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„Trojanerschild“: So ermittelten heimische Behörden und das FBI verdeckt10. Jun. 18:04

„Trojanerschild“: So ermittelten heimische Behörden und das FBI verdeckt

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Die Geheimaktion lief seit Jahren, seit 2021 war Österreich dabei. 120.000 Dollar plus Spesen hat es gekostet, um der Organisierten Kriminalität weltweit einen herben Schlag zu versetzen. Wie berichtet, wurden in den vergangenen Tagen 800 Personen in 16 Ländern – 81 davon in Österreich – festgenommen. Start für die Operation „Trojanischer Schild“ war im März 2018. Damals wurde der Chef von Phantom Secure (Hersteller von verschlüsselten Handys, Anm.) in den USA angeklagt. Dem FBI gelang es, einen Entwickler des Unternehmens auszuforschen. Er hatte Kryptohandys und Apps verkauft und entwickelte gerade AN0M (siehe Zusatzgeschichte, Anm.). Und er ging auf einen Deal ein: 120.000 Euro plus Spesen. Gleichzeitig entging er einer möglichen Gefängnisstrafe. Bereits im Oktober 2018 wurden die ersten AN0M-Handys in einem Testlauf bei kriminellen Banden in Australien verbreitet. Mundpropaganda war es, die die Geräte in der Unterwelt populär machte. Zuletzt waren 12.000 Geräte im Umlauf. Das FBI las in seinem Büro in San Diego mit. 100 Ermittler werteten im Lauf von 18 Monaten 27 Millionen Nachrichten aus.
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