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9. Sep. 14:46

Russlands Aussicht auf eine eisfreie Arktis

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Der Klimawandel lässt die Arktis schmelzen. Das öffnet für Russland schnellere und billigere Routen für seine Schiffe. Einen Anker werfen, das geht in arktischen Gewässern nicht. Dafür sind sie zu tief. Doch Kapitän Dmitry Lobusov hat genug Erfahrung im ewigen Eis. Der 57-Jährige weiß genau, welche Eisbucht er ansteuern und dort das Schiff gefahrlos auflaufen lassen kann. Außerdem ist das Schiff, das er befehligt, so gut für Fahrten im Eis der Arktis ausgestattet wie kaum ein anderes. Die "50 Jahre Sieg" – eine Erinnerung an Russlands Großen Vaterländischen Krieg, also den Zweiten Weltkrieg – ist der größte und modernste nuklearbetriebene Eisbrecher des Landes. Vor wenigen Tagen erst hat die "50 Jahre Sieg" ihr Ziel erreicht, den Nordpol. Genauer gesagt ist es ein Punkt in unmittelbarer Nähe des Pols. Von dort aus marschierten die Gäste in etwa einer halben Stunde dorthin, wohin es früher nur wochenlange, risikoreiche Expeditionen schafften: Den nördlichsten Punkt der Erde. Neben den Gästen, die für den Trip von Russlands Eismeerhafen Murmansk umgerechnet 28.000 Euro bezahlt haben, war auch eine Gruppe russischer Studenten dabei. Sie hatten die Arktisfahrt bei einem Wettbewerb gewonnen.
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