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Präsidentenwahl: Kopf-an-Kopf-Rennen in Peru8. Jun. 8:09

Präsidentenwahl: Kopf-an-Kopf-Rennen in Peru

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Der Marxist Pedro Castillo liegt nach der Auszählung von knapp 96 Prozent der Stimmen ganz knapp vor der Rechtspopulistin Keiko Fujimori. Bei der Präsidentenwahl in Peru zeichnet sich ein äußerst knappes Ergebnis ab. Der Marxist Pedro Castillo kam in der Stichwahl auf 50,26 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt am Montag nach der Auszählung von knapp 96 Prozent der Stimmen mitteilte. Die Rechtspopulistin Keiko Fujimori erhielt demnach 49,73 Prozent der Stimmen. Sie warnte angesichts des knappen Rennens am Montag vor Betrug. "Es gab eine Serie von Unregelmäßigkeiten, die uns Sorge bereiten", sagte die Rechtspopulistin am Montag. So lege die Partei ihres Kontrahenten gezielt Beschwerde gegen die Auszählung von Stimmen aus ihren Hochburgen ein. "Sie wollen die Ergebnisse, die den Willen des Volkes spiegeln, verfälschen oder verzögern." Nach der Stichwahl am Sonntag hatte Fujimori zunächst knapp geführt. Im Laufe der Auszählung der Stimmen aus ländlichen Gebieten wendete sich das Blatt allerdings und Castillo lag vorne. Der Dorfschullehrer hat gerade auf dem Land zahlreiche Anhänger. Die Wahlbeobachter von der Nichtregierungsorganisation Asociación Civil Transparencia wiesen Fujimoris Betrugsvorwürfe zurück. "Es gibt keinerlei Beweise, die es erlauben würden, von Wahlbetrug zu sprechen", sagte die Präsidentin der Organisation, Adriana Urrutia, der Zeitung "El Comercio". Es habe einzelne Unregelmäßigkeiten gegeben, die angezeigt wurden. "Das waren aber Einzelfälle, es gibt keine Hinweise auf eine systematische Praxis", sagte sie.
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