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Salzburgs Champions-League-Drama: Antworten auf die Elferfrage15. Sep. 18:00

Salzburgs Champions-League-Drama: Antworten auf die Elferfrage

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Salzburg vergab in Sevilla zwei Strafstöße. Betrachtungen vom und über den ominösen weißen Punkt. Nein, es kann doch für einen professionellen Fußballer nicht so so schwer sein, dem Tormann jedes Eingriffsrecht zu entziehen und die Wuchtel aus läppischen elf Metern irgendwo in diesem 7,32 Meter breiten und 2,44 Meter hohen Rechteck zu versenken. Schmal ist der Grat, zwischen Versagen und der als logisch erachteten Pflichterfüllung. Doch was der Betrachter aus der Couch- oder Tribünenperspektive nicht wahrhaben will, passiert immer wieder. Statistisch gesehen: 24 Prozent – also jeder vierte – aller Elfmeter werden gehalten, oder gründlich verballert. Salzburg hat im Champions-League-Spiel in Sevilla achtbar abgeschnitten (1:1), aber dann doch den vollen Erfolg verschossen. Weil Karim Adeyemi und Luka Sucic vom ominösen Punkt nicht in dieses verdammte Rechteck getroffen haben. War es Angst, ein störender Denkprozess, Einfluss von außen, mangelnde Routine, oder schlicht die falsche Taktik? Viel entscheidet sich in den durchschnittlich 0,4 Sekunden, die ein Ball von der Schussabgabe bis zur Torlinie benötigt. Sucic, der im andalusischen Elfmeter-Wettschießen (vier Strafstöße) immerhin eine persönliche 50-prozentige Trefferquote aufzuweisen hat, kennt bereits den Inhalt der nächsten Salzburger Übungseinheit: „Elfmeter trainieren.“
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