Zurück Kurier Schmid-Chat-Gate: Wie groß ist die strafrechtliche Relevanz?
Suchen Rubriken 24. Jun.
Schließen
Anzeige
Schmid-Chat-Gate: Wie groß ist die strafrechtliche Relevanz?11. Jun. 5:00

Schmid-Chat-Gate: Wie groß ist die strafrechtliche Relevanz?

Kurier
Häme statt Anklage. Was strafrechtlich aus der Chat-Flut übrig bleiben wird. Thomas Schmid, der eben zurückgetretene ÖBAG-Chef, bringt die ÖVP und Sebastian Kurz mit seinen Chats gehörig in die Bredouille. „Tiere“ am Strafregisteramt; „Pöbel“ auf Reisen; „Kurz scheißt sich an“; „Ich liebe meinen Kanzler“ oder zuletzt „Jetzt kann Kurz Geld scheißen“ lautet die Highlight-Sammlung aus den Chats. Der rüde Ton will so gar nicht zu Staatskanzleien passen. Auch zeigen die Chats, dass es mit dem neuen Stil, den die Türkisen versprachen, in Wirklichkeit nicht weit her ist. „Durch die Lieferung der Chats avancierte der Ibiza-U-Ausschuss zu einem Politik-hinter-den-Kulissen-Ausschuss“, sagt Politik-Berater Thomas Hofer. Womit Hofer das eigentliche Probleme anspricht: Ein ganzes Land diskutiert über Umgangsformen, diskriminierende Ausdrucksformen, die Arroganz und die Dreistigkeit der höchsten Beamten im Land – aber nicht über die eigentlichen Anlässe für die Ermittlungen der Justiz, etwa, dass sich Schmid die Ausschreibung selbst zusammenzimmerte. „Das eigentliche Problem ist fast in den Hintergrund getreten. Kaum jemand kann sagen, welche strafrechtlich relevanten Taten Schmid vorgeworfen werden, aber jeder kennt Sätze aus seinen Chats“, so Hofer.
Mehr
 Gefällt mir Antworten
Anzeige

Kommentare

Noch keine Kommentare...
Nach oben

Datumseinstellungen

Heute ist Donnerstag, 24. Juni 2021

+ 1 -
+ 1 -
+ 2016 -

Schließen

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung der Cookies in unserer Cookie-Policy einverstanden.

Akzeptieren

Kurier

Schließen