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Liebe zur Modellbahn: Diese Promis sind am Zug21. Feb. 5:00

Liebe zur Modellbahn: Diese Promis sind am Zug

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Wo Peter Alexanders und Rod Stewarts Bahn stehen. Und warum ein Reporter wegen Horst Seehofers Anlage einen Preis verlor. Rod Stewart sang von sich als Seefahrer: „I am sailing“. Von wegen. Er ist zuletzt viel öfter „railing“ und Besitzer einer stolzen Anlage auf dem Dachboden seines Anwesens in Los Angeles. Mehr als 20 Jahre lang hat er an dem Werk gearbeitet, das sich am Philadelphia der 1940er-Jahre orientiert. Vor einem Jahr präsentierte er die Stadt der britischen Fachzeitschrift Railway Modeller. Zuvor hat er in der Öffentlichkeit nicht über sein Hobby gesprochen, weil: „Mainstream-Medien machen sich gerne über so etwas lustig“, meinte er. Der Zeitschrift offenbarte er, dass er sich als Kind einen Bahnhof für eine Modellbahn gewünscht habe. „Aber mein Vater hat mir stattdessen eine Gitarre gekauft.“ Außerdem verriet er, dass er während Tourneen zwischen Konzerten im Hotelzimmer an seinem Wunderwerk weiterbaue. Sangeskollege Phil Collins hat schon Albumaufnahmen verschoben, weil Modelle noch nicht fertig waren. Auch bei Neil Young und Eric Clapton (oder einst bei Frank Sinatra) fährt beim Miniaturbau der Zug drüber. Eine ganze Spur größer war die Eisenbahn bei Walt Disney. Er fuhr auf einer Dampflok im Maßstab 1:8 durch seinen Garten. Nach den Erfolgen von Schneewittchen und Bambi floppten einige Projekte, sein Studio hatte kein Geld mehr. Er stritt mit der Cartoonisten-Gewerkschaft in Hollywood. Anstatt zu verhandeln, zog er sich auf sein Anwesen zurück, wo er die Carolwood Pacific Railroad erweiterte. Dabei soll ihm die Idee für ein Projekt gekommen sein, in dem neben einem märchenhaften Schloss auch dampfbetriebene Züge eine große Rolle spielen: Disneyland. Auch ein österreichischer Gigant der Unterhaltungsbranche liebte Modelleisenbahnen: Peter Alexander war Sammler und nannte eine kleine, kompakte Anlage (2,1 mal 1,1 Meter) sein Eigen. Er hinterließ eine Platte mit Fachwerkhäusern und Viadukten, die Hans-Peter Porsche für sein Museum TraumWerk im bayerischen Anger nahe Salzburg ersteigerte.
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