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Seit Pandemiebeginn 137 Coronavirus-Varianten in Österreich aufgetretenAktualisiert28. Apr. 6:16

Seit Pandemiebeginn 137 Coronavirus-Varianten in Österreich aufgetreten

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AGES veröffentlichte ersten GISAID-Report: Auf britische Variante entfielen hierzulande 28,1 Prozent aller sequenzierten Varianten. Zwischen 3. April 2020 und 20. April 2021 sind in Österreich zumindest 137 verschiedene Varianten des Coronavirus aufgetreten. Das hat die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) am Dienstag bekannt gegeben, indem sie den ersten so genannten GISAID-Report online gestellt hat, der den freien Zugang zu Genomdaten von SARS-CoV-2-Viren fördern soll. Mit Abstand am häufigsten wurde hierzulande die britische Variante B.1.1.7 detektiert. Demnach entfielen von 3.833 auswertbaren SARS-CoV-2-Sequenzierungsdaten 1.078 auf B.1.1.7, was 28,1 Prozent aller sequenzierten Varianten entsprach. 9,1 Prozent der Fälle machte die Variante B.1.160 aus, eine häufig in Europa vorkommende Mutation, die auch in Australien das Infektionsgeschehen geprägt hat. In Österreich wurde sie laut GISAID (Global Initiative on Sharing All Influenza Data) bisher 348 Mal sequenziert. Dominierend ist B.1.160 im Burgenland. Sowohl B.1.1.7 als auch B.1.160 sind in sämtlichen neun Bundesländern sequenziert worden.
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