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Respektlos und voll Emotion: Politik zum Schaudern20. Nov. 18:29

Respektlos und voll Emotion: Politik zum Schaudern

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Zwischen Regierung und Opposition wird der Ton rauer, aber muss Auseinandersetzung in der Politik mit Herabwürdigung verbunden sein? Kann man eigentlich auch eine Impfung gegen politische Unzumutbarkeiten erfinden? Es ist schauerlich, was sich derzeit an gegenseitigen Herabwürdigungen abspielt. Alt-Nationalratspräsident Andreas Khol will SPÖ-Chefin Rendi-Wagner „eine auflegen“, weil sie dem zweiten Lockdown im Nationalrat nicht zustimmte, und entschuldigte sich dafür erst nach Aufforderung. Der ÖVP-Abgeordnete Reinhold Lopatka verlangt im Nationalrat, die SPÖ-Abgeordnete Nurten Yılmaz möge dem Innenminister „Dank“ abstatten. (Wofür eigentlich? Für die Pannen bei der Terrorbekämpfung?) Und attackiert sie anhand ihres Migrationshintergrunds: „In unserer Kultur sagt man Danke.“ Die ÖVP, so scheint’s, hat ein Problem mit Kritik. Wenn Hans Peter Doskozil der Meinung ist, man solle keine Kinder aus brennenden Flüchtlingslagern aufnehmen, überschüttet sie ihn mit Lob. Kritisiert er die Ankündigung von Massentests als überfallsartig, stempelt sie ihn zum „Querulanten“. Die SPÖ-Burgenland, auch keine Elmayer-Schule, vergleicht daraufhin ÖVP-Generalsekretär Axel Melchior mit einer „Sau, die sich an einer Eiche reibt“. Man ist versucht, Matthias Strolz zu zitieren: „Was ist mit Ihnen?“
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