im zweiten Bewerb nach ihrer Rückkehr in den Weltcup ungewohnt unsicher. „Ich habe nicht gewusst, ob es mir gelingen würde, überhaupt zurückzukommen. Es hat sich nicht perfekt angefühlt“, hatte die 25-jährige Amerikanerin nach ihrem zweiten Platz am Samstag noch gesagt. „Ich war nicht wirklich nervös, aber ich bin so lange nicht mehr auf diesem Level gefahren. Es ist so ermüdend und emotional. Ich mag aber nicht mehr emotional sein.“ Doch die Emotionen schienen auch am Sonntag zu stark zu sein, Shiffrin wirkte beinahe fahrig, mehrfach rutschten ihr die Skier im ersten Durchgang weg, am Ende reichte es zu Platz 5 (+0,93).
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