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10. Mai. 2017, 13:38

OneCoin: Staatsanwalt ermittelt wegen Betrugsverdachts

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Allein in Deutschland soll der Schaden zumindest 331 Millionen Euro betragen. Viele mutmaßliche OneCoin-Investoren glauben noch immer an eine Verschwörung von Neidern. Doch damit müsste jetzt endgültig Schluss sein. Denn: Die Staatsanwaltschaft Bielefeld ermittelt wegen Betrugsverdachts gegen sieben Personen. Klaus Pollmann,  Sprecher der Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur (DPA) am Mittwoch, dass seine Behörde gegen sieben Beschuldigte aus dem Umfeld der Digitalwährung ermittle. Der Vorwurf lautet auf gewerbs- und bandenmäßigen Betrug. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte zuvor darüber berichtet. "Die Ermittler prüfen unter anderem, ob Anleger durch falsche Darstellungen imInternet und auf Verkaufsveranstaltungen veranlasst wurden, ihr Geld in die sogenannte Kryptowährung zu investieren", sagte Pollmann. "Außerdem werde wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Gesetz zur Beaufsichtigung von Zahlungsdienstleistungen ermittelr." Der Sprecher der Staatsanwaltschaft betonte, die Ermittlungen seien sehr komplex und schwierig. Deshalb könne das Verfahren sehr lange dauern. Anleger, die in den Besitz von Onecoins kommen wollten, mussten nach Angaben der deutsche Bankenaufsicht BaFin Zahlungen auf wechselnde Bankkonten des Unternehmens IMS International Marketing Services in Greven überweisen. Von dort leitete die IMS die Gelder laut BaFin „im Auftrag von OneCoin LTD an Dritte insbesondere auch außerhalb Deutschlands weiter“.  Der KURIER berichtete bereits darüber.
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