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Serbien stoppt Impfung ausländischer Bürger9. Apr. 6:08

Serbien stoppt Impfung ausländischer Bürger

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Das Hauptaugenmerk beim Impfen gelte nun der eigenen Bevölkerung. Die Impfung ausländischer Bürger in Serbien ist nach den Worten von Ministerpräsidentin Ana Brnabic mittlerweile gestoppt worden. Das Hauptaugenmerk gelte nun der heimischen Bevölkerung, sagte die Ministerpräsidentin an Donnerstag. Am letzten Wochenende im März konnten sich in Serbien, wo es nicht an Impfstoff fehlt, auch ausländische Bürger impfen lassen. Es hieß zuerst, dass es sich um eine Aktion der Wirtschaftskammer Serbiens handle, um Wirtschaftsleuten aus der Region zu helfen. In der Tat wurde an jenem Wochenende aber jeder ausländische Bürger geimpft, der sich zuvor über ein regierungseigenes E-Portal angemeldet hatte - insgesamt 22.000 Personen. Was zuerst nur ein Gerücht war, wurde später von Ministerpräsidentin Brnabic auch bestätigt. Bei 20.000 bis 25.000 Dosen Astra-Zeneca-Impfstoff drohte das Haltbarkeitsdatum abzulaufen. Man entschloss sich daher, auch ausländische Bürger zu impfen. "Dies war keine Politik, nur ein Ausdruck der Solidarität", so Brnabic. Kritiker vermuten dennoch, dass hinter der Impfaktion auch die Politik steckte, ebenso hinter den Impfstoffspenden, die nach Nordmazedonien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina geliefert wurden. Nachdem Sarajevo die ersten 10.000 Impfstoffdosen von Astra Zeneca im März aus Serbien erhalten hatte, hat die Belgrader Regierung am Donnerstag beschlossen, weitere 10.000 Impfstoffdosen in die bosnische Hauptstadt zu schicken.
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