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Mordprozess in Klagenfurt: Zehn Jahre Haft für 47-jährige Angeklagte22. Feb. 19:16

Mordprozess in Klagenfurt: Zehn Jahre Haft für 47-jährige Angeklagte

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Geschworene entschieden mit fünf zu drei Stimmen auf Mordversuch. Nicht rechtskräftig Eine 47-jährige Kärntnerin ist am Montag am Klagenfurter Landesgericht von einem Geschworenengericht wegen Mordversuchs schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen entschieden mit fünf zu drei Stimmen auf Mordversuch. Sie wurde dafür zu zehn Jahren Haft verurteilt. Die Frau war angeklagt, ihren 14-jährigen Sohn und sich selbst mit Kohlenmonoxid vergiftet zu haben. Beide überlebten nur knapp. Verteidiger Philipp Tschernitz erbat Bedenkzeit, das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Pädagogin hatte laut Anklage im Sommer 2020 in ihrem Wohnhaus im Kinderzimmer einen provisorischen Holzkohlengrill in Betrieb genommen. Die Frau und ihr 14 Jahre alter Sohn erlitten dabei schwere Rauchgasvergiftungen und überlebten nur knapp. Staatsanwältin Tanja Wohlgemuth bezeichnete das als versuchten Mord, sie wies auch darauf hin, dass die Angeklagte hunderte Internet-Suchanfragen zum Thema Suizid gemacht habe. Die Schwester der Kärntnerin hatte im August des vergangenen Jahres Alarm geschlagen, sie hatte befürchtet, die Angeklagte hätte sich etwas antun wollen. Als die Rettungskräfte eintrafen, waren Frau und Kind bewusstlos, sie wurden nach Graz ins Krankenhaus geflogen. Der Bub sei in akuter Lebensgefahr gewesen, sagte der medizinische Sachverständige.
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